Ascona • Altstadt, Monte Verità, Lago Maggiore & Seepromenade • Unsere Tipps für Reise & Urlaub

Der schöne Ort Ascona am Lago Maggiore hat den Ruf, teuer und etwas abgehoben zu sein. Es sei der Ort, an dem sich die Prominenz treffe, und an dem ein Espresso angeblich so viel koste wie anderswo ein Mittagessen.

Spoiler: Unser Besuch in Ascona hat uns keinen einzigen Franken gekostet und wir hatten eine genauso schöne Zeit 😉: Wir haben kostenlos geparkt, hatten ein Picknick in wunderschöner Natur und sind bei Sonnenuntergang an einer der schönsten Seepromenaden der Schweiz entlangspaziert. Teuer? Von wegen.

In diesem Beitrag nehmen wir dich unter anderem mit in einen japanischen Teegarten, zeigen dir, wo du in Ascona stressfrei parken kannst, laufen gemeinsam durch die schmalen Gassen der Altstadt hinunter an die Seepromenade und verraten dir, warum der Monte Verità, der Berg oberhalb der Stadt, eine der verrücktesten Geschichten der Schweiz erzählt.

Theresa und Chris von Reisekröten, in Ascona am Lago Maggiore
Wir, in Ascona

👉 Kurzum: Wir zeigen dir Ascona so, wie wir es erlebt haben – und zwar nicht aus dem 5-Sterne-Hotel oder dem Restaurant, in dem man 7 Wochen im Voraus reservieren muss.

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Monte Verità: Teegarten, Casa del Tè & der Berg der Wahrheit

Aussicht vom Monte Verita in Ascona, auf den Lago Maggiore
Ausblick vom Monte Verita

Bevor wir uns ins, im wörtlichen Sinne, bunte Treiben am Hafen von Ascona stürzen, besuchen wir einen Ort, der sehr nah an, besser gesagt sogar über Ascona, liegt und der gleichzeitig ganz anders ist, als die prachtvolle Hafenzeile: Der Monte Verità ist ein Hügel direkt oberhalb von Ascona. Ascona liegt auf etwa 196 Metern, der Monte Verità auf etwa 400 Metern. Er ist also kein richtiger Berg, sondern eher ein Hügel mit Parkanlage, Hotel, Museum und einem Teegarten:

Japanischer Teegarten auf dem Monte Verita, bei Ascona
Teepflanzen auf dem Monte Verita

Der Park ist ganzjährig kostenfrei zugänglich. Mittendrin liegt das eigentliche Highlight: der japanische Teegarten mit der Casa del Tè. Das ist eine kleine, echte Teeplantage. Und das in der Schweiz. Doch wen wundert es, bei den milden Temperaturen? Ein kleiner Weg führt durch den Garten, es gibt einen Teepavillon am Zengarten mit Blick auf den See, dazu ein Teehaus, in dem man eine Schale Tee trinken kann.

Teehaus auf dem Monte Verita bei Ascona

Der Eintritt in den Teegarten ist ebenfalls kostenfrei. Aber der Garten ist nur dann geöffnet, wenn auch das Teehaus geöffnet hat. Man kann ihn zwar von außen über den niedrigen Zaun bewundern, und das haben wir letztlich auch getan, aber durch die Teeplantage zu laufen, kann man nur zu den Öffnungszeiten.

Wir hatten leider etwas Pech und kamen erst kurz nach Schließung des Teehauses am Monte Verità an. Die beiden Holztore zum Garten waren somit verschlossen.

ℹ️ Öffnungszeiten Casa del Tè: Ab April täglich 10 bis 18 Uhr, im Winter (etwa Mitte November bis Mitte März) nur Freitag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Prüfe die aktuellen Zeiten vor deinem Besuch auf casa-del-te.ch.

Unsere Empfehlung: Sei spätestens gegen 16.30 Uhr oben. Dann hast du in Ruhe Zeit für den Teegarten und kannst noch auf einen Tee einkehren. Zeitbedarf insgesamt: ein bis zwei Stunden, je nach Dauer der Einkehr im Teehaus.

