pCloud Testbericht: Unsere Erfahrungen mit dem Cloud-Speicher & Lifetime-Plan
Ein guter und vor allem großer Cloud-Speicher für Bilder, Videos und Dateien, auf die man auch von unterwegs zugreifen und die man mit anderen teilen möchte, ist für die meisten heute nicht mehr wegzudenken. Wir haben uns vor drei Jahren für den Cloud-Speicher von pCloud entschieden.
Seit Januar 2023 nutzen wir pCloud in der Lifetime-Variante, um unsere Fotos und Videos zu sichern und um große Dateien wie Videos für Partner und Mitarbeitende freizugeben. In diesem Erfahrungsbericht zeigen wir, wie genau wir pCloud nutzen, was uns heute daran überzeugt und womit wir (am Anfang) etwas unzufrieden waren.
Unsere Test-Eckdaten:
- Wir nutzen pCloud in der Lifetime-Version seit über drei Jahren
- Hauptnutzung: Sicherung von Fotos, Videos und Bildern durch automatischen Upload
- 2 TB Speicher haben uns für 2 Personen etwas länger als 3 Jahre gereicht, bei intensiver Nutzung der automatischen Upload-Funktion
- kürzliches Upgrade um weitere 10 TB → aktuell 12 TB pCloud-Speicher in Nutzung
Wir nutzen pCloud sowohl privat als auch beruflich: Als hauptberufliche Reiseblogger ist es für uns sehr wichtig, dass alle unsere Bilder und Videos an einem externen Ort gesichert sind, sollte ein Smartphone oder eine Speicherkarte mal kaputtgehen. Durch die automatische Upload-Funktion, die sich am Smartphone und am PC auf einzelne Ordner beschränken lässt, ist pCloud daher unser Sicherheitsnetz für alle Bilder und Videos, die wir auf unseren Reisen aufnehmen, bis wir sie auf einer externen Festplatte gesichert haben.
Inhalte teilen: Darüber hinaus nutzen wir pCloud auch, um Inhalte anderen zugänglich zu machen und diese zum Download für andere Personen freizugeben, ohne die Kontrolle darüber zu verlieren und um den Zugriff jederzeit wieder einschränken zu können.
Berichtsfokus: Warum wir uns bereits damals für einen Lifetime-Plan entschieden haben, wie zuverlässig der automatische Upload vom Handy wirklich läuft, und ob sich der einmalige Kaufpreis nach dreieinhalb Jahren für uns gerechnet hat, erfährst du ebenfalls in diesem Artikel.
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Unser pCloud-Testurteil auf einen Blick

pCloud Lifetime Cloud-Speicher
pCloud ist ein Cloud-Speicher der Schweizer pCloud International AG, bei dem du zwischen Rechenzentren in der EU und in den USA wählen kannst. Die Besonderheit gegenüber Google Drive, iCloud und Dropbox ist das Lifetime-Modell: Du zahlst einmal und nutzt den Speicher dauerhaft, statt jeden Monat oder jedes Jahr erneut abzubuchen. Für uns als hauptberufliche Reiseblogger ist pCloud das automatische Sicherheitsnetz für alle Fotos und Videos. Der automatische Upload vom Smartphone oder synchronisierten Ordnern am PC sichert dabei unsere Arbeit, für den Fall, dass mal ein Gerät den Geist aufgibt. In dreieinhalb Jahren hat uns vor allem die Zuverlässigkeit der Uploads überzeugt.
4.5
Vorteile
- Lifetime-Modell: einmal zahlen statt monatlich oder jährlich
- Serverstandort in der EU wählbar
- Anbieter mit Sitz in der Schweiz
- Automatischer Foto- und Video-Upload vom Smartphone
- Geteilte Ordner im eigenen Branding, wahlweise mit oder ohne Download für Dritte
- Deutschsprachiger Support
- Kostenlos testen mit bis zu 10 GB
Nachteile
- Hohe Anfangsinvestition, insb. bei den großen Paketen
- Ladezeiten bei Abruf von Bildern in der Handy-App bei uns gelegentlich langsam
- echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur gegen Aufpreis
- Link-Traffic begrenzt und unabhängig vom gebuchten Speicher
1. Zusammenfassung unserer Nutzungserfahrungen
Wir stießen ursprünglich über eine Empfehlung von Freunden auf pCloud, als wir auf der Suche nach einer Lösung waren, unsere Fotos und Videos während unserer Weltreise zu sichern, und wollten dafür nicht schon wieder ein weiteres Monatsabo abschließen. pCloud bietet genau das an, was wir damals suchten: ein Lifetime-Modell.
