Bangkok Chinatown, das schlagende Herz der Stadt: Sehenswürdigkeiten, Tipps & unsere Erfahrungen
Bangkoks Chinatown ist bekannt für leckeres Streetfood, Märkte und ein lebendiges Nachtleben. Häufig wird Chinatown aber auch als touristisch, überlaufen und künstlich abgestempelt. Wir finden, Chinatown ist weit mehr als das. Es ist wandlungsfähig und enorm abwechslungsreich, wenn man weiß, welche Orte man wirklich besuchen sollte: Von gelebter Tradition auf den Märkten, über die alten Metallwerkstätten, die wie aus einer anderen Zeit wirken, bis zu modernen Geschäftsideen der jungen Bevölkerung – hier ist alles vertreten. Und genau das macht Chinatown für uns zu einem unglaublich spannenden Viertel!

In diesem Beitrag erfährst du, warum sich ein Besuch in Chinatown lohnt, welche Sehenswürdigkeiten und besonderen Straßen das Viertel zu bieten hat und wo du am besten übernachtest, um Chinatown zu erkunden.
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Unsere Tipps auf einen Blick
Alle Details zu Chinatown & unsere persönlichen Erfahrungen findest du ausführlich in diesem Beitrag.
Geschichte & Bezug zur Gegenwart

Wer Chinatown, wie es heute ist, verstehen will, muss vorher einen Blick in die Vergangenheit werfen:
Chinatown entstand vor rund 200 Jahren. Ursprünglich reisten chinesische Händler an, um Lebensmittel in die Hauptstadt des damaligen Königreichs zu bringen. Mit der Zeit kamen immer mehr chinesische Einwanderer hinzu und Chinatown wuchs zum wichtigsten Handelsviertel Bangkoks heran. Die heutigen Hauptstraßen Chinatowns, etwa Yaowarat Road, wurden extra für Lagerhäuser und Transportwege angelegt. Mit dem Handel wurden auch Handwerkskünste wie die Goldschmiedekunst und die Metallverarbeitung hierhergebracht.
Gleichzeitig bekam Chinatown aber auch den Ruf als Rotlichtviertel mit Opiumhöhlen und Vergnügungsstätten. Das Viertel war so dicht besiedelt, dass im 20. Jahrhundert die wirtschaftliche Bedeutung allmählich abnahm, da Unternehmen und reichere Einwohner in neuere Stadtteile zogen.

Mit der Zeit integrierte sich die chinesische Kultur immer mehr in die thailändische. Die Menschen, die in Chinatown blieben, pflegten weiterhin ihre Kultur und machen Chinatown bis heute zu einem lebendigen Viertel mit Streetfood, Kunsthandwerk und Nachtleben.
Noch immer sieht man an vielen Ecken, dass Chinatown das Zentrum des Handels und des Metallhandwerks in Bangkok war – und es auch immer noch ist. Wenn man durch die Straßen schlendert, kommt man vorbei an Motorradwerkstätten, Lagerhallen voller Gewürze und Marktständen. Chinatown ist nach wie vor der Marktplatz und das Verteilerzentrum von Bangkok: Von Kunstblumen über Kuscheltiere im 100er-Pack (Wholesale) bis hin zum Maßanzug bekommt man hier alles.

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Unsere Führung durch Chinatown
Wir haben für den Besuch von Chinatown einen privaten Guide gebucht. Die Dame, mit der wir durch Chinatown zogen, lebte seit ihrer Geburt im Viertel, hat mitbekommen, wie es sich veränderte, und kannte alle geheimen Ecken, die man als „normaler Besucher“ gar nicht bemerkt.


