|

Unsere 13 USA-Mietwagen-Tipps & Erfahrungen vom Roadtrip!

In diesem Artikel stellen wir dir unsere Tipps rund ums Thema Mietwagen in den USA vor und worauf du beim Mieten eines Autos in den USA, unseren Erfahrungen nach, achten solltest.

👉 Wir selbst haben uns bei unserer ersten Mietwagen-Rundreise in den USA für einen klassischen Roadtrip entlang der Westküste Kaliforniens und durch die Nationalparks im Südwesten entschieden. Gefahren sind wir über 3000 Meilen, mit einem Midsize SUV (Toyota RAV 4) von Alamo.

Mietwagen für 3 Wochen USA Rundreise: SUV von Alamo über GermanWho
Unser Midsize SUV für den USA Roadtrip

Dieser Artikel enthält Empfehlungslinks (*). Wenn du über einen dieser Links eine Dienstleistung oder ein Produkt buchst, erhalten wir eine Provision – für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich. Mit deinem Einkauf oder deiner Buchung über unsere Links unterstützt du direkt unseren Blog und hilfst uns, weiterhin wertvolle Reisetipps kostenlos bereitzustellen. Ein riesiges Dankeschön dafür! ♥️ Hinweis: Alle Empfehlungen basieren auf unseren persönlichen Erfahrungen.

Unsere Tipps auf einen Blick

Mit unserem SUV durch die Wüste von Palm Springs im Sonnenuntergang (USA)

2023 planten wir unsere erste USA-Rundreise und nach vielen Stunden der Recherche nach der besten Mietwagenfirma in den USA sowie der Durchsicht mehrerer Vergleichsportale für US-Mietwagen, war uns klar: Wir wollten nicht bei einem „Billig-Anbieter“ buchen. Die Referenzen, Bewertungen und Geschichten, die wir über die günstigen Anbieter (darunter Dollar, Thrifty & Co.) gelesen hatten, schreckten uns ab. Es sollte schließlich rundum eine wunderbare Reiseerfahrung werden. Dafür zahlen wir dann auch lieber etwas mehr und alles läuft reibungslos.

👉 Wir entschieden daher, dass wir auf jeden Fall bei Alamo buchen wollten, insbesondere, weil der Kundenservice immer wieder sehr gut bewertet wurde, und fanden das beste Angebot für unseren Alamo-Mietwagen nicht etwa auf den üblichen, großen Vergleichsplattformen, sondern beim Mitgliederportal USA to Go.

Unsere Tipps und Erfahrungswerte von Roadtrip auf einen Blick:

  • Tipp 1: Mietwagen für die USA am besten schon in Deutschland buchen (verständliche Miet- und Versicherungsbedingungen, meist auch mehr Versicherungen inkl.).
  • Tipp 2: Preise immer über mehrere Vergleichsportale vergleichen (z. B. DiscoverCars*, Check24*, SunnyCars*, TUI Cars*) und besonders bei USA to Go* prüfen, dort gibt es für Mitglieder bis zu 20 % Alamo-Rabatt.
  • Tipp 3: mit der Suche 2–3 Monate vorher starten und Preise regelmäßig beobachten, weil die Preise stark schwanken.
  • Tipp 4: Immer mit kostenloser Stornierung reservieren, um bei einem besseren Angebot umbuchen zu können.
  • Tipp 5: Lieber einen sehr gut bewerteten Anbieter wählen statt den billigsten.
  • Tipp 6: Passende Fahrzeugklasse wählen: für Roadtrips (2–3 Personen) empfehlen wir Midsize-SUV.
  • Tipp 7: Rundreise ist oft günstiger als One-Way; bei Einwegmiete Drop-off-Gebühren vorher checken.
  • Tipp 8: Tankregelung „Full-to-Full“ wählen und günstigste Tankstellen über die Webseite GasBuddy finden.
  • Tipp 9: Mautsysteme und Vermietergebühren für Toll-Pässe beachten (ggf. Maut selbst online zahlen, sonst kommen Gebühren vom Vermieter obendrauf).
  • Tipp 10: Versicherungen online mitbuchen: Vollkasko (CDW), Haftpflicht (SLI) und Versicherung gegen unversicherte Unfallversursacher (UMP)
  • Tipp 11: Abholung: Kreditkarte ist Pflicht, sie muss auf den Hauptfahrer lauten und dieselbe wie bei der Reservierung sein. Bei Abholung alle Schäden am Auto lückenlos dokumentieren, auch wenn man CDW gebucht hat.
  • Tipp 12: Bei Rückgabe: vollgetankt abgeben, Rückgabeprotokoll abwarten und genügend Zeit einplanen.
  • Tipp 13: Insider-Tipp: 20 % Mietwagen-Rabatt bei Alamo über USA to Go*.

Unser Extra-Tipp: Wenn man Währungskursschwankungen zwischen Buchung und Abholung vermeiden möchte, sollte man den Betrag in voller Höhe bereits bei der Buchung zahlen. Denn vor Ort zahlt man in US-Dollar.

Alle Details & unsere ausführlichen Erfahrungen, findest du
in diesem Beitrag
.

Tipp 1: Buche deinen Mietwagen für die USA noch in Deutschland

Den Mietwagen für die USA immer noch im Heimatland und auf Deutsch buchen

Oft taucht die Frage auf, ob man seinen Mietwagen für die USA lieber erst in den USA oder bereits vorher aus seinem Heimatland wie etwa Deutschland buchen sollte. Unsere klare Antwort: Buche deinen Mietwagen für die USA, während du noch in Deutschland bist. Am besten über ein deutschsprachiges Vergleichsportal. So verstehst du nämlich die Vertragsbedingungen viel besser und erhältst fast immer die besseren Versicherungsbedingungen.