Teegarten Ascona Monte Verita

Kann man von Ascona zu Fuß hochlaufen?

Ja, das geht – eine gewisse Grundkondition vorausgesetzt: Den Monte Verità erreichst du in rund 20–30 Minuten zu Fuß von Ascona aus. Der klassische Weg heißt Sentiero Romano und führt über etliche Treppen zwischen Waldrand und alten Villen hinauf.

Warum heißt der Berg Monte Verità?

Am Hotel auf dem Monte Verita, Ascona
Auf dem Gelände des Hotels auf dem Monte Verita

Wir wussten bei unserem Besuch selbst nicht genau, warum der Berg so heißt. Wir fanden den Teegarten und den Ausblick wunderschön, aber um den Namen haben wir uns keine Gedanken gemacht. Erst im Nachhinein haben wir recherchiert, und die Geschichte ist so gut, dass wir sie dir nicht vorenthalten wollen.

Im Herbst 1900 kauften der belgische Fabrikantensohn Henri Oedenkoven und die Pianistin Ida Hofmann zusammen mit dem Künstler Gustav Arthur Gräser und der Lehrerin Lotte Hattemer den einstigen Hügel Monte Monescia oberhalb des Dorfes. Sie benannten ihn in Monte Verità um, also „Berg der Wahrheit“, und gründeten eine vegetarische Siedlungsgemeinschaft.

Zu ihren Anliegen gehörten strenger Vegetarismus, Naturheilkunde, die Gleichberechtigung der Geschlechter und das Genossenschaftswesen. Bald wurde daraus ein vegetarisches Naturheilsanatorium.

Mit Rohkost, Lichtluftkuren und Sonnenbädern sollten die Gäste zu einem naturgemäßen Leben gebracht werden, untergebracht in sogenannten Lichtlufthütten.

Die Liste der bekannten Persönlichkeiten, die dort waren, ist lang. Darunter Max Weber, Ernst Bloch und Otto Gross. Und Hermann Hesse, der später keine 30 Kilometer entfernt in Montagnola bei Lugano seine Wahlheimat fand. Die Dadaisten um Hans Arp, Hugo Ball und Emmy Hennings flohen im Ersten Weltkrieg dorthin. Und von 1913 bis 1919 hatte Rudolf von Laban dort seine Sommerschule für Bewegungskunst, weshalb der Monte Verità als einer der wichtigsten Entstehungsorte des modernen Ausdruckstanzes gilt. Also alles durchaus sehr alternativ.

Hotel auf dem Monte Verita, Ascona
Blick vom Hotel auf den See

1926 wandelte sich der Berg, als der deutsch-schweizerische Bankier und Kunstsammler Eduard von der Heydt das Areal kaufte und das heutige Hotel im Bauhaus-Stil errichten ließ. Nach seinem Tod erbte der Kanton Tessin das Anwesen. Heute nutzt die ETH Zürich das alte Bauhaus-Hotel als Tagungszentrum, man kann aber auch als ganz normaler Reisender und Urlauber dort übernachten:

Für Architektur- und Geschichtsfans: Hotel Monte Verità*

Das Bauhaus-Hotel oben auf dem Berg, in dem einst die europäische Gesellschaft verkehrte. Die Lage im Park ist ruhig und du befindest dich oberhalb des Stadttrubels, mit Blick über den Lago Maggiore. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, wohnt hier mittendrin.

Bewertung: 8,8 bei booking.com
Preis: ab ca. 139 CHF | 149 € pro Nacht

Wenn du also das nächste Mal oben stehst und dir denkst, der neuartige japanische Teegarten sei hier ein wenig fehl am Platz: Dieser Berg war immer schon ein Ort für Leute, die es anders machen wollten. Wahrscheinlich hat es uns deswegen dort so gut gefallen 😊.

Unser Ort für ein Picknick in der Natur:

Picknick im Park von Ascona
Vielerorts findet man solche Picknick-Plätze

Die Restaurantpreise in Ascona sind durchaus höher als andernorts. Daher haben wir uns vor unserem Besuch einen Korb mit Abendessen zubereitet, für ein Picknick im Freien.