Allerdings folgte nach dem Kauf bei uns erst mal die Ernüchterung, denn im ersten Jahr waren die Ladezeiten teilweise so langsam, dass wir den Kauf zwischenzeitlich sogar bereuten. Die Upload-Funktion zwar lief dauerhaft gut, aber der Abruf der Dateien in der App war sehr träge.
Heute, dreieinhalb Jahre und rund 1,8 TB an Bildern später, überwiegt für uns ganz klar das Positive. Der automatische Upload hat uns in dieser Zeit kein einziges Mal im Stich gelassen, ohne es zu melden. Wenn ein Upload nicht durchgeführt werden konnte, kam eine Fehlermeldung und ein manuelles Anstoßen der Uploads löste meist das Problem. Unsere Aufnahmen sind somit (in einem schnellen WLAN) innerhalb von Sekunden gesichert, und wir hatten weder einen Datenverlust noch spürbare Ausfälle. Als wir uns 2023 beim Support über die Ladezeiten beschwerten, kam die Antwort noch am selben Tag und auf Deutsch.
Außerdem hat sich die Rechnung inzwischen deutlich zu unseren Gunsten entwickelt. Mit 279 USD (bzw. 258 €) Kaufpreis hatte sich unser Lifetime-Plan gegenüber dem Jahresabo bereits im Sommer 2025 amortisiert. Seitdem sparen wir jedes Jahr rund 100 Euro dadurch, dass wir uns für den Lifetime-Plan entschieden haben.
Wer pCloud in die engere Wahl zieht, weiß oder sollte wissen, dass der Einstieg mit pCloud erstmal eine höhere Anfangsinvestition darstellt. Wer eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (pCloud Encryption) möchte, zahlt bei pCloud außerdem einen Zusatzbetrag. Dazu später mehr.
Rabattaktion für die Lifetime-Pläne von pCloud
Aktionszeitraum: 28.09.2026 – 09.10.2026
Im Rahmen der aktuellen Rabattaktion gibt es die pCloud Premium Lifetime Pläne inklusive GRATIS pCloud Encryption mit bis zu 64 % Rabatt:
- 1 TB Lifetime + pCloud Encryption – regulär 738 € → Promopreis 279 € (62 % Rabatt)
- 2 TB Lifetime + pCloud Encryption – regulär 938 € → Promopreis 379 € (60 % Rabatt)
- 10 TB Lifetime + pCloud Encryption – regulär 3028 € → Promopreis 1099 € (64 % Rabatt)
2. Warum wir eine sichere & verlässliche Cloud brauchen
Für uns kam der Punkt, an dem wir wussten, dass wir ein echtes, organisiertes und automatisierbares Set-up brauchen, als nach 6 Monaten Weltreise unsere Smartphone-Speicher beide prall gefüllt waren. Wir mussten ständig Bilder auf die Festplatte ziehen, wollten aber gleichzeitig auch weiterhin alle Bilder am Handy verfügbar haben. Und selbst im Alltag, wenn es nicht auf jedes einzelne Foto ankommt, sind solche Speicherengpässe einfach nervig.
Für uns als Vielreisende ist es zwar so, dass wir unsere Bilder auch unterwegs immer mal wieder auf eine externe Festplatte ziehen, aber wenn diese mal kaputtgeht, irgendwo liegen bleibt oder gestohlen wird, ist die Festplatte mit den Bildern und Dateien der letzten Monate ebenfalls weg.
In der IT gibt es dafür die sogenannte 3-2-1-Regel: Verwende drei Kopien deiner Daten, gespeichert auf zwei verschiedenen Medien, und davon sollte eine Kopie an einem anderen Ort sein. Zu Hause lässt sich das leicht umsetzen. Unterwegs ist dieser andere Ort für uns die pCloud.
Glücklicherweise haben wir bislang nie Daten verloren. Wir planen gern vorausschauend, und unser Auslöser für eine Cloud war der Wunsch, einen möglichen Datenverlust zu vermeiden. Wir nutzen natürlich auch noch weitere Cloud-Speicher wie Google-Drive, doch da dieser wieder mit einem monatlichen Abo einhergeht, bleiben wir hier bei der kostenlosen Variante. Und die ist für Bilder und Videos definitiv zu klein.