Tipp: In den Sommermonaten sind die Mietwagenpreise tendenziell hoch. Ab September/Oktober fallen die Preise etwas. Das ist noch ein Grund mehr, deine Mietwagen-Rundreise durch die USA in den Herbst zu legen!

Wechselkurs-Schwankungen beachten: Die Preise für Mietwägen in den USA schwanken auch wegen des sich verändernden Wechselkurses. Es kann sich also auch lohnen, bei der Reiseplanung ein Auge auf den Wechselkurs von Euro zu Dollar zu haben und zu buchen, wenn der Kurs für den Euro höher steht, du also mehr Dollar für deinen Euro bekommst.

Wenn man das Auto erst bei Abholung bezahlt, kann der Preis am Ende sowohl teurer als auch günstiger sein als der, den man online reserviert hat. Denn: Die Preise, die man etwa in Deutschland in Euro angezeigt bekommt, sind meist die umgerechneten Preise aus US-Dollar:

Wichtig: Den Wechselkurs von Dollar zu Euro beachten, bei der Mietwagenbuchung für die USA

👉 Wenn der Wechselkurs sich verändert, ändert sich also auch die umgerechnete Summe in Euro, die bei Zahlung vor Ort auf der Kreditkarte belastet wird. Das umgeht man, indem man den Betrag vollständig im Voraus zahlt, am besten natürlich, wenn der Wechselkurs günstig steht.

Tipp 2: Vergleiche Kosten & Preise über Vergleichsportale

Die Kosten für einen Mietwagen in den USA hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der insgesamten Mietdauer, der Jahreszeit, der man mietet, der Fahrzeugkategorie, der Abholstation und dem Alter des Mieters/Fahrers. Sie liegen meist zwischen 35 € pro Tag und über 200 € pro Tag in Extremfällen. Auch die Preise der Anbieter (Alamo, Dollar, Hertz & Co.) unterscheiden sich teils erheblich. Leider sind die Preise für Mietwägen in den USA in den letzten Jahren außerdem stark gestiegen, weshalb das Vergleichen der Preise noch wichtiger geworden ist.

👉 Bei der Suche nach einem passenden Mietwagen für die USA Rundreise suchen und vergleichen wir daher immer auf mehreren Vergleichsportalen die Angebote, vor allem natürlich auch, welche Plattform uns den besten Preis bei Alamo macht, weil wir nun mal am liebsten bei Alamo buchen.

In den Vergleichsportalen werden meist Angebote in vielen unterschiedlichen Kombinationen angeboten, wobei man immer wieder echte Preisknaller entdeckt, aber auch aufpassen muss, dass man etwa alle notwendigen Versicherungen mit drin hat.

Wir selbst vergleichen unsere Mietwägen meist über mindestens drei Mietwagen-Portale:

Unser Tipp

Mietwagen über USA to GO buchen

  • bis zu 20 % Rabatt auf den Mietwagenpreis
  • direkte Buchung beim Anbieter (Alamo, Enterprise & National)
  • inklusive der Versicherungen, die wirklich wichtig sind (Haftpflicht, UMP & Vollkasko)
  • kompetente, deutschsprachige Ansprechpartner
  • kostenlos stornierbar bis kurz vor Mietwagenabholung
zu USA to Go*

WICHTIG: Mindestalter

Das Mindestalter des Fahrers eines Mietwagens in den USA liegt grundsätzlich bei 21 Jahren.
Im Staat New York und Michigan liegt es bei 18 Jahren.

Einige Mietwagen-Anbieter fordern sogar ein Mindestalter von 25 Jahren und erheben sogenannte Jungfahrer-Aufschläge für Fahrer im Alter zwischen 21 und 24 Jahren. Die Jungfahrergebühr in den USA beträgt etwa 20–30 $ pro Tag. Dies gilt auch, wenn nur der Zweitfahrer das Mindestalter noch nicht erreicht hat.

Du kannst also, wenn du zwischen 21 und unter 25 Jahren bist, ein Auto in den USA mieten, wirst aber mehr dafür zahlen müssen und hast Einschränkungen bei der Wahl der Mietwagenkategorie.

Tipp 3: Suche, reserviere & buche einige Monate im Voraus

Indem du die Suche nach deinem Mietwagen für die USA zwei bis drei Monate vor deiner Reise beginnst, kannst du dir über diesen Zeitraum hinweg die besten Angebote auf verschiedenen Vergleichsportalen und bei verschiedenen Anbietern sichern.

Deshalb ist es auch so wichtig, mit kostenloser Stornierungsoption zu buchen. Denn am Ende wählt man dann das Angebot, das rundum die beste Preis-Leistung liefert.

🚩 Wir hatten zum Beispiel erst über Check24* bei Alamo am Los Angeles Flughafen ein Auto gebucht und haben dann bemerkt, dass wir dasselbe Angebot über USA to Go knapp 200 € günstiger bekommen.

Mietwagen online für die USA bereits einige Monate im Voraus buchen
Vergleichsportal von USA to Go

ℹ️ Die Preise für Mietwägen in den USA schwanken unserer Erfahrung nach auch stark, abhängig von der Zeit, die noch bis zum Mietbeginn vergeht. Daher ist es ratsam, die Preise über eine gewisse Zeit im Auge zu behalten.