Nach dem Monte Verità haben wir unser Mitgebrachtes also an einer Picknickbank auf dem Monte Verità nahe des großen Waldparks gegessen.

Der Parkplatz liegt direkt beim Vitaparcours Ascona, ganz in der Nähe des Monte Verità und des Parco Parsifal.

ℹ️ Wasser in der Schweiz: In der Schweiz kannst du nämlich deine Flasche an so gut wie jedem Trinkbrunnen auffüllen. Eine wiederverwendbare Flasche gehört für uns in der Schweiz zur Grundausstattung. So einen Trinkbrunnen gibt es auch hier am Parco Parsifal.

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Zuletzt geprüft am 28.08.2026, Empfehlungslink

Rundgang: Durch die Gassen von Ascona zur Seepromenade

Unterwegs in den Gassen von Ascona
In der Altstadt von Ascona

Vom Parkplatz Via Buonamano schlendern wir in Richtung See. Die Gassen von Ascona sind eng, verwinkelt und angenehm unaufgeregt. Man sieht alte Fassaden, kleine Läden, Galerien, und natürlich auch Schaufenster, in die man auch dann schaut, wenn man gar nichts kaufen will.

Was uns schnell auffiel: wie viele deutsche Stimmen wir dort gehört haben. Und wir können gut nachvollziehen, dass so viele dort Urlaub machen möchten. Die Palmen, das mediterrane Licht, der Lago Maggiore, und die perfekte Schweizer Infrastruktur sind eine Kombination, die kaum Wünsche offenlässt.

Die Atmosphäre war dabei erstaunlich entspannt. Die Leute flanieren, grüßen sich, niemand hat es eilig. Wir waren an einem Donnerstagabend Mitte Juli hier unterwegs, also mitten in der Hochsaison, und hatten trotzdem nie das Gefühl, uns durch Menschenmassen schieben zu müssen.

Auf dem Weg zur Seepromenade

Wir würden Ascona beim nächsten Mal wohl vorzugsweise im Mai, Juni oder September besuchen, weil es dann warm genug für die Promenade ist, die Stadt aber nicht so voll ist. Im Juli und August ist Hauptsaison.

Wer es besonders lebhaft mag, dem empfehlen wir einen Besuch zumJazzAscona. Das 10-tägige Jazzfestival findet jedes Jahr von Ende Juni bis Anfang Juli statt, und die Konzerte sind kostenlos.

Piazza Giuseppe Motta: Die Seepromenade

Die Seepromenade von Ascona
Das bekannteste Motiv von Ascona

Die Piazza Giuseppe Motta ist die Uferpromenade von Ascona. Und unser absolutes Lieblingsmotiv.

Eine lange Reihe bunter Hausfassaden, davor Palmen und der Lago Maggiore, dahinter die Berge. Mitten auf dem See erkennt man die Isole di Brissago.

Unser erster Stopp war der Fotospot der Grand Tour of Switzerland, ein offizieller Fotorahmen entlang der Grand-Tour-Route.

Wir finden, dass er an der besten Stelle von ganz Ascona steht. Von dort hast du nämlich die komplette bunte Häuserzeile im Blick und man kann den Turm der Chiesa dei Santi Pietro e Paolo „einrahmen“.

Schild: Grand Tour of Switzerland, in Ascona

Unser nächster Fotopoint war der „I Love Ascona“-Schriftzug. Hier haben uns besonders der See und die umliegenden Berge als Hintergrund gefallen.

Ascona Schriftzug
Ascona Schriftzug

Auf der Promenade dahinter reiht sich ein Restaurant ans nächste. An unserem Abend waren sie alle gut gefüllt, vor allem die Pizzerien und die Lokale mit Aperitivo. Wenn du in der Hochsaison abends dort essen möchtest, würden wir dir aber zu einer Reservierung raten. Denn wir haben sehr viele Leute gesehen, die auf den nächsten freien Tisch warteten.