Die Führung haben wir vorab online gebucht und haben unsere Stadtführerin dann nahe des Bahnhofs Hua Lamphong getroffen. Die Führung dauerte etwa 4 Stunden und wir haben uns bewusst für eine Privatführung entschieden. So konnten wir an den Orten anhalten, an denen wir länger bleiben wollten, und hatten ausgiebig Zeit, unsere Fragen zu stellen.
Insgesamt war das eine mega entspannte Tour und dank unserer Stadtführerin entdeckten wir Orte, die wir sonst wohl niemals gefunden hätten. Etwa das Café Hong Sieng Kong direkt am Fluss, in dem wir eine längere Pause einlegten, um uns einfach ein bisschen mit ihr zu unterhalten.
Solche privaten Führungen kann man ganz einfach online buchen, zum Beispiel auf GetYourGuide für ca 45 € pro Person*.
Sehenswürdigkeiten & Geheimtipps

Wir starten unseren Rundgang durch Chinatown am Bahnhof Hua Lamphong Railway Station, wo wir unsere Stadtführerin treffen.
Wir laufen über den Kanal, der, wie alle anderen seiner Art, in den großen Chao Phraya Fluss fließt, und erreichen unseren ersten Stopp.
1. Yaowarat Road & Das Tor nach Chinatown

Die Yaowarat Road (Standort ansehen) ist die wuselige Hauptstraße von Chinatown, auf der sich über 1,5 Kilometer Streetfoodstände, bunte Reklametafeln, chinesische Apotheken, Bars, Gewürzläden, Goldhändler, Werkstätten und Souvenirshops erstrecken. Überall hängen Essensgerüche in der Luft und man kann zuschauen, wie in den Garküchen im Handumdrehen Gerichte gezaubert werden. Besonders abends erwacht das Viertel richtig zum Leben. Dann kann es ganz schön voll werden, denn üblicherweise ist die Straße die erste Anlaufstelle, um Chinatown zu erkunden.
Die Yaowarat Road wurde extra für den Handel angelegt, deshalb ist sie auch deutlich breiter als die schmalen Seitenstraßen, die links und rechts abzweigen. Sie wurde sogar vom damaligen König Rama V. persönlich per Hand auf einer Karte eingezeichnet und sollte genau so gebaut werden.

In der Mitte der Yaowarat Road führt der Verkehr durch und am Straßenrand sieht man besonders häufig die bunten Thai-Tuk-Tuks, die auf neue Fahrten warten. Egal, wo man hinschaut, irgendwie ist hier alles ein Foto wert!
Den Beginn der Yaowarat Road und damit auch von Chinatown markiert das rote, chinesisch verzierte Tor auf einer Verkehrsinsel am Anfang der Straße. Es wurde 1999 zu Ehren von König Adulyadej errichtet.
2. Tempel Wat Traimit

Unweit des roten Tores liegt der buddhistische Tempel Wat Trai Mit Witthayaram Worawihan (Standort ansehen) mit seinen goldenen Dächern.
Er wurde 1832 durch Spenden chinesischer Einwohner erbaut. Das Besondere an diesem Tempel befindet sich im Inneren: eine sitzende Buddhastatue aus massivem Gold.
Dies bemerkte man aber erst später, als man eine äußere Schicht der Statue, die man restaurieren wollte, genauer begutachtete: Das Massivgold wurde, aus Angst vor Diebstahl, mit einer billig wirkenden Außenhülle ummantelt und verweilte so lange Zeit. Die Schicht wurde abgetragen und zum Vorschein kam der Buddha aus purem Gold!
Eine wirklich spannende Geschichte, die uns unsere Stadtführerin erzählte.
Auf dem Gelände steht außerdem ein Museum, das die Geschichte Chinatowns erzählt. Wie in allen Tempeln solltest du daran denken, deine Schuhe auszuziehen und die Schultern zu bedecken.
Eintritt: etwa 2,50 € (100 Baht)
3. Die Transformer-Statue auf dem Verkehrskreisel