Tipp 4: Reserviere mit kostenloser Stornierung

Mit dem Mietwagen von Palm Springs bis zum Grand Canyon

Einer der wichtigsten Mietwagen-Tipps überhaupt: Reserviere & buche den Mietwagen immer mit kostenloser Stornierung. Denn Reisepläne können sich auch schnell ändern und Flüge können sich auch verschieben. Wenn man seinen Mietwagen nicht rechtzeitig abholt, kann es passieren, dass die Reservierung verfällt und damit auch der Preis, den man hatte.

Auch hier sind die Vergleichsportale klar im Vorteil. Portale wie DiscoverCars* und Check24* bieten an, den Mietwagen bis 24 Stunden vor Mietbeginn kostenlos zu stornieren, bei USA to GO* sogar bis kurz vor der Abholung.

Bei DiscoverCars ist die kostenlose Stornierung z.B. bis 48 h vor der Abholung möglich, bei USA to Go bis kurz vor der Abholung sogar noch am selben Tag. So konnten wir sowohl bei Check24 stornieren als auch bei USA to Go problemlos 4 Wochen vor Reisebeginn einen günstigeren Mietwagen bekommen.

🛑 Warum wir für die USA jedoch niemals den günstigsten Mietwagen buchen würden, sondern immer beim besten Anbieter, erfährst du hier: Darum buchen wir in den USA niemals den günstigsten Mietwagen.

Tipp 5: Finde den besten Mietwagenanbieter

Mietwagen Rundreise durch die USA im Herbst
Unser kostenloses Upgrade bei Alamo: Ein Midsize SUV (IFAR)

Die meisten Mietwagenanbieter in den USA haben ihren Standort an den Flughäfen. Aufgrund des hier großen Angebotes sind die Preise oftmals geringer als an einer Mietwagen-Station in der Innenstadt (es herrscht mehr Wettbewerb).

🛬 Wähle eine Station an deinem Ankunftsflughafen: Mehr Fahrzeugauswahl, günstigere Preise, routinierter Service, bei Anbietern wie Alamo gibt es eine Choiceline und kostenlose Upgrades sind wahrscheinlicher.

🚩 Lies die Kundenbewertungen zu den Abholstationen an deinem jeweiligen Flughafen aufmerksam durch: Als wir unseren Mietwagen ab Los Angeles Flughafen buchen wollten, stellten wir schnell fest, dass die günstigen Mietwagen-Anbieter in den USA wie Thrifty oder Dollar nur sehr schlechte Bewertungen hatten. Daher haben wir lieber bei Alamo gemietet, die durchweg positive und nur wenige negative Bewertungen am Flughafen Los Angeles (LAX) hatten. Außerdem gibt es bei Alamo fast überall eine Choiceline, du kannst dir also dein Auto in der gebuchten Fahrzeugkategorie selbst aussuchen.

➡️ Spekuliere auf ein Upgrade: Bei beliebten Anbietern wie Alamo, National oder Enterprise sind die Kategorien Midsize und Fullsize gut gebucht. Wenn du also ein Fullsize Car buchst, hiervon aber zu deiner Ankunftszeit alle vermietet sind, bekommst du vielleicht ein Upgrade auf die Premiumklasse oder auf einen SUV. Wir haben danach gefragt und tatsächlich ein kostenloses Upgrade bei Alamo am Flughafen Los Angeles bekommen!

Empfehlung: Der für uns beste Mietwagenanbieter in den USA

Die besten Mietwagen-Anbieter in den USA sind der Meinung vieler erfahrener Reisender nach: Enterprise, National und Alamo. Besonders bei Alamo schließen wir uns zu 100 % an. Auch für unsere geplante, nächste USA Reise, haben wir wieder bei Alamo gebucht. Natürlich wieder einen Midsize-SUV.

Diese Anbieter sind zwar etwas teurer als zum Beispiel Thrifty, Dollar oder auch Hertz, liefern aber, unseren Erfahrungen nach, einen enorm besseren Service an der Abholstation, eine neuere Fahrzeugflotte sowie Autos, die besser gewartet wurden. Aus diesem Grund haben wir uns bisher in den USA und auf Hawaii immer für Alamo entschieden.

Als Mitglied bei USA to Go* bekommen wir bei der Buchung unseres USA-Mietwagens bis zu 20 % Rabatt auf den Mietwagenpreis und die wichtigsten Versicherungen sind bereits mit drin. Die Mitgliedschaft bei USA to Go ist kostenlos.

Tipp 6: Wähle die passende Mietwagenklasse & Kategorie

USA Mietwagen Tipps: Besten Mietwagen finden und worauf man achten sollte

In den USA gibt es sehr viele verschiedene Mietwagenklassen und -kategorien.

Sie zu verstehen, ist wichtig, um eine angenehme und komfortable Reise zu haben, besonders, wenn man mit mehr als 2 Personen reist.

Unsere Empfehlung:

Unser Kategorie-Tipp & Empfehlung für den Mietwagen in den USA: Egal ob auf der Straße oder auf der Schotterpiste, mit einem Mittelklasse-SUV bist du stets auf der sicheren Seite:

Mit einem Midsize SUV Mietwagen von Alamo komfortabel durch den Südwesten der USA reisen
Midsize SUV Toyota RAV 4 von Alamo* (IFAR-Kategorie, manchmal auch MFAR genannt)
  • Für 2 Erwachsene mit 2 großen Koffern und 2 kleinen Koffern ist ein IFAR Midsize-SUV vollkommen ausreichend und komfortabel. Wer es sportlicher mag, kann zum Premium-Car oder Cabrio greifen.
  • Auch für 3 Personen mit Gepäck ist der Midsize-SUV noch ausreichend.
  • Ab 4 Personen mit je 1–2 Gepäckstücken würden wir auf jeden Fall zum Fullsize-SUV (FFAR) oder zum Fullsize-Car (FCAR) raten.