Außerdem kann man auf der Promenade immer wieder Straßenkünstler sehen. Bei unserem Besuch war ein Pantomime da. Er stand komplett regungslos da, und bewegte sich nur ab und zu sehr langsam, wohl angepasst an die Temperaturen und den entspannten Abend.

Restaurant in Ascona, direkt am See, sehr gut besucht
Pantomime in Ascona an der Seepromenade

ℹ️ Radfahren: Die Promenade und die Uferwege eignen sich gut zum Radfahren. Wenn du länger in der Region bist, ist das eine schöne Art, die Ecke zwischen Ascona und Locarno zu erkunden.

Die sehenswerten Kirchen von Ascona

Bei unserem Spaziergang haben wir uns noch zwei Kirchen angeschaut:

Die Chiesa dei Santi Pietro e Paolo ist die Pfarrkirche von Ascona und liegt mitten in der Altstadt. Ihr markanter Glockenturm ist eines der Wahrzeichen des Ortes. Man sieht ihn von der gesamten Seepromenade.

Besonders schön fanden wir die Ruhe, die die Chiesa Santa Maria della Misericordia umgibt, die zum Collegio Papio gehört. Dort befindet sich ein wunderschöner Innenhof, der Renaissance-Kreuzgang des Kollegs.

Chiesa Santa Maria della Misericordia und Collegio Papio
Chiesa Santa Maria della Misericordia & Colegio Papio

Man läuft praktisch hindurch, wenn man den richtigen Weg nimmt, und steht dann mitten im stillen Innenhof mit Arkaden. Der Innenhof war einer unserer schönsten Funde in Ascona!

Baden in Ascona: Lido & Bagno Pubblico

Läuft man die Promenade weiter, kommt man zum kostenlosen Bagno Pubblico di Ascona (Standort), das direkt beim kostenpflichtigen Lido von Ascona liegt. Wir waren nicht dort, weil wir keine Badesachen dabei hatten. Es gibt einen Strandbereich, einen Kiosk sowie Toiletten.

Schöne Ausflüge ab Ascona

  • Die beiden Inseln Isole di Brissago im Lago Maggiore mit ihrem botanischen Garten sind per Schiff erreichbar. Wir haben sie nur vom Ufer aus gesehen, sie stehen aber auf unserer Liste für einen zukünftigen Besuch.
  • Locarno ist nur wenige Kilometer entfernt und super sehenswert!
  • Das Verzascatal mit dem türkisgrünen Fluss und der Brücke Ponte dei Salti lässt sich ebenfalls gut mit Ascona verbinden.
  • Ab Ascona und Locarno gibt es verschiedene Schiffsverbindungen und Rundfahrten auf dem Lago Maggiore.

Geführte Touren und Tickets in der Region findest du unter anderem bei GetYourGuide*.

Hotels & Übernachten in Ascona

Wir haben in Ascona selbst nicht übernachtet, sondern sind abends zurück nach Lugano gefahren. Aber uns sind ein paar Hotels aufgefallen, die auch noch sehr gute Bewertungen haben:

Hotel in erster Reihe am See:

Das Hotel Elvezia Ascona*

Hotel Elvezia in Ascona

Das Elvezia liegt direkt an der Seepromenade. Fast alle Zimmer blicken auf die Piazza und den Lago Maggiore.

Wenn du morgens beim Aufwachen als Erstes den See sehen willst und abends nur die Tür öffnen möchtest, um mitten im Geschehen zu sein, dann ist das deine Unterkunft.

Die Promenade ist abends jedoch lebhaft, und wer sehr geräuschempfindlich ist, fragt besser nach einem Zimmer zur Rückseite.

Bewertung: 8,8 bei booking.com
Preis: ab 165 CHF | ca. 174 € pro Nacht

👉 zum Hotel Elvezia bei booking.com*

Unser Favorit in der Altstadt:

Hotel Garni Golf*

In der Altstadt von Ascona

Das Garni Golf ist ein top-bewertetes, familiengeführtes Haus mitten in der Altstadt und trotzdem in einer ruhigen Seitengasse. Bis zur Piazza und zum See sind es nur wenige Schritte.