Auf einem Verkehrskreisel, wenige Gehminuten südlich des roten Tores, steht die Statue des Transformers Optimus Prime (Standort ansehen). Was auf den ersten Blick gar nicht nach Chinatown passt, hat auf den zweiten Blick erstaunlich viel damit zu tun. Die Statue ist zusammengesetzt aus alten Autoteilen und Metallkomponenten. Ein lokaler Künstler, der selbst in Chinatown lebt, hat sie gemeinsam mit Anwohnern erbaut.
Der Hintergrund der ungewöhnlichen Statue ist das traditionelle Metallverarbeitungshandwerk des Viertels. Sie spiegelt die Identität des alten Autoteileviertels sowie den Lebensstil der Gemeinde wider. Trotz ihres modernen, futuristischen Designs kommen die Menschen hierher, um für Glück, Erfolg und Wohlstand zu beten.
4. Talat Noi Mural Trail


Das Viertel Talat Noi liegt am südlichen Rand von Chinatown direkt am Fluss (Standort ansehen).
Wir würden es auch als Künstlerviertel von Chinatown bezeichnen, denn es gibt jede Menge Street Art und einige „Insta-Spots“. Bekannt ist zum Beispiel das riesige Graffiti mit den zwei Elefanten.
Hier geht es deutlich entspannter zu, als auf der bekannten Yaowarat Road. Während man durch die schmalen Gassen schlendert, kommt man immer wieder an kleinen Tempeln und Schreinen vorbei, kann sich in den gemütlichen Cafés niederlassen oder die alten Holzhäuser bewundern.
Was uns besonders gefällt: Talat Noi scheint es mit Schildkröten zu haben. Denn im Boden eingelassen und auf anderen Motiven findet man sie immer wieder 🐢 😊.


5. Insidertipp: Hong Sieng Kong
Wenn du einen Abstecher nach Talat Noi machst, können wir dir das Hong Sieng Kong empfehlen:


Es ist eine Mischung aus Café und Antik-Geschäft in einem alten, aus Holz gebauten Gebäude. Das Besondere ist hier die Aussicht: Es liegt direkt am Fluss Chao Phraya und von hier aus hast du einen wunderschönen Blick auf den Fluss und die Stadt im Hintergrund.
6. Lust auf Schokolade? 👉 32 Bar

Ganz in der Nähe, ebenfalls in Talat Noi, findest du mit der 32 Bar einen winzigen Schokoladenladen, der für seine besondere Qualität bekannt ist. Hier gibt es richtig leckere Trinkschokolade, heiß und kalt, aus diversen Kakaobohnen, für 150 bis 200 Baht pro Getränk. Außerdem kannst du Schokoladentafeln und Pralinen mit verschiedensten Geschmacksrichtungen kaufen. Es gibt sogar die Sorte „Mango Sticky Rice“, aber auch Klassiker wie 70 %-Schokolade. (Standort ansehen)
7. Song Wat Road


Die Song Wat Road ist eines der hippen Viertel Chinatowns, sowohl für jüngere Thais als auch für Touristen. Hier findest du, ähnlich wie in Talat Noi, viel Street-Art und „Insta-Spots“, daneben kleine Cafés, angesagte Restaurants, Geschäfte und Boutiquen. Hier kann man gut entlangspazieren, in den Geschäften stöbern, essen gehen oder Kaffee trinken.
8. Sampheng Market & Vanich 1 Rd.


In einer Seitenstraße der Yaowarat Road liegt der Sampheng Market, der so etwas wie das Zentrum von Chinatown ist. Hier reihen sich unzählige Shops mit Gewürzen und Lebensmitteln aneinander, es gibt aber auch Souvenirs, günstige Kleidung, Schmuck und Accessoires bis hin zum Sack voller Kuscheltiere. Kurz gesagt: Hier findest du alles.
(Standort ansehen)
Der Sampheng Market ist ein Großhandelsmarkt, das heißt: Je mehr du kaufst, desto günstiger werden die Preise:


Entlang der schmalen Vanich 1 Rd. sind links und rechts dicht an dicht Verkaufsstände aufgebaut, sodass du direkt durch den Markt hindurchläufst. Der Markt ist vor allem nachts für den Großhandel geöffnet, tagsüber kannst du aber genauso vorbeischauen.
Öffnungszeiten: 08:00 bis 17:00 und 23:00 bis 06:00 Uhr
9. Die Goldhändler von Chinatown