3. Darum haben wir uns damals für pCloud entschieden
Für uns war der ausschlaggebende Punkt, uns für pCloud zu entscheiden, das Lifetime-Modell. Statt monatlich oder jährlich zu zahlen, überweist man einmal einen Betrag und nutzt den Speicher anschließend dauerhaft.
Außerdem hat uns pCloud wegen des EU-Serverstandorts beim Thema Datenschutz überzeugt, denn beim Anlegen deines Kontos kannst du entscheiden, ob deine Daten in der Europäischen Union oder in den USA gespeichert werden sollen. Wir haben uns damals ganz klar für die EU entschieden, und wenn wir heute in unser Konto schauen, können wir das dort sehen. Die europäischen Rechenzentren von pCloud stehen in Luxemburg, somit finden EU‑Recht und auch die DSGVO Anwendung.
pCloud ist im Standardtarif nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Deine Daten liegen zwar verschlüsselt auf den Servern, technisch könnte der Anbieter aber darauf zugreifen. Wer die komplette Verschlüsselung möchte, braucht den kostenpflichtigen Zusatz pCloud Encryption*, auf den wir weiter unten noch eingehen.
Anfang 2023 haben wir dann während einer Rabattaktion zugeschlagen und den 2-TB-Lifetime-Plan für 279 US-Dollar (258 €) gekauft. Dasselbe Paket steht heute regulär bei 399 Euro.
So eine Rabattaktion hat pCloud wieder, zum Tag der Deutschen Einheit, vom 28.09.2026 bis 09.10.2026:
4. Unser heutiges Setup

Inzwischen stehen in unserem pCloud-Konto 12 TB, also 2 TB + 10 TB, zur Verfügung: Man kann seinen Speicherplatz jederzeit erweitern, indem man ein weiteres Lifetime-Paket mit 500 GB, 2 TB oder 10 TB dazubucht. Die ursprünglichen 2 TB, die wir gebucht hatten, blieben bei unserem „Top-Up“ erhalten, was schon mal ein riesiger Pluspunkt ist.
Von unseren ursprünglichen 2 TB waren nämlich zuletzt nur noch rund 89 GB frei. In dreieinhalb Jahren haben wir den Speicher also fast vollständig gefüllt, ohne es je bewusst darauf angelegt zu haben. Das liegt vor allem an unserem automatischen Upload.
Wir teilen uns dabei zu zweit einen gemeinsamen Zugang, in den alle Bilder und Videos von beiden Handys ungefiltert hochgeladen werden, sobald wir uns in einem WLAN-Netzwerk befinden.
Dadurch müssen wir nie im Vorfeld entscheiden, welches Bild sicherungswürdig ist und welches nicht. Es ist einfach alles in der Cloud und sortiert wird später nach Reisezielen, Ländern und Monat. Doch meistens hinken wir mit der Ordnung ein bisschen hinterher. Wichtig: Nach dem automatischen Upload immer mal wieder Ordner und Unterordner anlegen, dann sind auch die Ladezeiten besser.
Beim automatischen Upload im WLAN landen die Aufnahmen innerhalb von Sekunden in der Cloud. Und in dreieinhalb Jahren hat es immer zuverlässig funktioniert. Wenn etwas nicht hochgeladen werden konnte, kam eine Fehlermeldung, und ein Wiederholen des Uploads hat das Problem gelöst.
Besonders praktisch: Man kann am Smartphone und am PC die Ordner auswählen, die am automatischen Upload teilnehmen sollen:

5. pCloud Drive und Sync: der Unterschied
Auf dem PC bietet pCloud unterschiedliche Wege für die Benutzung an: ein eigenes Laufwerk anlegen und wahlweise Ordner mit der Cloud synchronisieren.
pCloud Drive legt ein virtuelles Laufwerk an, das im Explorer aussieht wie eine zusätzliche Festplatte. Die Dateien liegen aber nicht auf deinem Rechner, sondern werden bei Bedarf aus dem Netz geladen. Damit belegst du also keinen lokalen Speicherplatz.
Das kennst du vielleicht auch schon von anderen Cloud-Diensten wie Google-Drive, für den man ebenfalls ein Laufwerk einrichten kann.

Ohne Internetverbindung kommst du an deine Dateien aber nur heran, wenn sie noch im Zwischenspeicher liegen oder du sie ausdrücklich offline verfügbar gemacht hast.