Mit Hilfe unserer unten stehenden Tabelle findest du die für deine Zwecke passende Mietwagenkategorie.

Beliebte Mietwagenkategorien & wie viel Platz sie bieten:

KürzelKategorieErwachseneKinder1gr. Kofferkl. Koffer2
ECAREconomy1-20-102
CCARCompact2-40-212
ICARMidsize/
Intermediate
2-40-220
FCARFullsize
Limousine
3-50-222
PCARPremium
Limousine
3-50-222
LCARLuxus
Limousine
3-50-222
IFARMidsize SUV2-40-211
SFARStandard SUV2-40-222
FFARFullsize SUV2-50-222
MVARMinivan/ Van2-70-522
1 Die Anzahl an Sitzplätzen für Erwachsene reduziert sich um die Anzahl der Kinder.
2 Die empfohlene Anzahl an kleinen Koffern kann sich verringern, wenn alle Sitzplätze belegt sind.

Beachte außerdem, dass bei den Angeboten der Mietwagenanbieter nur ein Beispielfahrzeug gezeigt und angegeben wird, mit dem Zusatz „Auto XY oder vergleichbar“. Stelle dich daher darauf ein, dass das Fahrzeug und auch der Kofferraum kleiner sein können als erwartet.

Viele empfehlen deshalb, eine Mietwagenklasse höher zu buchen. Wir persönlich können dies aus unseren Erfahrungen in den USA so nicht bestätigen. Hier sind die Autos allgemein größer gebaut, als wir das aus Europa kennen.

ACRISS-Codes verstehen: FCAR, SCAR & mehr

Um bei der Wahl deines Mietwagens einen noch besseren Durchblick zu haben, lohnt es sich, die sogenannten ACRISS Codes lesen zu können. Das sind 4-stelligen Buchstabenkombinationen, die eine Beschreibung des gemieteten Fahrzeugs enthalten. Zum Beispiel FCAR (Fullsize-Car) oder IFAR (Midsize-SUV) oder MVAR (Mini-SUV mit Klimaanlage und Automatik-Getriebe).

So liest man einen ACRISS-Code:

1. Der erste Buchstabe gibt die Mietwagenkategorie (Economy, Fullsize etc) an.
2. Der zweite Buchstabe definiert den Fahrzeugtyp (SUV, Cabrio etc).
3. An dritter Stelle folgen die Art des Getriebes (Automatik, manuell) sowie die Antriebsart (z.B. 4×4, AWD).
4. Der vierte Buchstabe steht für die Kraftstoffart (Benzin, Diesel etc) sowie Klimatisierung

ACRISS Codes Tabelle

1. Buchstabe: Kategorie 2. Buchstabe:
Fahrzeugtyp
 3. Buchstabe: Getriebe/ Antrieb 4. Buchstabe:
Kraftstoff/ Klimaanlage
MMiniB2-3 TürerMManuelles GetriebeRKraftstoff nicht spezifiziert mit Klimaanlage
NMini EliteC2/4 TürerNManuell 4WDNKraftstoff nicht spezifiziert, ohne Klimaanlage
EEconomyD4-5 TürerCManuell AWDDDiesel mit Klimaanlage
HEconomy EliteWWagon/EstateAAutomatik/ nicht näher spezifiziertQDiesel ohne Klimaanlage
CCompactVVan/ MinivanBAutomatik 4WDHHybrid 
DCompact EliteLLimousine/SedanDAutomatik AWDIHybrid Plug in 
IIntermediateSSportwagen  EElektrisch
JIntermediate EliteTCabriolet  CElektrisch
SStandardFSUV  LLPG/Compressed Gas mit Klimaanlage
RStandard EliteJOffenes Verdeck, Offroad  SLPG/Compressed ohne Klimaanlage
FFullsizeXSpezial  AWasserstoff mit Klimaanlage Air
GFullsize ElitePPick up 2-Türer  BWasserstoff ohne Klimaanlage
PPremiumQPick up 4-Türer  MMulti Fuel mit Klimaanlage
UPremium EliteZSpezialangebot  FMulti Fuel ohne Klimaanlage
LLuxuryECoupé  VPetrol mit Klimaanlage
WLuxury EliteMEinsitzer  ZPetrol ohne Klimaanlage
OOversizeRWohnmobil  UEthanol mit Klimaanlage
XSpecialHMotor-Home  XEthanol ohne Klimaanlage
  Y2-Rad/ Krad    
  NRoadster    
  GCrossover    
  KTransporter/ Van/ Truck    
ACRISS Mietwagen Codes

Tipp 7: Rundreise oder Einwegmiete?

Zion Nationalpark Panorama auf USA Rundreise
Zion Nationalpark

Für viele Urlauber steht bei der Planung der USA Reise die Frage im Raum, ob man mit dem Mietwagen lieber eine Rundreise machen sollte oder ob man zum Beispiel eine One-Way-Tour (Einwegmiete) machen sollte.

👉 Aus Sicht der Kosten für deinen Mietwagen ist die Rundreise meist die bessere Option. Denn bei One-Way Fahrten kommen oftmals zusätzliche Gebühren für die Rückführung dazu. Außerdem ist nicht an allen Mietwagenstationen die One-Way Rückgabe möglich.

