Deutsche Debitkarte, Kreditkarte & EC-Karte in der Schweiz nutzen: Gebühren & beste Karten
In diesem Beitrag zeigen wir dir, worauf du als Reisender und Urlauber aus Deutschland in der Schweiz beim Einsatz deiner deutschen Kreditkarten und Debitkarten achten solltest.
Außerdem vergleichen wir die aktuell besten Karten für einen Aufenthalt in der Schweiz, und geben dir unsere Tipps & Erfahrungen mit auf den Weg, etwa, wie man die Gebühren vermeidet.
❌ Denn die Schweiz ist weder in der EU, noch im EWR- oder Euro-Raum. Man zahlt in Schweizer Franken (CHF). Das ist für deutsche Kartennutzer eine sog. Fremdwährung und kann, bei Nutzung der falschen Debitkarte oder Kreditkarte aus Deutschland, schnell zu hohen Gebühren führen (Fremdwährungsgebühren).
🛍️ Auch beim Bezahlen mit einer Karte aus Deutschland, in schweizerischen Geschäften und Hotels gibt es einige Stolperfallen zu beachten. Etwa wenn das Zahlungsgerät fragt „In CHF oder in Euro zahlen?“.
👉 All das und viele weitere Praxistipps für deine Reise und Urlaub in der Schweiz, klären wir in diesem Beitrag.
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Was macht eine gute Bezahlkarte für den Aufenthalt in der Schweiz aus?
Eine gute Kreditkarte für die Nutzung in der Schweiz sollte fünf wesentliche Kriterien erfüllen:
- Die Karte sollte möglichst überall akzeptiert werden (also am besten Visa oder Mastercard nutzen).
- Es sollten keine Fremdwährungsgebühren bei der Nutzung im Nicht-Euro-Raum entstehen.
- Gebührenfreie Bargeldabhebung am Geldautomaten sollte gewährleistet sein (auch, wenn man im Alltag kaum Bargeld braucht)
- Die Kreditkarte sollte bestenfalls keine Jahresgebühren erheben oder optional gute Zusatzleistungen enthalten (Versicherungen).
- Tagesgenauer Umrechnungskurs bei Bezahlung und Bargeldabhebung in Fremdwährung (Schweizer Franken).
🛑 Beachte: Die üblichen Kredit-, Debit- oder sogar EC-Karten, die man von seiner deutschen Hausbank (Sparkasse, VR Bank, Postbank usw.) erhält, sind für die Nutzung in der Schweiz meist nicht sonderlich gut geeignet. Denn bei diesen fallen oft hohe Gebühren für den Auslandseinsatz an.
Denn die Schweiz, so nah sie auch ist, ist Ausland. Und zwar nicht nur das, sie ist auch nicht EU-Ausland und nicht Euro-Ausland und auch nicht EWR-Raum. Was die Sache nicht sonderlich einfacher macht. Und genau da schlagen deutsche Hausbanken beim Karteneinsatz sehr oft mit hohen Fremdwährungsgebühren/ Umrechnungsgebühren und Auslandseinsatzgebühren zu.
✅ Besser geeignet sind daher spezielle Reisekreditkarten, die die obigen Kriterien erfüllen.
Es gibt gut geeignete Kreditkarten, die man einfach nur für Urlaube und Reisen in genau solche Nicht-Euro-Länder nutzen kann, und die keine Jahresgebühren kosten. Zum Beispiel
Wichtig: Beantrage eine solche Reisekreditkarte lange genug im Voraus, sodass diese rechtzeitig vor der Abreise eintrifft.
⚡Der Unterschied bei der Nutzung einer Debitkarte im Vergleich zu einer Kreditkarte ist, dass bei einer „echten“ Kreditkarte die Bank als Sicherheitsgeber im Hintergrund initial für die Zahlung einsteht, was dem Geschäft, in dem du bezahlst, mehr Sicherheit als eine Debitkarte bietet. Denn bei einer Debitkarte ist die Deckung des Kontos wichtig, damit die Zahlung durchgeführt werden kann. Gleichwohl werden nahezu überall in der Schweiz auch Debitkarten akzeptiert. Lediglich für Mietwagenbuchungen sowie bei einigen Hotels werden keine ausländischen Debitkarten akzeptiert.