Wir befinden uns wieder auf der Yaowarat Road, an der Ecke Mangkong Road, und stehen direkt vor einem der bekanntesten Goldgeschäfte in Bangkok: Lang Hong Goldsmith (Standort).
An der Ecke Yaowarat Road / Mangkong Road gibt es unzählige Goldhändler, Lang Hong Goldsmith ist einer der größten.
Da man das Gold auch in kleinen Mengen als Schmuck und als Viertel- oder Halb-Baht-Münze kaufen kann, braucht man dafür keine Unsummen an Geld.
Hier kann jeder Gold kaufen und der tagesaktuelle Goldpreis hängt am Schaufenster aus. Dabei ist der Goldschmuck hier deutlich reiner, als das in Europa übliche Schmuckgold.

Der Goldhandel hat in Chinatown eine lange Tradition: Die chinesischen Händler brachten damals neben Lebensmitteln auch Gold und das Handwerk der Goldschmiede mit.
Da viele Einwanderer ihr Geld nicht klassisch bei Banken anlegen konnten, galt Gold schon früh als zuverlässige Wertanlage und wird auch heute noch so gesehen. Es gilt als Symbol für Reichtum, Glück und Erfolg und wird traditionell zu Hochzeiten und Geburten verschenkt.
Die meisten Goldgeschäfte auf der Yaowarat Road sind noch immer in langjährigem Familienbesitz. Daran wird einem wieder bewusst, dass Chinatown immer noch ein Handelszentrum ist und nicht nur ein Touristenhotspot, wie es oft abgestempelt wird.
Und: Man kann auch als Tourist hier ganz einfach Gold kaufen, wenn man sich auskennt und weiß, was man bei der Rückkehr nach Hause am Zoll beachten muss.
Gute Unterkünfte in Chinatown
Um Chinatown wirklich kennenzulernen, empfehlen wir, dir ein paar Tage Zeit zu nehmen, ein Hotel in Chinatown zu buchen und das Viertel auf dich wirken zu lassen.
💸 Günstig: N5 Ratchawong Hostel*
Bewertung: 9,0 bei booking.com
Preis: ab 34 Euro pro Nacht
Das N5 Ratchawong Hostel liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Song Wat Road. Du wohnst sehr zentral, hast aber trotzdem deine Ruhe, wenn du zurück in die Unterkunft kommst.
Zweibettzimmer mit Etagenbett, eigenem Badezimmer und Klimaanlage gibt es schon ab 34 Euro pro Nacht, Zimmer mit Doppelbett bekommst du ab 40 Euro. Zusätzlich gibt es eine Gemeinschaftsküche sowie einen öffentlichen Sitzbereich mit Tischen und Sofas. Das Highlight ist die Rooftopterrasse mit Blick auf den Fluss.
💸 Mittelpreisig: ASAI Bangkok Chinatown* ⭐⭐⭐⭐
Bewertung: 8,9 bei booking.com
Preis: ab 53 Euro pro Nacht
Das ASAI Hotel* liegt zentral in Chinatown, direkt oberhalb eines kleinen Einkaufszentrums. Von hier aus ist alles fußläufig zu erreichen, bis zur Yaowarat Road sind es etwa 5 Minuten zu Fuß. Auch die MRT-Station und eine Bushaltestelle liegen direkt vor der Tür.
Helle und modern eingerichtete Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer, Klimaanlage, Kühlschrank und kleinem Schreibtisch bekommst du ab 53 Euro pro Nacht. Wenn du es nachts etwas ruhiger magst, kannst du gegen Aufpreis ein Zimmer in Richtung Innenhof buchen. Optional kannst du Frühstück mit westlichen und asiatischen Gerichten wählen. Zusätzlich gibt es ein kleines Gym, eine Bar und einen Sitzbereich im Innenhof.
Besonders: Shanghai Mansion Bangkok* ⭐⭐⭐⭐
(8,9 bei booking.com / ab 84 Euro pro Nacht)
Das Shanghai Mansion Bangkok ist ein einzigartiges Hotel, bei dem man in eine andere Welt eintaucht. Hier hängen bunte Lampions, die Wände sind chinesisch verziert, die einzelnen Zimmer sind farblich abgestimmt und das Licht perfektioniert die Stimmung. Auch die Lage macht das Hotel zu einem Erlebnis. Du gehst aus der Tür und stehst direkt im Herzen von Chinatown, mitten auf der Yaowarat Road mit ihren Garküchen und bunten Neonlichtern. Zum Flughafen gibt es einen hoteleigenen Shuttleservice.