Wenn du dich also für eine Einwegmiete des Mietwagens entscheidest, schau vorher ganz genau in die Gebühren und ins Kleingedruckte der Mietwagenfirma und erkundige dich,  ob du den Wagen auch wirklich dort abgeben kannst, wo du deine Mietwagenreise beenden oder unterbrechen möchtest.

Tipp 8: Achte auf die Tankregelung

Die bekannteste Tankregelung ist „Full-Full“, also vollgetankt entgegennehmen und vollgetankt zurückbringen.

Manche Mietwagenanbieter versuchen hier zu tricksen. Zum Beispiel, indem man die erste Tankfüllung bei Abholung bereits kaufen muss, und den Mietwagen leergefahren zurückbringen kann. Was jedoch nie der Fall ist, denn sonst würde man ja irgendwo kurz vor der Rückgabestation mit leerem Tank liegenbleiben. Bei dieser Tankregelung schenkst du der Mietwagenfirma also am Ende Benzin. Wähle in den USA also stets die Regelung „Vollgetankt abholen & vollgetankt zurückgeben“.

Unser Tipp zum Tanken in den USA: Nutze die App oder Webseite von Gasbuddy, um die günstigste Tankstelle auf deiner Strecke zu finden!

Denn die Benzinpreise unterscheiden sich in den USA je nach Bundesstaat aufgrund der Steuern teilweise extrem. Am günstigsten haben wir in den Indianer-Reservaten getankt. Dort sind die Steuern auf Benzin geringer. Am teuersten fanden wir die Preise in Kalifornien und entlang der alten Route 66.

Tankstelle in den USA in Mariposa

Tipp 9: Mautstraßen & Gebühren der Vermieter

Achte auch auf die Gebühren, die die Mietwagenfirma erhebt, wenn du Mautstraßen nutzen möchtest. Denn oftmals erheben die Vermieter Bearbeitungsgebühren und stellen dir diese, zzgl. der Maut, nach der Reise in Rechnung, wenn man die Maut nicht selbst bezahlt hat.

Erkundige dich daher vorher, welche Mautstraßen auf deiner Strecke liegen und wie du die Maut bezahlen kannst. In San Francisco kannst du die Maut etwa nachträglich online zahlen, wenn du eine der mautpflichtigen Brücken genutzt hast. Auf der Webseite von FasTrak gibst du das Kennzeichen deines Mietwagens ein und zahlst bequem per Kreditkarte.

San Francisco Mautstraße Golden Gate Bridge
Die wohl am häufigsten von Touristen gefahrene Mautstraße in Kalifornien ist die Golden Gate Bridge.

Tipp 10: Die Mietwagen-Versicherung in den USA

Bei Abholung deines Mietwagens in den USA wird man dir mit 99-prozentiger Sicherheit versuchen, noch eine zusätzliche Versicherung zu verkaufen, die vor Ort natürlich viel teurer ist. Wir mussten bei unseren Mietwagenabholungen schon bis zu 30-minütige Vorträge über mögliche Schäden am Fahrzeug und Unfälle anhören. Passiert ist zum Glück bisher nie etwas.

👉 Die wichtigsten Mietwagenversicherungen für die USA sind:

🚩 Wichtig: Kfz-Haftpflichtversicherung in den USA: Viele Mietwagenanbieter haben ihr Angebot für die Haftpflichtversicherung in den USA im letzten Jahr stark reduziert. Man konnte vorher bei fast allen Mietwagenanbietern eine erweiterte Haftpflichtversicherung (auch EP/ LP/ SLI/ LIS genannt) direkt dazubuchen. Diese Option wurde bei vielen Anbietern abgeschafft (z.B. Thrifty, bei manchen herabgesetzt auf 300.000 $ (z.B. Alamo, Hertz, National, Enterprise, Sixt).

Achte bei der Buchung deines Mietwagens für die USA also genau auf die Höhe der Haftpflichtversicherung, die enthalten ist. Bei Alamo ist z.B. weiterhin eine Abdeckung bis 300.000 $ enthalten.

Alles rund ums Thema Mietwagen-Haftpflichtversicherung in den USA, findest du in unserem Sonderbeitrag: Mietwagen Haftpflichtversicherung in den USA erklärt.

👉 Unser Tipp: Kreditkarte mit Mietwagen-Haftpflichtversicherung nutzen: Mit der easybank Platinum Kreditkarte (vormals Barclays Platinum Double) kannst du in den USA gebührenfrei bezahlen und Geld abheben, und es ist eine Mietwagen-Vollkaskoversicherung sowie Haftpflicht bis 1 Mio. Dollar enthalten. Die Kosten für eine zusätzliche Mietwagen-Haftpflichtversicherung gleichen sich hier mit den 99 € Jahresgebühr mehr als aus, da diese meist zwischen 5 und 10 Euro / Dollar am Tag kostet.

easybank Kreditkarte Platinum (ehemals Barclays Platinum Double)

Barclays Platinum Double Beantragen: So gehts

Mietwagen- & Reiseversicherungen

  • Mietwagen-Vollkasko & Haftpflichtversicherung bis € 1 Mio. (ganzjährig)
  • weltweit ohne Gebühren bezahlen & Geld abheben
  • Auslandskrankenversicherung & Reiseversicherungen für bis zu je 6 Mitreisende • Freunde, Familie, Bekannte • alle mit abgesichert!
  • Visa & Mastercard Kreditkarte für noch bessere Akzeptanz im Ausland & Inland
  • nur eine einzige Jahresgebühr von 99 € pro Jahr
  • NEU: 50 Euro Startbonus über diesen Link erhalten*

👉 Alternativ kannst du deinen Mietwagen für die USA auch über einen Reiseveranstalter oder eine Vermittlungsplattform buchen. Diese haben oftmals ein Rahmenversicherungspaket, sodass du als Kunde und Kundin stets die erweiterte Haftpflichtversicherung zwischen 1 Mio. und 10 Mio. $ mitbuchst. Der Nachteil bei solchen Komplettpaketen ist meist, dass du dir den Mietwagenanbieter, bei dem du in den USA den Mietwagen letztlich abholst und den du gebucht hast, nicht aussuchen kannst.