Sync dagegen verbindet einen Ordner auf deinem Rechner fest mit der Cloud. Hier existiert jede Datei zweimal, einmal lokal und einmal online. Synchronisierte Ordner und Dateien erkennst du im Explorer an einem grünen Punkt:

👉 Wir nutzen beide Funktionen – Sync und Drive – nebeneinander. Einen Haken hat Sync allerdings unserer Meinung nach, und zwar kostet er am Ende doppelten Speicherplatz: einmal auf deiner Festplatte und ein zweites Mal auf der pCloud.
6. Negative Erfahrungen: Die Ladezeiten beim Datenabruf
In unserem ersten Jahr bei pCloud waren die Ladezeiten wirklich langsam. Sowohl in der Android-App als auch in der Windows-Version dauerte es unverhältnismäßig lange, bis Dateien geladen waren. Da wir weltweit unterwegs sind, konnten wir das an ziemlich vielen unterschiedlichen Netzen ausprobieren, und das Ergebnis blieb ähnlich. Es gab sogar Momente, in denen wir uns über den Lifetime-Kauf geärgert haben.
Im September 2023 haben wir deshalb den Support angeschrieben. Die Antwort kam noch am selben Tag. Sie war auf Deutsch und von einem echten Menschen verfasst. Uns wurde erklärt, dass Verbindung und Endgerät die Ladezeit maßgeblich beeinflussen, dass bei einer Datenübertragung viele Zwischenstationen bremsen können und dass vermutlich unsere App-Version veraltet war. Außerdem bot der Mitarbeiter an, gezielt weiterzusuchen, sobald wir das Problem genauer beschreiben.
Auf diese Rückfragen haben wir damals allerdings nie geantwortet, weshalb das Problem nie zu Ende geklärt wurde. Rückblickend war das unser Fehler. Wir hatten uns einfach damit abgefunden, dass es nun so sei.
Inzwischen sieht es deutlich besser aus. Am Desktop und im Browser laden Dateien inzwischen flott, auch einzelne Bilder. Eine Sache ist nach wie vor etwas langsamer als bei anderen Clouds: In der Handy-App lädt die Vorschau zwar schnell, aber sobald wir ein einzelnes Bild in groß öffnen wollen, dauert es etwas länger, als wir es von anderen Diensten gewohnt sind. Google Drive ist an dieser Stelle nach unserem Eindruck schneller.
Woran das genau liegt, können wir als Endnutzer nicht beantworten. Bekannte, die pCloud ebenfalls nutzen, kennen dieses Problem nicht, weshalb es durchaus an unseren Geräten oder an unseren Dateigrößen liegen könnte.
Was uns besonders seit kurzem aufgefallen ist und uns sehr gut gefällt: Es gibt jetzt „pCloud Fotos“ – ein kleines Programm, das besonders am PC hilfreich ist: Fotos lassen sich automatisch nach Datum organisieren, über die Zeitleiste durchsuchen und mit dem integrierten Foto-Editor bearbeiten. Ausgewählte Ordner können auch von der Galerie ausgeschlossen werden. So finden wir „genau das Bild“ was wir gerade suchen, etwa für einen Blogbeitrag, viel schneller, und können mit zwei Klicks zum entsprechenden Bild im Explorer springen.

Neu ist auch pCloud Docs, das in allen Premium-Plänen enthalten ist: Man kann damit Dokumente erstellen, bearbeiten und in Echtzeit mit anderen pCloud-Nutzern zusammenarbeiten. Das ist ebenfalls praktisch für unseren Workflow.
7. Sicherheit und Datenschutz
Unsere Daten liegen, wie oben beschrieben, in der EU-Region, weil wir uns für diesen Serverstandort entschieden haben. Diese Wahl triffst du einmalig beim Anlegen des Kontos, überleg sie dir also vorher gut.
Wer mehr Sicherheit möchte, kann pCloud Encryption* dazubuchen. Dieser (normalerweise) kostenpflichtige Zusatz verschlüsselt alles bereits im Crypto-Ordner auf deinem Gerät. Selbst pCloud kann die Inhalte dann nicht lesen. Beim Kauf eines Lifetime-Pakets kostet der Zusatz aktuell 150 Euro. Wir nutzen die Verschlüsselung nicht, weil in unserer Cloud vor allem Reisefotos liegen und keine wirklich sensiblen Daten.
Achtung: Wenn du die Crypto-Passphrase verlierst, sind deine Daten unwiederbringlich weg.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit SMS oder Authenticator-App lässt sich in den Kontoeinstellungen aktivieren.
Gelöschte Dateien landen zunächst im Papierkorb und bleiben dort 30 Tage lang liegen. Wir haben den Papierkorb in dreieinhalb Jahren nie gebraucht, finden es aber beruhigend, dass es ihn gibt, falls wir mal etwas löschen, was wir eigentlich noch brauchen.
Deinen Speicherstand solltest du darüber hinaus im Blick behalten. Denn wenn du dein Speicherkontingent überschreitest, darf pCloud laut den eigenen Nutzungsbedingungen Dateien nach dem Zufallsprinzip in den Papierkorb verschieben.
8. Preise: Was kostet pCloud und lohnt sich Lifetime wirklich?
Die Lifetime-Pakete sehen regulär so aus:
| Paket | Speicher | Link-Traffic | Lifetime | UVP |
|---|---|---|---|---|
| Premium | 500 GB | 500 GB | 199 € | |
| Premium Plus | 2 TB | 2 TB | 399 € | |
| Ultra | 10 TB | 2 TB | 1.190 € |
Die durchgestrichenen Preise stehen fast immer bei pCloud in der Preisliste. Interessant ist deshalb vor allem, wie weit der Preis während einer Aktion unter den aktuellen Preis fällt. Die nächste Rabattaktion läuft zum Tag der Deutschen Einheit:
Rabattaktion für die Lifetime-Pläne von pCloud
Aktionszeitraum: 28.09.2026 – 09.10.2026
Im Rahmen der aktuellen Rabattaktion gibt es die pCloud Premium Lifetime Pläne inklusive GRATIS pCloud Encryption mit bis zu 64 % Rabatt:
- 1 TB Lifetime + pCloud Encryption – regulär 738 € → Promopreis 279 € (62 % Rabatt)
- 2 TB Lifetime + pCloud Encryption – regulär 938 € → Promopreis 379 € (60 % Rabatt)
- 10 TB Lifetime + pCloud Encryption – regulär 3028 € → Promopreis 1099 € (64 % Rabatt)
Was bedeutet „Lifetime“ bei pCloud? In den Nutzungsbedingungen steht dazu, dass ein Lifetime-Plan für die Lebensdauer des Kontoinhabers oder für 99 Jahre gilt. Also je nachdem, welcher Zeitraum kürzer ist. Sollte pCloud den Betrieb eines Tages einstellen, wird das Konto beendet, ohne dass gezahlte Gebühren zurückerstattet werden.
Was bedeutet Link-Traffic, bei den buchbaren Optionen? Link-Traffic bezeichnet die Datenmenge, die entsteht, wenn andere Menschen deine geteilten Dateien herunterladen oder ansehen. Dieser ist, aus nachvollziehbaren Gründen, beschränkt, besonders aber mit 2TB Link-Traffic mehr als ausreichend. Wenn du aber ganze Bildergalerien weitergibst oder sehr große digitale Produkte verkaufst, solltest du darauf achten und unter Umständen nicht die 500‑GB-Variante nehmen.
Neben den Lifetime-Plänen gibt es bei pCloud auch klassische Abonnements. Zum Vergleich die Preise davon:
- 500 GB
- für 4,99 Euro pro Monat oder
- für 49,99 Euro pro Jahr,
- 2 TB
- für 9,99 Euro pro Monat oder
- für 99,99 Euro pro Jahr,
- 10 TB
- für 29,99 € pro Monat oder
- für 299,99 € pro Jahr.
Damit lässt sich auch für dich selbst sehr einfach berechnen, ab wann sich die Lifetime-Variante lohnt: Beim 2-TB-Paket zum regulären Preis von 399 Euro hast du den Kaufpreis, im Vergleich zum Jahresabo, nach 4 Jahren wieder drin. Gegenüber dem Monatsabo geht es schneller, dort sind es gut drei Jahre (da das Monatsabo aufs Jahr gerechnet teurer ist als das Jahresabo).
Kaufst du während eines Aktionszeitraums, verschiebt sich dieser Punkt deutlich nach vorn. Wir haben im Januar 2023 279 USD (damals umgerechnet etwa 258 €) gezahlt, wodurch sich unser Kauf gegenüber dem Jahresabo bereits nach gut zweieinhalb Jahren gerechnet hat, also im Sommer 2025.
Unser Tipp: Kaufe, wenn möglich, nicht zum Listenpreis. pCloud fährt mehrmals im Jahr große Aktionen, unter anderem zu Black Friday, Halloween und zum Tag der Deutschen Einheit.
Übrigens gewährt pCloud grundsätzlich eine 14‑Tage-Geld-zurück-Garantie, auch auf die Lifetime-Pläne. In den Nutzungsbedingungen steht jedoch, dass sich pCloud eine Rückerstattung vorbehält, wenn du über eine Werbekampagne oder mit Preisnachlass gekauft hast, und genau das trifft bei einem Aktionskauf ja zu. Unser Rat bleibt trotzdem, in der Aktion zuzuschlagen. Teste den Dienst dann eben vorher in Ruhe kostenlos, statt dich auf den Widerruf zu verlassen.
Womit wir beim Gratistarif wären, denn pCloud lässt sich mit bis zu 10 Gigabyte kostenlos und ohne Kreditkarte ausprobieren. Das „bis zu“ ist dabei wichtig, denn die vollen 10 Gigabyte bekommst du nicht sofort. Ein Teil ist direkt nach der Anmeldung verfügbar, den Rest schaltest du nach und nach über ein Einsteiger-Tutorial und über eingeladene Freunde frei. Der automatische Foto-Upload ist auch im kostenlosen Tarif bereits dabei, sodass du genau die Funktion testen kannst, auf die es unterwegs ankommt.
9. Für wen eignet sich pCloud?
pCloud passt unseren Erfahrungen nach sehr gut, wenn man viel Speicherplatz für Fotos und Videos braucht, auf der Suche nach einem langfristigen Set-up mit automatischen Uploads ist, das man flexibel erweitern kann, und vor allem, wenn du keine Lust auf ein weiteres Monatsabo hast. Wenn dir außerdem wichtig ist, dass deine Daten in der EU liegen, bist du bei pCloud auf jeden Fall gut aufgehoben.
Weniger passend wäre pCloud, wenn du deutlich weniger als 200 GB Cloudspeicher benötigst. In diesem Fall fährst du mit Google One oder iCloud für ein bis drei Euro im Monat oftmals günstiger und bleibst dabei gleichwohl flexibel. Auch wenn du komplett im Apple-Kosmos lebst und dir die nahtlose Verbindung zwischen deinen Geräten wichtiger ist als der Preis, wirst du mit iCloud vermutlich glücklicher.
10. Unser Fazit: Die Vorteile überwiegen für uns eindeutig
Würden wir pCloud noch einmal kaufen? Zu den Konditionen, wie wir es gekauft haben (2‑TB-Lifetimeplan während Rabattaktion) können wir den Kauf als Gewinn für uns verbuchen. Also ja, wir würden die Lifetime-Variante wieder wählen.
Besonders weil die Cloud uns seit dreieinhalb Jahren zuverlässig begleitet. Durch den automatischen Upload werden alle Bild- und Videoaufnahmen des Tages gesichert, ohne dass wir auch nur einen Gedanken daran verschwenden mussten. Aber: Wer wirklich viele Fotos und Videos macht, ist nicht davon befreit, diese auch mal zu sortieren und Unterordner anzulegen. Sonst können die Ladezeiten der Cloud schnell die Freude daran rauben.
Dazu kommt der Lifetime-Plan, bei dem wir nur einmal gezahlt haben, und seitdem nichts mehr. Wir mögen einfach keine Abo-Modelle und schließen nur Abos ab, wenn es wirklich nicht anders geht. Ein Abo wäre während unserer bisherigen Nutzungszeit und in der gleichen Größenordnung außerdem deutlich teurer gewesen.
Wenn wir bei der Nutzung etwas anders machen würden, dann würden wir von Anfang an konsequenter die hochgeladenen Dateien auf der Cloud sortieren. Und wir hätten dem Support im Jahr 2023 auf seine Rückfragen antworten sollen, damit er uns bei den Problemen mit den Ladezeiten hätte weiterhelfen können 😀.
Wenn du also viele Fotos und Videos machst und dir die Datensicherung wichtig ist, ist pCloud aus unserer Sicht eine gute Wahl. Warte auf die nächste Aktion, schlag dann zu, und leg dir zusätzlich eine kleine Festplatte in den Rucksack. Denn auf eine Cloud allein sollte sich niemand verlassen, auch nicht auf eine gute.
💚 Wenn dir dieser ehrliche Erfahrungsbericht weitergeholfen hat, freuen wir uns, wenn du deinen Plan bei pCloud über unseren Empfehlungslink* abschließt. So unterstützt du unsere unabhängige Arbeit, und es kostet dich keinen Cent mehr.
❓ Hast du Fragen zu pCloud oder nutzt du selbst eine andere Lösung unterwegs? Dann lass es uns in den Kommentaren wissen!