Unsere Erfahrungen & Tipps, ob sich der Besuch im Joshua Tree Nationalpark lohnt
In diesem Beitrag sehen wir uns an, ob sich der Besuch im Joshua Tree Nationalpark lohnt, schildern dir unsere Erfahrungen vor Ort, geben Tipps, wo du günstig tanken kannst, und welche Orte & Sehenswürdigkeiten sich in der Nähe und auf der Weiterreise befinden. Denn insbesondere, wenn man schon andere Nationalparks gesehen hat, könnte der Joshua Tree Nationalpark eine Enttäuschung werden.
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Unsere Erfahrungen und Tipps auf einen Blick
In diesem Beitrag findest du alle Details sowie unsere ausführlichen Erfahrungen und Tipps für die Reise über den Joshua Tree Nationalpark.
Anreise: Von Palm Springs in den Joshua Tree Nationalpark
Der erste Nationalpark, den wir auf unserer USA-Westküsten-Rundreise besuchten, war der Joshua Tree Nationalpark.
Wir begannen unsere USA-Herbst-Rundreise mit der Ankunft in Los Angeles, nachdem wir 3 Wochen auf Hawaii verbracht hatten, und fuhren über Palm Springs zum Joshua Tree Nationalpark.
Zwei Nächte verbrachten wir in Palm Springs, um uns mit allem auszustatten, was wir auf unserer Rundreise gebrauchen könnten: eine Kühltruhe, ein paar Lebensmittel, kleine Camping-Gasflaschen sowie Trinkwasser-Kanister.
Unseren Erfahrungen nach ist Palm Springs ein sehr guter Ausgangspunkt für den Besuch im Joshua Tree Nationalpark. Für den Weg von Palm Springs benötigten wir knapp 50 Minuten.
Unterkunft-Tipps Palm Springs
Unterkünfte mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
in Palm Springs:
Günstige Hotels
Delos Reyes Palm Springs* 7,0 bei booking.com, ab 68 € pro Nacht.
Günstiges Motel mit Pool, gut für eine Nacht.*
Mittelpreisige Hotels
Inn at Palm Springs* 8,5 bei booking.com, ab 140 € pro Nacht.
Moderne und freundliche Einrichtung, inhabergeführt und mit Top Service & Freundlichkeit. *
Best Western Plus* 8,4 bei booking.com, ab 145 € pro Nacht.
Moderne & geräumige Zimmer ohne Teppichboden, schöner Pool und gutes Früstücksbuffet. *
Gehoben:
La Maison Hotel* 9,3 bei Booking.com, ab 178 € pro Nacht.
Adults Only Oase in Palm Springs mit exklusiver Einrichtung und wunderschönem Pool.*
L’Horizon Hotel* 8,6 bei booking.com, ab 293 € pro Nacht.
Hochwertige Möbel und Ausstattung in geräumigen und offenen Apartments – exklusiver Komfort mit Pool.*
Visitor Center in Joshua Tree Nationalpark
Im gleichnamigen Ort Joshua Tree gibt es ein Visitor Center. Hier triffst du auch auf die Ranger und Freiwillige vom National Park Service, die dir vor deinem Besuch im Joshua Tree National Park maßgeschneiderte Tipps für deinen Besuch im Nationalpark geben können. Außerdem verraten sie dir, was im Moment deines Besuchs zu beachten ist.
Hier kannst du sowohl den America the Beautiful Annual Pass (Jahreskarte für alle Nationalparks in den USA) kaufen (unseren Erfahrungen nach lohnt sich der Annual Pass, wenn man mehrere Parks besuchen wird) als auch viele nützliche Informationen über den Joshua Tree NP erhalten.
Vom Visitor Center in Joshua Tree aus kannst du dann den West-Entrance zum Nationalpark nutzen.
Dieser ist etwa 5 Minuten mit dem Auto entfernt. Am Eingangshäuschen wird auch deine Eintrittskarte oder dein Jahrespass für den Nationalpark kontrolliert.
Unsere Empfehlung: Reise-SIM-Karten für die USA bekommst du beim deutschen Anbieter TravSIM*, mit unbegrenzt mobilen Daten, Anrufe und SMS in den USA:
14 Tage für 37,99 €* | 21 Tage für 39,99 €* | 30 Tage für 49,99€* | Auch als eSIM verfügbar.
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ 4,8 von 5
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Hidden Valley: Schöne kurze Wanderung
Nachdem wir kilometerweit durch die wunderschöne, von Joshua Trees geprägte Landschaft fuhren, war nach den Quail Springs unser nächster Stopp im Park das Hidden Valley. Im Hidden Valley findest du eine schöne und kurzweilige Wanderung durch ein von Felsen umgebenes, kleines Tal, welches gute Fotomotive liefert.
Beim Hidden Valley handelt es sich um ein in sich geschlossenes und von außen nicht einsehbares Tal. Es wurde zwischen 1910 und 1990 von Cowboys genutzt, um dort nicht registrierte oder gestohlene Rinder und Pferde zu verstecken, diese dort neu zu brandmarken und sodann zu verkaufen.
Am Hidden Valley gibt es auch einen schönen, wenn auch einfachen, Campingplatz. Dort befinden sich auch WCs und Grillplätze. Achtung: Im Joshua Tree Nationalpark gibt’s an den meisten Rastplätzen weder Strom noch fließendes Wasser!
Hall of Horrors
Ein Ort, an dem man beinahe einfach vorbeifährt, wenn man nicht weiß, dass er dort ist, ist die Hall of Horrors. Hierbei handelt es sich um Felsformationen, auf welchen man klettern und zwischen den Felsen hindurchwandern kann. Man nennt sie Hall of Horrors, weil die Felsspalten teilweise sehr eng sind und man sich teilweise durch diese hindurchquetschen muss.
Unser Tipp: Sei besser früh dran, wenn du die Hall of Horrors sehen möchtest, denn die Parkmöglichkeiten sind begrenzt.
Skull Rock • Beliebte Sehenswürdigkeit
Eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit im Joshua Tree National Park ist der sogenannte Skull Rock.
Eine markante Felsformation, die das Aussehen eines Schädels oder Totenkopfes hat.
Rundherum befinden sich viele große Felsen, auf denen man herumklettern und die Umgebung bewundern kann.
Der Skull Rock befindet sich direkt in der Nähe der Straße, die durch den Joshua Tree National Park führt. Mit etwas Glück kannst du einen der eingezeichneten Parkplätze an der Straße ergattern.
Keys View • Aussichtspunkt & Highlight
Unser persönliches Highlight im Joshua Tree National Park ist der Aussichtspunkt Keys View. Dieser liegt am Ende einer längeren Nebenstraße und ist einer der Top Aussichtspunkte der USA. Von hier aus kannst hunderte Kilometer weit über das Tal von Palm Springs und Coachella sowie den gegenüberliegenden Gebirgszug schauen.
Pack dir für deinen Besuch am Keys View besser eine Windjacke ein, denn hier kann es ordentlich windig werden.
🏜️ Tipp: Die besten Fotos lassen sich am Vormittag machen, da man dann in Richtung der Sonne fotografieren kann. Du schaffst erst einen späteren Besuch? Der Aussichtspunkt Keys View eignet sich perfekt, um abends den Sonnenuntergang zu beobachten.
Höchster Joshua Tree im Nationalpark
Der höchste Joshua Tree im Nationalpark ist knapp 6 Meter hoch.
Er steht – ohne Hinweis darauf, dass es der höchste Baum des Parks ist – einfach so am Straßenrand, auf dem Weg zum Nord-Eingang.
Es kann jederzeit passieren, dass er abbricht und sodann ein anderer Joshua Tree der Höchste des Parks ist.
Lohnt sich der Besuch im Joshua Tree Nationalpark?
Wir besuchten den Joshua Tree Nationalpark als ersten Nationalpark auf unserer USA-Rundreise. Dementsprechend niedrig waren unsere Erwartungen an den Park. Insgesamt haben wir hier 4-5 sehr schöne Stunden verbracht und die Erfahrung gemacht, dass der Joshua Tree Nationalpark sich auf jeden Fall lohnt, wenn man in der Nähe ist oder sowieso von Los Angeles in Richtung Grand Canyon unterwegs ist.
Hätten wir vorher andere Nationalparks wie den Zion oder den Yosemite National Park besucht, wären wir vom Joshua Tree NP wohl nicht so sehr begeistert gewesen.
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Weiterreise-Tipps Richtung Grand Canyon
Für die Weiterreise in Richtung Grand Canyon National Park wählten wir die Stadt Kingman an der Route 66 als Zwischenübernachtung.
Auf dem Weg dorthin liegen einige Sehenswürdigkeiten, die wir in unsere Route zwischen Joshua Tree Nationalpark und dem Grand Canyon National Park einbauten:
Roys Café in Amboy
Wir fuhren gegen frühen Nachmittag aus dem Joshua Tree Nationalpark weiter in Richtung Kingman und planten eine Pause bei Roys Café in Amboy ein.
Es handelt sich um eine Tankstelle, frühere Unterkunft und Café an der alten Route 66 mit Kultfaktor.
Hier in Amboy gibt es außerdem noch Roys Flugplatz und ein Post-Office sowie die markanten Straßenmarkierungen, auf denen in weißen Buchstaben „Route 66“ geschrieben steht.
⛽ Unseren Erfahrungen nach ist es ratsam, auf dem Weg vom Joshua Tree Nationalpark in Richtung Grand Canyon nicht mehr in Kalifornien zu tanken, erst recht nicht hier in Amboy, da die Preise 50 Meilen weiter in Arizona erheblich günstiger sind:
Günstig Tanken in Needles, Arizona
Da die Benzinkosten in den USA je nach Bundesstaat wegen der Steuern variieren, sollte man nach Möglichkeit nicht mehr Kalifornien tanken, sondern auf dem Weg vom Joshua Tree National Park zum Grand Canyon bis nach Arizona fahren.
Einer der ersten Orte nach der Staatsgrenze ist der Ort Needles.
In Needles, Arizona, sind die Benzinkosten etwa um ein Drittel günstiger als in Kalifornien, und betragen sogar nur die Hälfte von dem Preis, den man bei Roys Tankstelle in Amboy an der Route 66 zahlen würde. Wir tankten daher besonders günstig bei Thalypo, direkt hinter der Staatsgrenze, unseren Mietwagen voll.
Wir nutzen in den USA die App Gasbuddy, um die Tankstellenpreise der Umgebung zu checken und die günstigste Tankstelle auf dem Weg zu finden.
Route 66 & Oatman
Einer unserer Geheimtipps für deine Fahrt vom Joshua Tree Nationalpark zum Grand Canyon und nach Kingman ist der kleine Goldgräberort Oatman. In Oatman wurde bis in die 60er Jahre Gold abgebaut und man geht davon aus, dass sich noch heute große Goldvorkommen in den alten Minen befinden.
Esel, die in Oatman früher zum Goldabbau genutzt wurden, leben heute rund um Oatman in freier Wildbahn und kommen regelmäßig im Ort vorbei, wo sie von den Touristen gefüttert werden.
🌄 Ein pittoresker Wild-West-Ort in einer Landschaft, die insbesondere bei Sonnenuntergang in warmes rotes Licht getaucht genau das USA-Gefühl hervorruft, das man sich als Reisender und Tourist erhofft!
Auf der Fahrt über den Black Mountains Pass, auf der alten Route 66 nach Kingman hatten wir das Gefühl, dem Sonnenuntergang hinterherzufahren. Je höher in die Berge wir mit unserem gemieteten SUV kamen, desto länger dauerte der Sonnenuntergang. Ein einzigartiges und wundervolles Erlebnis, das wir so schnell wohl nicht, oder wohl eher nie, vergessen werden.
Übernachtung in Kingman
Unseren Erfahrungen nach ist Kingman der perfekte Ort für eine Übernachtung auf dem Weg vom Joshua Tree Nationalpark zum Grand Canyon. Außerdem gibt es hier jede Menge „Route 66 Feeling“ und Kultstätten wie etwa das Mr. D’s Diner.
💸 Die Übernachtungspreise in Kingman sind im Vergleich recht günstig und so fanden wir schnell ein klassisches Motel zu einem sehr guten Preis: Das Arizona Inn*.
Unterkunft-Tipps in Kingman
Unterkünfte in Kingman mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis:
Spartipp: Arizona Inn* 8,2 bei booking.com, ab 49 € pro Nacht.
Sehr guter Preis für ein geräumiges Zimmer, Dusche mit bestem Wasserdruck, bequeme Betten & nah am historischen Zentrum von Kingman.*
The Clarion Inn* 8,2 bei booking.com, ab 84 € pro Nacht.
Modernes Design im Business-Stil, mit Pool und Frühstück und in sehr guter Lage.*
Best Western Plus* 8,5 bei booking.com, ab 93 € pro Nacht.
Sehr gemütliches und stilvolles Hotel mit einem hervorragendem Frühstücksbuffet – mehr als „klassisch amerikanisches Frühstück“.*
Weitere Informationen, Tipps & Erfahrungen für die USA-Reise
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