Geeignete Portale hierfür sind zum Beispiel:

  • Check24*: mit Haftpflichtversicherung bis 7,5 Mio. Euro über Check24, freie Wahl des Mietwagenanbieters, dafür meist etwas teurer 👉 zu Check24*.
  • Sunny Cars*: immer mit Haftpflichtversicherung bis 10 Mio. Euro/ Dollar, hier aber keine freie Wahl des Mietwagenanbieters 👉 zu Sunny Cars*.
  • DiscoverCars*: oft sehr günstige Angebote und Reduzierung der Haftung auf 0 € durch Zusatzabsicherung. 👉 zu DiscoverCars*.
  • TUI Cars*: Haftpflichtversicherung bis 7,5 Mio Euro + Vollkaskoversicherung inklusive 👉 zu TUI Cars*.

Tipp 11: Wichtiges zur Abholung des Mietwagens

Auto fahren und Mietwagen in den USA

Bei der Abholung des Mietwagens in den USA solltest du einige Dinge beachten, um nicht in teure Kostenfallen zu tappen:

1. Personenidentität von Mieter & Kreditkarte

In den USA gilt bei vielen Mietwagen-Anbietern, dass der Hauptmieter/Hauptfahrer und die genutzte Kreditkarte (Achtung: keine Debitkarte!) genau dieselben sein müssen, wie bei der Reservierung angegeben und die Karte muss auf den Hauptfahrer lauten.

Wenn zum Beispiel deine Kreditkarte zwischenzeitlich abgelaufen ist und du eine neue oder eine andere Kreditkarte, die du extra für die USA Reise besorgt hast, bei Abholung vorlegst, kann es dir passieren, dass die Anmietung verweigert wird. Oder dir wird angeboten, einen neuen Vertrag zu schließen. Hierbei fällt eine Stornogebühr für den alten Mietwagen an und der neue ist meist erheblich teurer. Achte also unbedingt darauf, dass die Daten der Reservierung mit denen bei Abholung des Mietwagens in den USA übereinstimmen, und nutze dieselbe Kreditkarte.

Wichtig: Nutze eine Kreditkarte für die USA, bei der keine Gebühren für den Auslandseinsatz anfallen. Zum Beispiel eine dieser drei Karten:

Unsere 3 Kreditkarten-Favoriten für die USA:

awa7® Visa
(0,- € Jahresgebühr)

Deutschland-Kreditkarte
(0,- € Jahresgebühr)

Alle Informationen zum Thema Kreditkarte findest du in unserem Beitrag Kreditkarte in den USA.

2. Mietwagen-Übernahme-Check

Unser Mietwagen in den USA, Wüste von Palm Springs

Bei Abholung des Mietwagens wird ein Übergabe- und Mängelprotokoll angefertigt. Falls dies nicht der Fall sein sollte, bestehe auf diesem. Dokumentiere außerdem jeden noch so kleinen Kratzer mit deiner Smartphone-Kamera und vermerke dies am besten auch auf dem Übergabeprotokoll.

Insbesondere Schäden am Unterboden des Autos bleiben bei der Abholung oft unbemerkt, da man schnell losfahren möchte, können bei Rückgabe aber teuer werden, auch, wenn du ihn nicht selbst verursacht hast.

So ging es uns selbst einmal. Zum Glück hatten wir genau für dieses eine Mal eine Unterbodenversicherung in unserem Versicherungspaket enthalten.

Tipp 12: Die richtige Mietwagenrückgabe

Vor der Rückgabe des Autos in den USA steht noch das Volltanken an, wenn dies vertraglich so vereinbart wurde.

Vergewissere dich, dass du den Wagen auch wirklich vollgetankt zurückgibst, da sonst hohe Gebühren auf dich zukommen. Bei der Rückgabe deines Mietwagens in den USA wird ebenfalls ein Rückgabeprotokoll angefertigt. Warte auf jeden Fall so lange, bis die Inspektion abgeschlossen ist. Zeitdruck und Stress, weil vielleicht dein Flug bald startet, ersparst du dir, indem du großzügig Zeit einplanst.

Rückgabe unseres Mietwagens am Flughafen Los Angeles
Rückgabe unseres Mietwagen in Los Angeles bei Alamo am Flughafen

Tipp 13: Insider-Tipp: Der für uns beste Mietwagen für die USA-Reise

Mit unserem SUV durch die Wüste von Palm Springs im Sonnenuntergang (USA)

Wir selbst haben uns für einen Midsize-SUV von Alamo entschieden und es nicht bereut! Das beste Angebot für unseren gewünschten Mietwagen bei Alamo haben wir dann über USA to Go* gefunden.