Du bist zentral, hörst aber nachts nicht die Promenade. Alle Zimmer sind klimatisiert, es gibt einen Aufzug, eine kleine Terrasse zum Innenhof und einen Fahrradraum mit Leihrädern.

Gäste loben vor allem das Frühstücksbuffet und die persönliche Betreuung durch das Inhaberpaar.

Bewertung: 9,4 bei booking.com
Preis: ab ~ 180 CHF | ca. 191 € pro Nacht

👉 zum Hotel Garni Golf bei booking.com*

Modern und etwas abseits vom Trubel:

Charme Hotel al Torchio*

Das al Torchio liegt in einem historischen Gebäude in der Altstadt, welches bis 2022 umgebaut wurde, wobei die alten architektonischen Elemente erhalten blieben. Herausgekommen sind 23 klimatisierte Zimmer in klarem, elegantem Stil, dazu Restaurant, Bar und ein schöner Innenhof, in dem das Frühstück serviert wird. Im ersten Stock gibt es eine Honesty Bar mit kostenlosem Kaffee und Tee, rund um die Uhr zugänglich.

Das Haus liegt etwas ruhiger als das Elvezia, aber immer noch fußläufig zu allem. Wer Zimmer im zeitgemäßen Design mag und dennoch in der Altstadt wohnen möchte, ist hier richtig.

Bewertung: 9,3 bei booking.com
Preis: ab 179 CHF | ca. 187 € pro Nacht

👉 zum Charme Hotel al Torchio bei booking.com*

ℹ️ Tipp: Ticino Ticket: Wenn du in einem Hotel im Tessin übernachtest, bekommst du in der Regel das Ticino Ticket. Damit fährst du während deines Aufenthalts kostenlos mit Bus und Bahn in der Region und bekommst Rabatte auf Bergbahnen und Schifffahrten.

Anreise & Parken in Ascona

Wir waren im Sommer 2026 knapp sechs Wochen in der Luganoregion und sind für den Tagesausflug nach Ascona mit unserem Mietwagen ab Lugano gefahren. Die Fahrt dauert je nach Verkehr rund eine Stunde.

Mit dem Auto: Wir sind zuerst hoch zum Monte Verità gefahren und haben dort geparkt. Später sind wir hinunter in die Stadt gefahren und haben auf dem Parkplatz Via Buonamano geparkt. Dort sind die ersten 2 Stunden kostenlos, danach zahlt man 1 CHF pro Stunde. Für Schweizer Verhältnisse, und erst recht für einen Ort mit Asconas Ruf, finden wir das ziemlich fair. Bis an die Seepromenade sind es von dort zu Fuß etwa 15 Minuten. Wir sind dabei sehr gemütlich gegangen.

Parken in Ascona: Via Buonamano
Via Buonamano

Mit den Öffis: Ascona hat leider keinen eigenen Bahnhof. Man fährt mit dem Zug bis Locarno und nimmt von dort den Bus, Haltestelle „Ascona Centro“. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten.

Unser Fazit zu Ascona: Lohnt sich der Besuch?

Theresa von Reisekröten, am Hafen von Ascona im Tessin

Ascona hat uns ehrlich gesagt sehr überrascht. Wir hatten mit einem hübschen, aber auch etwas snobistischen Ort gerechnet, in dem man als Normalreisender sozusagen „nur schaut und nichts anfasst“. Letztlich hatten wir einen super entspannten Sommerabend, fanden den kostenlosen Parkplatz, hatten ein Picknick im Wald, und eine wunderschöne Seepromenade, die im Abendlicht zu den schönsten am ganzen See gehört.

Ascona ist auch definitiv kein Ort für Hektik. Man kann den Ort auch in einem halben Tag plus Abend erleben. Kombiniert mit dem Monte Verità ergibt das eine sehr runde Mischung aus Natur, Kultur und Dolce Vita.

Was wir beim nächsten Mal anders machen würden: früher am Monte Verità sein, damit der Teegarten noch offen ist. Und vielleicht einen Abstecher zu den Isole di Brissago, den kleinen Inseln, einplanen.

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