💳 Eine gute Debitkarte ohne Auslandsgebühren (die wir auch selbst nutzen) ist die DKB Visa Debitkarte. Wir nutzen das DKB Gemeinschaftskonto* als Aktivkunden (mind. 700 € Geldeingang pro Monat) und zahlen so weder Kontoführungsgebühren noch Auslandsgebühren für die Zahlung in Fremdwährungen wie Schweizer Franken.
Diese Kreditkarten eignen sich für den Aufenthalt in der Schweiz
Kommen wir nun zu den Reisekreditkarten, die wir oben bereits kurz erwähnt haben, und die sich für Personen aus Deutschland, die einen Aufenthalt in der Schweiz planen, gut eignen:
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Warum ist die passende Karte in der Schweiz wichtig?
💵 Bezahlen ist in der Schweiz nahezu überall bargeldlos möglich: Selbst die meisten Parkuhren kann man mit Karte bezahlen. Während unseres 7-wöchigen Aufenthalts in der Schweiz sind wir nicht ein einziges Mal in eine Lokalität geraten, in der wir nur bar hätten zahlen können.
Nur einmal war der Akku des Kartenlesegeräts leer und wir mussten mit Bargeld zahlen. Selbst die kleinsten Läden und Cafés haben Kartenlesegeräte. Etwa der kleine CRAI-Supermarkt in Montagnola in der Lugano-Region, dessen Lesegerät genau in dem Moment „der Saft ausging“ als wir gerade bezahlen wollten.
💳 Debitkarten & EC-Karten aus Deutschland funktionieren grundsätzlich auch in der Schweiz. Gelegentlich kann es vorkommen, dass man einen Kassenbeleg unterschreiben muss. Manche kleinere Läden akzeptieren sogar nur EC-Karten, da ihnen beim Einsatz von Debit- und Kreditkarten von Visa und Mastercard sonst ein paar Prozent Gebühren abgezogen werden. Das ist aber eher selten der Fall und unsere Kredit- und Debitkarten wurden bislang immer akzeptiert. Wir haben in der Schweiz sehr gerne unsere DKB Visa Debitkarte zum Bezahlen eingesetzt, da auch bei dieser keine Auslandsgebühren anfallen.
🚗 Für Mietwagen-Reservierungen wird oft nur die Kreditkarte akzeptiert: Auch für die Reservierung und Buchung eines Mietwagens in der Schweiz braucht man eine Kreditkarte. Denn Debitkarten werden hierzu oftmals nicht akzeptiert. Insbesondere für die Kautionshinterlegung ist meist eine echte Kreditkarte, keine Debitkarte, wichtig.
🏧 Geld abheben am Geldautomaten: Man kann mit einer deutschen Debit- oder Kreditkarte sowie mit einer EC-Karte, die das Maestro-Symbol oder V-Pay-Symbol trägt, auch in der Schweiz Geld abheben. Wichtig: Bei den meisten deutschen Banken und Kreditkartenanbietern fallen bei Abhebungen im Ausland Gebühren an. Wirf vorab einen Blick in das Preise- und Leistungsverzeichnis deiner Bank, wie hoch diese bei Abhebungen im Ausland in fremden Währungen sind.
Erwähnen müssen wir aber auch, dass wir während unseres letzten, siebenwöchigen Aufenthalts in der Schweiz, nur ein einziges Mal mit Bargeld zahlen mussten, weil man nahezu überall mit Karte zahlen kann. Nur, als mal das Kartenlesegerät in einem Geschäft ausfiel, haben wir unseren Einkauf in bar bezahlt.
Unser Rat: Beantrage vor deinem Urlaub in der Schweiz eine Kreditkarte, bei der keine Gebühren im Ausland anfallen. Weder fürs Bezahlen, noch für die Abhebung von Bargeld am Automaten.
Die aktuell besten deutschen Reisekreditkarten – ohne Jahresgebühren – für den Aufenthalt in der Schweiz:
Hanseatic GenialCard, awa7 Visa & Deutschland-Kreditkarte Classic
Sicherheits-Tipp:
👮 Mit einer Kreditkarte von Visa oder Mastercard bist du auch in der Schweiz gegen Kreditkartenbetrug geschützt: Wird deine Kreditkarte missbräuchlich verwendet, haftest du lediglich für maximal 50 € (§ 675V BGB). Nutze zu deiner Sicherheit nur ATMs von offiziellen Banken.