Und um ehrlich zu sein: Wir liebten unseren Toyota RAV-4 und hoffen, dass wir ihn auch bei der nächsten Reise wieder auswählen können.

Über das Vergleichsportal von USA to GO buchst du direkt bei Alamo und bekommst bis zu 20 % Rabatt auf den regulären Mietwagenpreis, durch deine kostenlose Mitgliedschaft bei USA to Go*. Der Rabatt wird direkt in der Mietwagensuche abgezogen.

Außerdem sind die wichtigen Versicherungen CDW, EP, LDW & UMP und Haftpflicht bis 300.000 $ bereits im Preis enthalten. Unser Mietwagen bei USA to GO für 3 Wochen war fast 200 € günstiger als bei anderen Vergleichsportalen.

Du mietest direkt bei Alamo, dem Mietwagenanbieter in den USA mit super hoher Kundenzufriedenheit, gutem Service & freier Fahrzeugwahl (Choiceline) bei Abholung. Um einen Mietwagen für die USA oder Kanada über USA to GO zu mieten, melde dich ganz einfach kostenlos über das Mitglieder-Formular an.

Geheimtipp

Wir buchen unsere USA-Mietwagen am liebsten bei Alamo über das Mitgliederportal USA to Go:

  • kostenlose Mitgliedschaft bei USA to Go → bis zu 20 % Mitgliederrabatt bei Alamo
  • Direktbuchung beim Anbieter, mit Bestätigungs-E-Mail direkt von Alamo
  • Wichtige Versicherungen dank USA to Go bereits enthalten: Vollkasko, Haftpflicht & UMP
  • Mobiles Internet in den USA und auf Hawaii:

Unsere Empfehlung: Reise-SIM-Karten für die USA bekommst du beim deutschen Anbieter TravSIM*, z.B. 21 Tage unbegrenzte mobile Daten, Anrufe & SMS in den USA, für 39,99 €. ▶ Zu TravSIM*.

Unser Fazit zum Thema Mietwagen in den USA

Theresa und Chris von reisekröten, in Kingman, USA, Route 66
Wir, in Kingman auf der Route 66

In den USA macht man nahezu alles mit dem Auto und ein Mietwagen ist unserer Meinung nach daher unerlässlich. Es ist das Land der Roadtrips, der Weite und der langen, geraden Straßen, die mancherorts endlos erscheinen, wenn sie meilenweit in einer geraden Linie durch ein wüstenartiges Tal führen, und die Berge am Horizont gefühlt gar nicht näher kommen wollen.

Wir verbrachten auf unserer Rundreise eine Menge Zeit im Auto und auf der Straße und müssen ehrlicherweise zugeben, dass unser SUV die Reise erst wirklich besonders machte.

Bei der Wahl des Mietwagens können wir daher empfehlen, nicht nur auf den Preis zu achten. Denn wie oft unternimmt man eine solche Reise wirklich, und lohnt es sich dann, vielleicht Probleme mit dem Mietwagenanbieter zu haben, nur weil man das allerbilligste Angebot gewählt hat?

Wir persönlich würden es daher jedes Mal wieder genau so machen, wie in diesem Artikel geschildert: bei dem Anbieter buchen, der die besten Bewertungen hat, an dem Ort, an dem man ankommt, und die Mietwagenkategorie buchen, auf die man wirklich Lust hat!

Mietwagen auf Hawaii, Oahu mieten über USA to Go (ehemals GermanWho): Unsere Erfahrungen

Das kann für manche ein Ford Mustang Cabrio in Knallrot sein, ein Jeep Wrangler mit offenem Verdeck, oder ein großer Ford F150 Pick-up-Truck. Für uns ist der SUV, und solange wir zu zweit unterwegs sind, ist es der Mittelklasse-SUV.

Bei der Wahl der Mietwagenfirma gehen wir in den USA keine Kompromisse ein und verlassen uns nicht darauf, dass wir „hoffentlich“ Glück bei der Abholung haben und dass wir „hoffentlich“ ein schönes Auto bekommen. Daher buchen wir für die USA grundsätzlich bei Alamo: Top-Kundenservice und große Choiceline, aus der wir das für uns beste Auto auswählen können.

Und wenn wir dann sogar noch bei USA to Go* bis zu 20 % Rabatt auf den Mietwagenpreis bekommen, sagen wir natürlich nicht Nein 😉.

Midsize SUV auf Rundreise durch die USA für 3 Wochen

Und genau so, wie hier beschrieben, haben wir es jetzt wieder gemacht: Der nächste USA-Roadtrip steht an und wir werden im Herbst 2026 wieder in die USA reisen, für einen Roadtrip der Extraklasse, auf den wir uns schon seit einem Jahr freuen!
Von Las Vegas werden wir bis in den Yellowstone Nationalpark fahren, über den Rocky Mountains Nationalpark bis nach Denver und wieder zurück nach Las Vegas: 7000 Kilometer liegen auf dieser geplanten Route vor uns und wir werden sie, wie auch schon bei unserem ersten USA-Roadtrip an der Westküste, wieder mit einem Midsize-SUV von Alamo absolvieren, natürlich wieder gebucht über USA to Go*.

Unsere Vorfreude ist riesig! Ob wir unseren geliebten RAV-4 wohl wieder bekommen werden? Das erfährst du zum Beispiel, wenn du uns bei Instagram folgst! Unser nächster Roadtrip startet Ende August 2026.

Eure Fragen & unsere Antworten zum US-Mietwagen

Die Fragen, die uns am häufigsten zum Thema „Mietwagen in den USA“ gestellt werden und unsere Antworten, kurz und kompakt:

Wie lange im Voraus sollte man den USA Mietwagen reservieren/ buchen?