Doppelzimmer mit eigenem Badezimmer und Klimaanlage gibt es ab 84 Euro pro Nacht. Wenn du etwas Besonderes suchst, kannst du ein Deluxe-Doppelzimmer oder eine Suite mit Badewanne und Couchbereich buchen. Zimmerservice sowie Kaffee- und Teezubehör gehören in allen Zimmern dazu. Ein leckeres Frühstücksbuffet im Restaurant mit chinesischer Fusionsküche kannst du gegen Aufpreis dazubuchen. Für den Abend gibt es eine Cocktailbar, in der oft Livemusik gespielt wird. Auch ein Spa gehört zum Hotel.
Anreise nach Chinatown
Chinatown ist gut an den Rest von Bangkok angebunden. Du erreichst den Stadtteil mit der Metro, Bussen und sogar per Boot.
Anreise mit der MRT
Die Haltestelle Wat Mangkon der Blue Line liegt mitten in Chinatown, auf einer Parallelstraße zur Yaowarat Road.
Vom Flughafen aus fährst du mit der Airport Rail Link (ARL) bis zur Haltestelle Makkasan und steigst dort in die Blue Line um. Insgesamt dauert die Fahrt eine Stunde und kostet etwa 2 Euro.
Alternativ kannst du mit der MRT bis zum Bahnhof Hua Lamphong fahren. Von dort sind es zu Fuß ungefähr 5 Minuten bis zum Anfang von Chinatown.
Mit dem Bus
Auf den Hauptstraßen in Chinatown verteilen sich verschiedene Bushaltestellen. Zentrale Haltestellen auf der Yaowarat Road sind die Chalermburi Intersection und der Old Yaowarat Market, der Stopp Ratchawong Pier eignet sich gut für die Song Wat Road.
Busse sind generell die günstigste Option, sich in Bangkok fortzubewegen. Allerdings können sich die Fahrten ganz schön in die Länge ziehen, weil gefühlt immer Stau in Bangkok ist und es somit unmöglich ist, sich strikt an Fahrplanzeiten zu halten.
Taxi & Grab
Grab ist die entspannteste und einfachste Möglichkeit, nach Chinatown anzureisen. Eine Fahrt vom Flughafen aus kostet mit der App etwa 15 Euro pro Auto.
Wenn du schon im Zentrum von Bangkok bist und kein Gepäck dabei hast, kannst du auch Grab Scooter wählen. Die sind oftmals schneller und günstiger, als die Autos.
Taxis mit Taxameter sind üblicherweise etwas teurer, bringen dich aber ebenfalls bequem ans Ziel. Diese erkennst du an der pinken oder gelb-grünen Lackierung.
Mit dem Boot
Wenn du bereits in Bangkok bist, können wir dir eine Bootsfahrt ans Herz legen. So erlebst du Bangkok von einer ganz anderen Seite. Die Fahrten kosten nur wenige Euro und mehrere Haltestellen liegen entlang des Flusses verteilt. Google Maps zeigt diese zuverlässig an.
Du kannst dich bis zur Haltestelle Ratchawong fahren lassen, dort bist du direkt bei der Song Wat Road. Die Haltestelle Marine Dept ist praktisch, wenn du Talat Noi erkunden möchtest.
Tipp: Um dich in Bangkok zu orientieren, ist mobiles Internet sehr wichtig. Sowohl für die Kartendienste, als auch für Apps wie Grab und den Google Maps Routenplaner. Dieser zeigt dir nämlich auch die nächsten MRT- und Busverbindungen an.
Noch zu Hause eine Reise-SIM-Karte kaufen und einfach mit nach Thailand nehmen:
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Lohnt sich der Besuch in Chinatown?
Ja! Wenn du einen umfassenden Eindruck von Bangkok bekommen möchtest, kommst du um einen Besuch in Chinatown kaum herum.
In Chinatown erlebst du eine Mischung aus jahrhundertealter Tradition und wuseligem Großstadtleben und ruhigen Seitengassen.

Genau dieser Mix macht das Viertel für uns so lohnenswert: Neben unzähligen Geschäften und Märkten zum Stöbern ist Chinatown ein Streetfood-Paradies, es gibt aber auch gemütliche Cafés, hippe Restaurants und Bars.
Chinatown verändert sich ständig und wird immer beliebter bei jüngeren Thais, die moderne Geschäfte und Restaurants in Talat Noi und rund um die Song Wat Road eröffnen. Gleichzeitig wird hier gewerkelt, was das Zeug hält, und die alten Metallwerkstätten geben dem Viertel einen industriellen Charme.

Am besten spazierst du einfach durch die unterschiedlichen Straßen und saugst den Vibe auf. Chinatown eignet sich besonders für Foodies, für alle, die gerne shoppen, für Bars und Nachtmärkte.
Auch wenn du gerne fotografierst oder dich für Kunst, Geschichte und die chinesische Kultur interessierst, ist das Viertel spannend.
Trotzdem sollte dir bewusst sein, dass in Chinatown viel los ist und du auch auf andere Touristen treffen wirst, besonders rund um die Yaowarat Road.
Unser Fazit zu Chinatown: Kontraste ohne Ende

Unserer Meinung nach ist Chinatown das schlagende Herz von Bangkok und ständig im Wandel. Ein Besuch ist daher immer eine Momentaufnahme. Neben altem Handwerk ist Chinatown heute auch Ort der Kunst, des Genusses und des Vergnügens. Das Viertel modernisiert sich laufend und besonders die jüngeren Thais entdecken, ob des Tourismus, Chinatown neu, und eröffnen Bars und Cafés.
Selbst die einzelnen Straßen von Chinatown verändern sich stetig. Gleichzeitig erkennt man an den örtlichen Geschäften, was Chinatown eigentlich ist: der Marktplatz der Stadt.
Chinatown ist unglaublich abwechslungsreich: Von gelebter Tradition auf den Märkten, über aus der Zeit gefallen wirkende Metallwerkstätten, bis zu modernen Geschäftsideen der jungen Bevölkerung, ist hier alles vertreten. Und jedes Geschäft hat seine Daseinsberechtigung.

Chinatown ist für uns eines der lebendigsten und vielseitigsten Viertel Bangkoks. Kaum irgendwo sonst in der Stadt sieht man diesen Mix aus Altem und Neuem. Auf der einen Seite die traditionellen Goldhändler und Apotheken voll mit chinesischen Heilkräutern, auf der anderen Seite bunte Streetart, hippe Cafés und ein Nachtleben, das gerade von jungen Thais neu geprägt wird.
Wenn du direkt in Chinatown übernachtest, bist du mitten im Geschehen und bekommst direkt morgens die Atmosphäre mit.
Am schönsten ist es, wenn du dir Zeit nimmst, durch die Gassen schlenderst, zwischendurch etwas isst und dich einfach treiben lässt. Für einen umfassenden Eindruck würden wir zwei bis drei Tage einplanen, aber auch an einem Tag bekommt man schon einiges zu sehen.
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