Mit Kreditkarte & Debitkarte bezahlen
1. Akzeptanz von Kartenzahlungen: In der Schweiz konnten wir nahezu überall mit Kredit- und Debitkarte bezahlen.
2. Gebühren der eigenen Bank: Die Auslands- & Fremdwährungsgebühren der eigenen Bank, für den Karteneinsatz in der Schweiz, können jedoch hoch sein, weshalb man eine geeignete Reisekreditkarte zum Bezahlen nutzen sollte, bei der keine Fremdwährungsgebühren und keine Auslandseinsatzgebühren entstehen.
🛑 Schaue daher frühzeitig vor deiner Abreise in das Preis- & Leistungsverzeichnis deiner Bank, ob diese für den Karteneinsatz in der Schweiz Gebühren erhebt, und wenn ja, wie hoch diese sind. Denn es gibt auch Kreditkarten, bei denen gar keine Gebühren für Zahlungen in Fremdwährungen (hier in Schweizer Franken) entstehen.
3. Gute Reisekreditkarten ohne Jahresgebühren für Nicht-EU- und Nicht-Euro-Länder sind zum Beispiel:
- die GenialCard von der Hanseatic Bank,
- die TF Bank Mastercard Gold
- die awa7 Visa, und
- die Deutschland-Kreditkarte Classic.
4. Deutsche Debitkarten funktionieren in der Schweiz. Als Debitkarte eignet sich die Visa Debitkarte der DKB im Status als „Aktivkunde“, da bei dieser keine Auslandsgebühren seitens der eigenen Bank (DKB) für das Bezahlen in der Schweiz anfallen.
5. In Euro oder in Schweizer Franken (CHF) mit Karte bezahlen? Es kam bei uns häufig vor, dass das Kartenlesegerät fragt, ob man in CHF zahlen möchte oder in Euro. Meist steht dann in kleiner Schrift darunter, dass für die Zahlung in Euro eine Gebühr anfällt, zum Beispiel 5 %. Die Versuchung, in Euro zu zahlen, ist schnell groß, vor allem, wenn man es eilig hat. Wenn man „in Euro zahlen“ anklickt, zahlt man aber meist drauf. Denn dann passiert Folgendes: Es wird der eigene Wechselkurs des Lesegerät-Herausgebers angelegt und es kommen die erwähnten Gebühren in Prozent obendrauf.
Ein Beispiel: Wir hatten im Tessin einen Mietwagen gebucht und wollten diesen am Ende volltanken für die Rückgabe. An der Tankstelle tankten wir für 72 CHF das Auto voll. Wir zahlen mit der DKB-Visa-Debitkarte. An der Kasse fragt das Lesegerät: „In CHF (72 CHF) zahlen oder in Euro (85,22 Euro) zahlen?“. In dem Moment hat man den tagesaktuellen Wechselkurs natürlich nicht sofort im Kopf ausgerechnet, doch der reale Wechselkurs hat an diesem Tag ergeben: 72 CHF = 77,40 €. Wir hätten also 7,82 € draufgezahlt, wenn wir direkt in Euro abbuchen hätten lassen.
Zum Glück haben wir aus unserer Reiseerfahrung gewusst: Wählt man im Ausland die direkte Umrechnung in die eigene Landeswährung, macht man meist einen schlechten Deal. So wählten wir zum Glück die Option „In CHF zahlen“.
Geld abheben am Automaten
✅ Mit einer Kreditkarte sowie Debitkarte, etwa von Visa oder Mastercard, sowie mit EC-Karten mit dem Maestro-Symbol und dem V-Pay-Symbol, kannst du an nahezu jedem Geldautomaten in der Schweiz, in der Landeswährung Schweizer Franken, Bargeld abheben.
ℹ️ Geldautomaten in der Schweiz, die von öffentlichen Banken aufgestellt wurden, erheben für die Abhebung von Bargeld mit ausländischen Karten, etwa einer Debit- oder Kreditkarte aus Deutschland, grundsätzlich keine eigenen Gebühren. Dazu zählen etwa Automaten von UBS, Raiffeisen, PostFinance, Zürcher Kantonalbank und anderen Schweizer Banken.
⚠️ Private Geldautomaten (vor allem Euronet) können dagegen eine eigene Nutzungsgebühr verlangen. Diese wird vor der Auszahlung angezeigt und kann meist durch Abbrechen der Transaktion vermieden werden. Es gibt in der Schweiz bekanntlich auch viele Privatbanken. Einige davon haben sogar Geldautomaten. Auch bei diesen wird meist eine Nutzungsgebühr fällig.

⚠️ Wichtig: Lehne bei der Abhebung die dynamische Währungsumrechnung ab. Das bedeutet: Wenn der Automat dich vor der Durchführung der Transaktion fragt, ob die Abrechnung in Schweizer Franken oder in Euro auf deinem Konto belastet werden soll, wähle immer „Without Conversion“ bzw. „ohne Währungsumrechung“.
Sonst wird der Automat den Betrag, den du in Schweizer Franken abhebst, direkt mit einem eigenen Wechselkurs in Euro auf deinem Konto belasten.
Dieser eigene Wechselkurs ist in 99 % der Fälle schlechter als der Kurs, mit dem deine eigene Bank die Abbuchung umrechnen wird. Denn deine eigene Bank legt meist den offiziellen Tageskurs für die Umrechnung an.
⚠️ Gebühr deiner eigenen (deutschen) Bank: Jedoch können seitens deiner eigenen Bank Gebühren für die Abhebung von Bargeld im Ausland anfallen. Diese bewegen sich meist zwischen 2 und 3 % des abgehobenen Geldbetrages.
Daher wichtig: Schau vor der Reise in das Preisverzeichnis deiner Hausbank. Einige Banken erheben auch einen Festbetrag/Mindestbetrag für die Abhebung von Bargeld in fremden Währungen im Ausland. Achte im Preis- und Leistungsverzeichnis deiner Hausbank auf Formulierungen wie „3 % vom Kartenumsatz, mindestens aber X,XX Euro.“
Diese Transaktionsgebühren deiner eigenen Bank kannst du dir sparen, wenn du eine Reisekreditkarte nutzt, die keine Gebühren für die Abhebung von Bargeld im Ausland erhebt.
Zum Beispiel:
- die awa7,
- die Genialcard von der Hanseatic Bank
- oder die Deutschland-Kreditkarte Classic.
🏧 Nutze auch die Geldautomatensuche von Visa und Mastercard: Den nächsten Visa-ATM findest du hier, den nächsten Mastercard-ATM findest du hier.
Gute Kreditkarten für die Nutzung in der Schweiz
Wir haben eben schon mal angerissen, mit welchen Kreditkarten man in der Schweiz die Gebühren seiner Hausbank sparen kann. Diese schauen wir uns nun im Detail an:
1. Hanseatic GenialCard
Die Hanseatic GenialCard ist neben der easybank Kreditkarte Platinum und der DKB Visa Debitkarte unser stetiger Begleiter auf Reisen. Wir nutzen diese Karte seit Jahren und besitzen sie beide.
Besonders, weil die Rückzahlung ganz einfach in der App auf 100 % umgestellt werden kann und sodann am Monatsende vom Referenzkonto abgebucht wird, eignet sich diese Kreditkarte sehr gut für „Kreditkarten-Neulinge“, die sonst vielleicht nur die EC-, Giro- oder Debitkarte ihrer Hausbank besitzen.
Was uns besonders gut gefällt, ist, dass der Antrag sehr schnell online ausgefüllt ist und man für die Identifikation nicht zwangsläufig ein Video-Ident-Verfahren machen muss, sondern die Verifizierung auch ganz einfach mit der Online-Ausweis-Funktion (eID) seines deutschen Personalausweises durchführen kann.
2. awa7 Visa-Kreditkarte
Mit der awa7 Visa Kreditkarte kannst du ebenfalls ohne Abhebegebühren und ohne Fremdwährungsgebühren an jedem Geldautomaten in der Schweiz Geld abheben und in Geschäften, Tankstellen, Cafés etc. bezahlen.
Sie erhebt keine Jahresgebühren, und die Ratenhöhe für die Rückzahlung ist flexibel über die App einstellbar. Sie stammt aus dem Hause der Hanseatic Bank, man nutzt also auch deren App. Was die awa7 von der GenialCard unterscheidet, ist die Komponente des Umweltschutzes: Für jeden genehmigten awa7-Antrag werden Bäume gepflanzt und Wälder geschützt.
3. Deutschland-Kreditkarte Classic
Auch die beliebte Deutschland-Kreditkarte Classic eignet sich bestens als Kreditkarte für die Reisen in die Schweiz. Sie kommt ebenfalls ohne Jahresgebühr aus und es fallen weder Fremdwährungsgebühren noch Abhebegebühren an, bis auf die Gebühren, die der Automat selbst erhebt.
Auch die Deutschland-Kreditkarte ist ein Co-Branding der Hanseatic Bank. Sie ähnelt also im Wesentlichen den Bedingungen der GenialCard. Bei der Deutschland-Kreditkarte kann man auch Reiseversicherungen flexibel dazubuchen, wenn man die Karte bereits besitzt. Im Vordergrund geht es aber darum, die Auslandsgebühren zu sparen. Und das kann die Deutschland-Kreditkarte Classic sehr gut:
4. TF Bank Mastercard Gold
Die TF Bank Mastercard Gold ist eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr und eignet sich für die Schweiz vor allem, um damit zu bezahlen. Wenn man 50 % seiner Reisekosten mit der TF Bank Kreditkarte zahlt, greifen außerdem die Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung*. Das erreicht man schnell, wenn man etwa ein paar Hotels und seinen Mietwagen in der Schweiz mit dieser Kreditkarte bucht.
Auch die enthaltene Auslandskrankenversicherung ist vorteilhaft. Jedoch muss man den Ausgleich des Kreditkartenkontos per Überweisung binnen 51 Tagen vornehmen, um Zinsen zu vermeiden. Wenn man mit der TF Bank Mastercard Gold am Automaten Bargeld abhebt, sollte man den Kontoausgleich per Überweisung direkt vornehmen, da sonst ab dem Tag der Abhebung Zinsen anfallen. Da man aber in der Schweiz so gut wie überall mit Karte zahlen kann, ist die TF Bank Mastercard Gold durchaus gut geeignet.
Unser Tipp: Die easybank Kreditkarte Platinum
Unser Tipp, wenn du Wert auf eine ganzjährige Auslandskrankenversicherung legst oder wenn du in der Schweiz einen Mietwagen buchen möchtest, ist die easybank Kreditkarte Platinum.
Hier sind eine Mietwagenvollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt sowie eine Kfz-Haftpflichtversicherung bis 1 Mio. € und eine Auslandskrankenversicherung enthalten. Die Auslandskrankenversicherung gilt unabhängig davon, ob du die Reise ganz oder nur teilweise mit der easybank Platinum bezahlt hast.
✅ Zusätzlich enthalten sind eine Reiserücktrittsversicherung und viele weitere Absicherungen. Die Versicherungen gelten alle für bis zu 6 Mitreisende.
Man bekommt bis zu 3 Partnerkarten (müssen nachträglich beantragt werden) und kann damit die ganze Familie ausstatten. Alle Karten erhalten natürlich eine Einzelabrechnung, damit man weiß, wer was ausgegeben hat.
🫰 So sparst du dir die hohen Kosten der Mietwagenfirmen für die Mietwagenversicherung, zahlst keine Auslandsgebühren fürs Bezahlen und Geld abheben und hast zusätzlich eine ganzjährige Auslandskrankenversicherung.
Wir selbst haben die easybank Platinum, besonders deshalb, weil wir damit unsere Mietwägen im Ausland buchen. Denn meist macht allein schon die Versicherung ohne Selbstbehalt bei einer Mietwagenbuchung den Jahresbetrag dieser Premium-Kreditkarte wieder wett.
easybank Kreditkarte Platinum (ehemals Barclays Platinum Double)
Mietwagen- & Reiseversicherungen
Gebühren: Worauf man bei der Kreditkartenwahl achten sollte
An dieser Stelle möchten wir noch einmal die wichtigsten Gebühren kompakt auf einen Blick zusammenfassen, auf die du in der Schweiz beim Einsatz deiner Karte achten musst:
Optional: Kreditkarten mit inkludierten Reiseversicherungen
Eine gute Absicherung auf Reisen, auch in der Schweiz, ist uns sehr wichtig. Sowohl die TF Bank Mastercard Gold* als auch die easybank Kreditkarte Platinum* enthalten eine Auslandskrankenversicherung. Bei der TF Bank muss man darauf achten, dass diese nur greift, wenn 50 % der Reisekosten mit der Mastercard Gold bezahlt wurden. Bei der easybank Platinum hingegen gilt die Auslandskrankenversicherung vollkommen unabhängig vom Umsatz ganzjährig.
Beim Thema Mietwagen in der Schweiz ist die Versicherung ebenfalls sehr wichtig, denn Schäden am Mietwagen werden hier erfahrungsgemäß sehr ernst genommen. Hierbei würden wir aus eigener Erfahrung stets dazu raten, eine Mietwagen-Vollkasko (auch CDW genannt) ohne Selbstbehalt, sowie eine erweiterte Haftpflichtversicherung bis 1 Mio. Euro zu buchen. Diese ist bei der easybank Platinum Kreditkarte* inkludiert und bietet daher umfassenden Mietwagenschutz, ohne eine extra Versicherung bei der Mietwagenfirma zu kaufen.
Gerade der Selbstbehalt ist eine typische Falle: Bucht man einen Mietwagen in der Schweiz und sieht, CDW und Haftpflicht sind inkludiert, denkt man schnell: „Super, dann bin ich ja vollständig abgesichert.“
Dem ist leider meist nicht so, denn oft steht bei der CDW ein Selbstbehalt dahinter, der oft zwischen 2.500 CHF und 5.000 CHF liegt.
Möchte man den Selbstbehalt auf 0 CHF drücken, muss man meist eine Zusatzversicherung buchen. Diese kostet in der Schweiz ab 30 CHF pro Tag. Wenn man das Auto mit der easybank Platinum bucht, ist eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt über die Kreditkarte integriert. Man müsste dann zwar erstmal in Vorleistung gehen, kann sich den Betrag dann aber über die easybank Platinum Kreditkarte* zurückholen. Man könnte auch sagen, die Karte bietet uns einfach alles, was wir auf Reisen brauchen. Und genau deshalb nutzen wir sie.
So beantragt man eine Reisekreditkarte
Wenn du die für dich passende Kreditkarte für deinen Aufenthalt in der Schweiz ausgewählt hast, folgt die Beantragung über die Webseite des Anbieters. Die Beantragung einer Kreditkarte ist heutzutage sehr unkompliziert: Die meisten Kreditkarten können online innerhalb von wenigen Minuten beantragt werden.
Achte darauf, dass du die Voraussetzungen zur Beantragung der Kreditkarte erfüllst. Diese sind in den meisten Fällen:
- gemeldeter Wohnsitz in Deutschland
- eine gute Bonität
- Volljährigkeit (18 Jahre)
Die aktuell besten deutschen Reisekreditkarten – ohne Jahresgebühren – für den Aufenthalt in der Schweiz:
Hanseatic GenialCard, awa7 Visa & Deutschland-Kreditkarte Classic
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Kreditkarte beantragen
Die Beantragung einer Kreditkarte ist bei den meisten Anbietern sehr einfach. Einzelne Schritte können sich allerdings unterscheiden.
- Schritt: Antragsformular des Herausgebers bzw. der Bank ausfüllen
- Persönliche Daten eingeben: Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer
- Schritt: Identitätsprüfung: Online-Identifikation per Video-Ident oder manchmal auch Post-Ident-Verfahren. Bei der Hanseatic GenialCard* kannst du dich auch mit der Online-Ausweisfunktion deines deutschen Personalausweises verifizieren (eID)
- Schritt: Es folgt meist eine Bonitätsprüfung durch den Herausgeber oder die Bank.
- Schritt: Genehmigung des Antrags und Übersendung der Kreditkarte
Im besten Fall dauern die Beantragung und Genehmigung nur wenige Minuten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten Kreditkarten nach erfolgreicher Beantragung sehr schnell verschickt werden. Bei der Deutschland-Kreditkarte Classic* erfolgt der Versand nahezu direkt nach der Bestätigung, bei der Hanseatic Bank GenialCard* geht es ebenfalls sehr schnell.
Damit die Kreditkarte für die Reise und den Urlaub in der Schweiz rechtzeitig ankommt, solltest du sie frühzeitig beantragen. Meist genügen 2 Wochen im Voraus, um auf der sicheren Seite zu sein.
Unser Fazit: Beste Kreditkarte für den Aufenthalt in der Schweiz
Die Suche nach der besten Kreditkarte fürs Nicht-EU- und Nicht-Euro-Ausland kann aufgrund der ganzen möglichen Gebühren und Sondervorschriften überfordernd wirken. Doch wenn du dich an die wichtigsten Punkte hältst, bist du mit deiner Kreditkarte gut aufgestellt:
Keine Auslandsgebühren in Form von Abhebe- und Fremdwährungsgebühren und im besten Fall ein paar gute Reiseversicherungen, wie bei der easybank Kreditkarte Platinum*.
Wer eine Kreditkarte ohne Jahresgebühr möchte, um sie einfach nur im Ausland und im Urlaub zu nutzen, ist mit einer Kreditkarte ohne Jahresgebühren wie der awa7 Visa*, der Hanseatic GenialCard* oder der Deutschland-Kreditkarte Classic*, bestens aufgestellt.
Wer Wert auf Reiseversicherungen legt und gleichzeitig keine Jahresgebühren für die Kreditkarte zahlen möchte, der sollte zur TF Bank Mastercard Gold* greifen und sich die Bedingungen der inkludierten Reiserversicherungen* vorab genau durchlesen.
Mit diesen Kredit- & Debitkarten zahlen wir in der Schweiz
Als deutscher Urlauber in der Schweiz gibt es viele Aspekte zu beachten, und einer davon ist das Thema Bezahlen & Geldabheben, das wir uns in diesem Artikel ausführlich angesehen haben.
Während unseres letzten Aufenthalts in der Schweiz haben wir teilweise an der Kasse erstmal überlegen müssen, etwa wenn das Lesegerät die Frage stellt, ob man in Euro oder in CHF zahlen will. Das ist uns sowohl mit Kreditkarten als auch mit Debitkarten passiert.
Als Kunden der DKB nutzen wir grundsätzlich die DKB Visa Debitkarte auch im Ausland ohne Abhebegebühren und ohne Fremdwährungsgebühren, nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit.
Für alles anderen nutzen wir meist echte Kreditkarten:
- Mietwagen & Hotel: easybank Platinum*
- kleinere Zahlungen und als Back-up: Hanseatic GenialCard*
- Alltag, Supermarkt & Co: DKB Visa Debitkarte (Girokonto)
Die aktuell besten deutschen Reisekreditkarten – ohne Jahresgebühren – für den Aufenthalt in der Schweiz:
Hanseatic GenialCard, awa7 Visa & Deutschland-Kreditkarte Classic
Weitere Tipps von uns für deine Reise in die Schweiz
- Lugano: Entdecke die schweizerische Riviera am Luganersee, mit unseren besten Urlaubstipps.
- Mietwagen in Lugano buchen: Worauf du bei der Buchung achten solltest
- Mit einer deutschen Kredit- oder Debitkarte in der Schweiz bezahlen und Geld abheben: Das solltest du vorher wissen und beachten.
Fußnoten:
¹ Geld abheben im In- & Ausland mit der awa7, Deutschland-Kreditkarte & GenialCard:
Für das Geldabheben in Deutschland fallen pro Abhebung am ATM 3,95 € an. Mit dem „Visa Bargeldservice“ kannst du bei teilnehmenden Geschäften in Deutschland direkt an der Kasse beim Bezahlen mit deiner Hanseatic Bank GenialCard*, der awa7® Visa Kreditkarte* sowie mit der Deutschland-Kreditkarte Classic* Bargeld abheben, und das ohne zusätzliche Gebühr. Zum Beispiel:
- Bargeld abheben bei Rossmann in Deutschland ab einem Einkauf von 10 €
- Abhebung beim Einkauf bei DM ab einem Kauf von mind. einem Artikel
- sowie bei Aldi Süd (ab 10€ Einkauf), Netto (ab 10 € Einkauf) und weiteren Läden