Da die Preise für Mietwägen in den USA schwanken, lohnt es sich, den Mietwagen 2–3 Monate im Voraus zu reservieren und regelmäßig die aktuellen Mietpreise zu vergleichen. So kann man, wenn man ein günstigeres Angebot findet, stornieren und neu buchen.

Kann man den Mietwagen in den USA kostenfrei stornieren?

Bei der Buchung des Mietwagens für die USA sollte man darauf achten, dass die Reservierung kostenfrei stornierbar ist.
So kann man auch kurzfristig (meist bis 1 Tag vor Mietbeginn) stornieren oder einen anderen Mietwagen buchen. Wenn man für die USA über ein deutschsprachiges Vergleichsportal bucht, sind auch die Vertrags- und Versicherungsbedingungen auf Deutsch.
So versteht man, was genau man bucht und welche Bedingungen gelten. Wir raten daher zu der Online-Buchung. Auch, weil die Preise für Mietwägen in den USA online meist günstiger sind.

Dies ist z.B. beim Portal USA to Go* stets der Fall.

Welche Mietwagen-Versicherungen sind in den USA wichtig?

In den USA sind diese Mietwagen-Versicherungen besonders wichtig: Vollkasko (CDW), Haftpflichtversicherung, am besten mind. $ 1 Mio (SLI), Versicherung gegen Unter- & Unversicherte Unfallgegner (UM/ UMP).

Wie findet man günstige Tankstellen in den USA?

Die Benzinpreise in den USA variieren je nach Bundesstaat erheblich. Nutze die App oder Webseite von Gasbuddy, um die günstigste Tankstelle auf deiner Strecke zu finden.

Braucht man für die Anmietung eine Kreditkarte?

Ja, in den USA ist eine Kreditkarte für die Anmietung von Autos zwingend erforderlich. Auch, um die Kaution zu hinterlegen. Die Kreditkarte muss auf den Hauptfahrer lauten und die gleiche sein, die für die Reservierung genutzt wurde.

Wir empfehlen, für die USA die Kreditkarte easybank Kreditkarte Platinum zu nutzen, da hier eine vollwertige Haftpflichtversicherung enthalten ist.

Was sollte man bei der Wahl des Mietwagenanbieters in den USA beachten?

Egal bei welchem Anbieter man letztlich mietet, sollte man vorher die Bewertungen von genau der Abholstation lesen, an der man das Auto abholt. Denn nur weil ein Anbieter selbst gut ist, muss das nicht für jede Filiale gelten. Wir lesen daher stets online die Bewertungen, etwa bei Google Maps.

Brauche ich in den USA einen internationalen Führerschein?

Nein, für Touristen mit deutschem Führerschein ist ein internationaler Führerschein in den meisten US-Bundesstaaten nicht verpflichtend. Er dient zwar als offizielle Übersetzung deines deutschen Führerscheins und kann bei Polizeikontrollen oder kleineren lokalen Vermietern hilfreich sein. In Staaten wie Georgia oder Tennessee kann er offiziell verlangt werden. Daher lohnt es sich, ihn einfach mitzunehmen (kostet nur ca. 15 € bei deiner zuständigen Führerscheinstelle deines Wohnsitzes).

Welche Mietwagenklasse ist in den USA sinnvoll?

Die Straßen in den USA sind breit und der Verkehr meist sehr entspannt. Daher sind SUVs für uns meist die beste Wahl. Die Mietpreise für Midsize-SUVs, wie wir ihn in Los Angeles hatten, sind oft nur geringfügig höher als Standard-Cars aber der Komfort (und Platz für Gepäck) ist deutlich besser. Für Nationalpark-Roadtrips oder Strecken im Südwesten ist ein SUV unseres Erachtens einfach nur ideal.

Was ist bei „One-Way-Mieten“ in den USA zu beachten?

Wenn du den Leihwagen an einem anderen Ort zurückgeben willst, fällt in den USA meist eine Einweggebühr (Drop-off Fee) an. Diese kann zwischen 50 und 200 $ liegen, je nach Strecke und Anbieter.

Bei großen Strecken (z. B. San Francisco → Las Vegas oder Miami → New York) lohnt sich ein Vergleich über Portale wie USA to Go* oder Check24*, da dort manchmal kostenfreie Einwegmieten angeboten werden.

Welche zusätzlichen Gebühren können in den USA beim Mietwagen anfallen?

Junge-Fahrer-Gebühr (unter 25 Jahre, ca. 25 $ pro Tag)

Zusatzfahrer-Gebühr (meist 10–15 $ pro Tag, bei Alamo kostenlos für Ehepartner und Partner, die im selben Haushalt wohnen)

Mautsystem (Toll Fees): In manchen Bundesstaaten (z. B. Florida, Texas, Kalifornien) wird Maut automatisch über Transponder oder Kennzeichenerkennung abgerechnet. Diese „Toll Pass Fees“ können Zusatzkosten verursachen, wenn sie nachträglich von der Mietwagenfirma in Rechnung gestellt werden. Lies die Bedingungen hierzu vorher genau durch!

Weitere Infos & Tipps von uns für die USA-Reise

Auf unserer Webseite findest du weitere nützliche Informationen für deine Reiseplanung und Vorbereitung, sowie unsere Tipps für die schönsten Orte in den USA, Rundreise, Mietwagen-Tipps und unsere persönlichen USA-Reiseerfahrungen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert