Yellowstone Reiseplanung: Unsere Tipps & Erfahrungen für die Reise in den Nationalpark
Der Yellowstone Nationalpark gehört für Naturliebhaber und USA-Reisende zu den großen Nationalparks, die man zumindest ein Mal im Leben gesehen haben möchte. Und das vollkommen zurecht! Denn wir müssen es einfach gleich hier zu Beginn dieses Artikels sagen: Der Yellowstone Nationalpark hat uns vollkommen umgehauen!
Die unglaubliche Natur, thermale Landschaften, dichte grüne Wälder, glasklare Flüsse, in denen Forellen schwimmen, und Tierbegegnungen, die man an kaum einem anderen Ort der Welt in der Art findet.
Und damit all das funktioniert und das Erlebnis im Vordergrund stehen kann, ist eine gute Reiseplanung hier unseren Erfahrungen nach absolut angebracht. Denn der Park ist beliebt, besitzt eine Saison und viele Hotels werden bereits ein Jahr im Voraus gebucht.

👉 Wir haben den Yellowstone Nationalpark Ende August/Anfang September besucht, sind mit dem Mietwagen ab Las Vegas angereist und zeigen dir in diesem Beitrag, wie wir unsere Reise in den Yellowstone geplant haben, welche Fragen wir uns vorher stellten und wie gut wir damit für den Aufenthalt vorbereitet waren. Wir nehmen dich also mit in genau die Gedanken, die wir uns vor der Reise gemacht haben. Wir zeigen dir, wie unsere Planung aussah und wie gut diese letztlich für den Besuch wirklich war. 😊
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Das Wichtigste auf einen Blick

Alle Details mit unseren persönlichen Empfehlungen zur Reiseplanung findest du ausführlich
in diesem Beitrag.
1. Wie ist der Nationalpark aufgebaut?

Den Yellowstone Nationalpark zu verstehen und zu wissen, wie der Park aufgebaut ist, ist die Grundlage einer guten Reiseplanung, damit man sich vor Ort gut zurechtfindet.
Der NPS (National Park Service) bietet auf seiner Webseite eine große Auswahl an Karten an. Gleichwohl fanden wir diese für die erste Orientierung zu umfangreich und haben uns daher dazu entschieden, hier eine eigene Karte zu entwerfen.
Diese zeigt dir:
- die Straßen im und zum Nationalpark (Einfahrt und Loop-Roads)
- alle Eingänge
- die Hauptsehenswürdigkeiten (Geysirbecken, Hot Springs, Canyons, Wasserfälle, Spots für Tierbeobachtung) sowie alle Spots, die wir besonders sehenswert fanden:
ℹ️ Wir empfehlen für die Reisevorbereitung, sich erst mal damit vertraut zu machen, wo man welche Dinge im Park sehen kann. Wenn du eine OpenStreetMap-basierte Karten-App auf deinem Smartphone hast, kannst du dir diese Karte auch herunterladen und hast sie im Park auch offline zur Hand.
2. Welche Eingänge gibt es in den Park & welcher ist am besten?

Es gibt folgende 5 Eingänge in den Yellowstone Nationalpark:
- West Entrance: West Yellowstone
- South Entrance: von Jackson/ Grand Teton Nationalpark kommend
- North Entrance: Gardiner
- East Entrance: in Richtung Cody
- Northeast Entrance: Bei Silver Gate, in Richtung Cooke City
Der West Entrance, direkt im Ort West Yellowstone, ist der am stärksten frequentierte Eingang in den Park. Das liegt daran, dass West Yellowstone ein nahezu idealer Ausgangspunkt ist: Es gibt viele Motels & Hotels, man ist in 5 Minuten am Eingang und somit nahezu direkt im Park – zahlt aber nicht die Hotelpreise, wie sie von den Hotels im Park verlangt werden. Wir haben diesen Eingang an drei Tagen genutzt. Zwischen 9 und 11 Uhr ist hier eigentlich immer Stau (ca. 20 Minuten). Gleichwohl ist der West Entrance unser Favorit für die Reiseplanung, weil er eine gute Lage, Infrastruktur in West Yellowstone und schnelle Erreichbarkeit des Parks kombiniert.
Besonders entspannt fanden wir den South Entrance, den Südeingang in den Park, wenn man aus Richtung Grand Teton Nationalpark/Jackson Hole kommt:

Da wir von Las Vegas anreisten und über Salt Lake City und Idaho Falls fuhren, hatten wir die Wahl, entweder von Idaho Falls direkt in Richtung West Yellowstone zu fahren, oder vorher noch Jackson und den Grand Teton NP mitzunehmen. Wir entschieden uns für Letzteres, den sehr schönen Umweg, und kamen so an unserem Anreisetag über den South Entrance in den Park. Hier war erheblich weniger los als an den darauffolgenden Tagen am Westeingang.
Tipp: Wenn man aus (nachvollziehbaren) Kostengründen außerhalb des Parks übernachten will, weil es dort günstigere Hotels gibt, sollte man dennoch versuchen, nah an einem der Eingänge zu wohnen. West Yellowstone ist hier unserer Meinung nach der beste Ort, gefolgt vom South Entrance und Gardiner (North Entrance), auch, wenn es am South Entrance nur wenige Unterkünfte gibt.
Der East Entrance liegt etwa 60 Minuten Fahrzeit von Cody entfernt. Dazwischen liegen zwar 50 Meilen wunderschöne Landschaft, aber es gibt, hier in der Prärie, nicht allzu viele Unterkünfte. Das sollte man bedenken, wenn man den Park von Osten kommend erkunden möchte. Die (tägliche) Anfahrt von Cody, wo es mehr Unterkünfte gibt, können wir nicht empfehlen. Es gibt auch ein paar Unterkünfte zwischen Cody und dem East Entrance. So kann man die Fahrzeit von der Unterkunft zum Eingang auf etwa 35 Minuten verkürzen.

Alternativ gibt es noch den Northeast Entrance bei Silver Gate, etwa 20 Minuten von Cooke City. Dieser eignet sich, wenn man mehr Fokus auf das Lamar Valley und den Norden des Parks legen möchte (z.B. Tower und Mammoth). Alle Eingänge findest du auch oben auf unserer Karte.
Wir haben nachfolgend passende Hotels nah an den jeweiligen Eingängen zusammengestellt, die preislich in Ordnung sind und gute Bewertungen haben:
Unterkünfte nah am Yellowstone NP, mit etwas günstigeren Preisen:
| Hotel | Ort/Eingang | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|
| City Center Motel* (wir haben hier 3 Nächte verbracht) | West Yellowstone /West Entrance | ab ~175 € zzgl. Steuern 👍 Preis-Leistungs-Tipp | 8,4 bei booking.com 👉 zum Motel* |
| Coral Villas Yellowstone* 📅 ganzjährig geöffnet | Gardiner (Norden) /North Entrance | 99 € bis 250 € zzgl. Steuern | 8,3 bei booking.com 👉 zum Hotel* |
| Green Creek Inn* 🚗 35 Min. vom East-Entrance | nahe Cody (Osten) /East Entrance | ab ~ 100 € zzgl. Steuern | 8,4 bei booking.com 👉 zum Hotel* |
| Headwaters Lodge & Cabin* 🧭 5 Min. vom South-Entrance | Südwest-Yellowstone /South Entrance | ab ~315 € zzgl. Steuern | 8,0 bei booking.com 👉 zur Unterkunft* |
| Silver Gate Lodging* 👍 direkt am Northeast-Entr. | Silver Gate/Cooke City; /Northeast Entrance | ab 225 € bis 530 € zzgl. Steuern; | 8,5 bei booking.com 👉 zum Hotel* |
3. Welchen Monat wählen?
Am besten hält man sich an diese Regel: Von Mai bis September kann man im Park alles sehen und machen. Danach und davor muss man mit Einschränkungen rechnen. Im Winter ist der Park für Besucher nahezu unbefahrbar und u. E. nicht für den touristischen Aufenthalt geeignet.

Wir selbst haben uns für das nahende Ende der Saison entschieden und waren von Ende August bis in die erste Septemberwoche im Yellowstone unterwegs – und der Park war natürlich immer noch sehr gut besucht.
Allgemein reicht die Saison für den Yellowstone Nationalpark von Ende April/Anfang Mai bis Ende September, teilweise auch noch bis in den Oktober hinein. Die meisten Besucher kommen zwischen Mitte Mai und Mitte September, wie uns ein Ranger und der Betreiber unseres Motels bestätigten.
Und das hat einen wichtigen Grund: Nahezu alle Straßen und Eingänge in den Park (bis auf die Nord-Route) sind während der Wintermonate gesperrt. Bis Ende Oktober ist der Besuch des Parks unter normalen Umständen möglich, wobei viele Hotels bereits Ende September und Mitte Oktober schließen. Ab Mitte Oktober kann es bereits zu Straßensperrungen kommen, bis über die Wintermonate nahezu alle Straßen für den Besucherverkehr geschlossen sind.
Hier mal eine Übersicht, welche Eingänge wann geöffnet bzw. gesperrt sind, am Beispiel, wie es in 2026 der Fall ist/war:
| Eingang | Für Pkw geöffnet | Typischerweise gesperrt |
| North Entrance (Gardiner) | ganzjährig | keine reguläre Wintersperre |
| Northeast Entrance (Cooke City/Silver Gate) | Ganzjährig** | Eingang selbst nicht saisonal gesperrt |
| West Entrance (West Yellowstone) | 17. April – 31. Oktober | November bis Mitte April |
| East Entrance (Richtung Cody) | 1. Mai – 31. Oktober | November bis Ende April |
| South Entrance (Richtung Grand Teton/Jackson) | 8. Mai – 31. Oktober | November bis Anfang Mai |
**Besonderheit beim Northeast Entrance (Silver Gate/Cooke City): Der Eingang und die Straße Mammoth – Tower Junction – Lamar Valley – Cooke City sind ganzjährig befahrbar. Man kann im Winter also beispielsweise von Gardiner durch das Lamar Valley bis Cooke City fahren. Östlich von Cooke City kommt man im Winter aber nicht einfach weiter, weil der Beartooth Highway (US-212) ungefähr von Mitte Oktober bis Ende Mai geschlossen ist.
ℹ️ Info: Im Winter ist im Yellowstone Nationalpark nur die Straße vom Nordeingang bei Gardiner durch Mammoth Hot Springs und das Lamar Valley bis zum Nordosteingang bei Cooke City für normale Autos geöffnet. Alle übrigen Parkstraßen sind für normale Pkw in den Wintermonaten gesperrt.

4. Anreise: Welchen Flughafen wählen?

Viele Besucher, die aus Europa per Direktflug anreisen möchten, nutzen den Flughafen Denver als Start- und Endpunkt ihrer Reise in den Yellowstone Nationalpark. Alternativ – und so haben wir es gemacht – kann man aber auch Las Vegas als Start- und Endpunkt wählen.
Wir entschieden uns für den Direktflug von Frankfurt am Main nach Las Vegas mit Condor, und sind anschließend über Salt Lake City und Idaho Falls zum Yellowstone NP gefahren (Südeingang und dann weiter nach West Yellowstone als Basis).
Die Flugpreise haben wir etwa 3 Monate über Skyscanner* beobachtet und etwa 7 Wochen im Voraus gebucht, als Condor eine Werbeaktion hatte. Dadurch waren die Flüge nach Las Vegas nochmal 200 € günstiger, was sich letztlich aber amortisierte, weil wir Sitzplätze buchten zu je 50 € pro Person pro Strecke.
Hier mal eine Übersicht für deine Orientierung, welche Flughäfen infrage kommen und wie viel Strecke es anschließend mit dem Mietwagen bis zum sinnvollsten Parkeingang sind bzw. Basis für die Folgetage:
| Flughafen | Direktflug aus DE,A,CH | Anschließende Fahrstrecke |
| Las Vegas (LAS) | Ab Frankfurt, Zürich | ca. 749 mi / 1.205 km bis West Entrance |
| Denver (DEN) | Ab Frankfurt, München | ca. 600–640 mi / 970–1.035 km bis West Entrance |
| Salt Lake City (SLC) | nur mit Umstieg | ca. 324 mi / 521 km bis West Entrance |
| Bozeman (BZN) | nur mit Umstieg | ca. 88 mi / 142 km bis North Entrance bzw. 91 mi / 146 km bis West Entrance |
| Jackson Hole (JAC) | nur mit Umstieg | ca. 50 mi / 80 km bis South Entrance |
| Idaho Falls (IDA) | nur mit Umstieg | ca. 109 mi / 176 km bis West Entrance |
| Billings (BIL) | nur mit Umstieg | ca. 175 mi / 282 km bis North Entrance |
| Cody (COD) | nur mit Umstieg | ca. 54 mi / 87 km bis East Entrance |
| West Yellowstone (WYS) | nur mit Umstieg, saisonal | ca. 5 mi / 8 km bis West Entrance |
Nach Denver oder nach Las Vegas fliegen?
Warum wir uns gegen Denver entschieden: Denver wäre zwar von der Fahrstrecke bis nach West Yellowstone etwas näher gewesen und die Flugpreise waren auch nur minimal teurer als nach Las Vegas, aber: Die Mietwägen in Denver waren erheblich teurer als in Las Vegas. Wir haben diese sowohl über DiscoverCars* als auch über USA to Go* verglichen.
Für unseren Mietwagen ab Las Vegas Flughafen zahlten wir für 58 Tage rund 2.100 $. Ab Denver hätte derselbe Mietwagen über 3.000 $ kosten sollen. Da man in den USA und besonders im Yellowstone Nationalpark auf das Auto angewiesen ist, war die Entscheidung für Las Vegas schnell getroffen.
Und damit sind wir auch schon bei einem weiteren, wichtigen Thema bei der Reiseplanung für den Yellowstone Nationalpark:
5. Mietwagen für den Yellowstone NP

Egal, ob du dich für Denver oder Las Vegas oder einen anderen Flughafen entscheidest, empfehlen wir, den Mietwagen direkt am Flughafen zu mieten und am besten für den gesamten Zeitraum des Aufenthalts zu behalten. Es macht in den USA wirklich keinen Sinn, zu versuchen, ohne Auto zu reisen, und man braucht das Auto einfach, wenn man in den USA etwas sehen und erleben möchte. Selbst wenn man in Las Vegas ankommt und noch ein oder zwei Tage in der Stadt verbringt, ist das Auto die beste Wahl. Für den Yellowstone NP ist ein Auto unabdingbar.
Welchen Mietwagen wählen?
Kategorie: Wir haben zur Abholung in Las Vegas die Kategorie Midsize-SUV gebucht, bekamen aber einen größeren Standard-SUV. Außerdem haben wir uns gefreut, ein deutsches Auto in der Choiceline von Alamo vorzufinden, einen VW Atlas. Dieser wird für den deutschen Markt gar nicht produziert, weil er zu groß ist für europäische Verhältnisse 😄. Für die USA war er hingegen perfekt!
Für uns kommt in den USA grundsätzlich nur ein SUV in Betracht: Dieser bietet viel Platz und Stauraum, ist auf langen Strecken komfortabel und man ist auch mit 3 oder 4 Personen im Standard-SUV bequem unterwegs. Im Yellowstone Nationalpark war die Größe des Standard-SUV für uns perfekt. Die Straßen sind breit genug für Standard- und Fullsize-SUVs und die Parkplätze sind, wie man es in den USA kennt, breit und zahlreich vorhanden. Man braucht sich hier bei der Fahrzeugwahl also absolut nicht einzuschränken.
Mietwagenanbieter: Wir persönlich buchen (und empfehlen) in den USA immer bei Alamo, weil wir uns hier aus der Choiceline ein Auto aussuchen können, der Kundenservice sehr gut ist, und wenn mal nicht genug Auswahl an Autos vorhanden ist, bekommt man schnell ein Upgrade 😊. (So auch bei uns dieses Mal.)
Wo buchen: Für die Mietwagenbuchung in den USA lohnt es sich, die Preise auf mehreren Vergleichsportalen zu vergleichen. Denn oftmals haben diese unterschiedliche Preise. Wir selbst haben das beste Angebot für unseren Mietwagen über USA to Go* gefunden, da man hier bis zu 20 % Rabatt auf den Mietwagenpreis von Alamo bekommt.
👉 mehr zu USA to Go erfahren
ℹ️ Grundsätzlich sollte man die Autos stets über mehr als eine Plattform vergleichen. Für die USA vergleichen wir immer zwischen USA to Go* und DiscoverCars*.
Preise vergleichen: Wir empfehlen, die Preise für Mietwägen regelmäßig zu prüfen, da diese stark schwanken. Daher haben wir mit der Mietwagensuche etwa 2 Monate vor der Reise angefangen und als der Preis plötzlich günstiger war, storniert und neu gebucht.
Bei USA to Go geht das ganz einfach, indem man sich ein Konto anlegt (kostenfrei), da der Suchauftrag im Profil gespeichert wird und man über den Button „Preis-Check“ super schnell die aktuellen Preise von Alamo abrufen kann. Mit wenigen Klicks ist dann der neue Mietwagen gebucht und man kann den alten stornieren. So haben wir es auch gemacht.
6. Dauer: Wie viele Tage für den Yellowstone einplanen?
Man könnte wahrscheinlich Wochen im Yellowstone Nationalpark verbringen, wenn man jeden dieser wunderschönen und beeindruckenden Orte in Ruhe genießen und zu verschiedenen Tageszeiten betrachten möchte.
Wir haben 4,5 Tage im Yellowstone Nationalpark verbracht und einen zusätzlichen Tag für den Beartooth Highway, Cooke City und Red Lodge aufgewendet. Und selbst die 4,5 Tage im Park waren im Nachhinein betrachtet zu wenig. Wir dachten, dass diese Zeit ausreichend wäre, doch bemerkten schnell: Wenn wir die Orte wirklich genießen wollen, brauchen wir viel mehr Zeit, als anfangs gedacht. Für uns steht daher fest, dass es nicht bei diesem einen Besuch bleiben wird 😉.
Wir empfehlen daher, mindestens diese 4 Tage nur für den Park einzuplanen, besser sogar 5–7 Tage.
7. Kosten: Wie teuer ist der Besuch?
Kommen wir zu einem Punkt, der viele wohl am meisten interessiert: Was kostet so ein Tag im Nationalpark eigentlich?
Wir nutzen für unsere Reisen die App Travelspend, um unsere täglichen Kosten zu tracken, und haben dir hier einen Screenshot davon mitgebracht:

Du siehst anhand unseres Beispieltages, dass der Besuch im Yellowstone NP nicht billig ist. Mit 250 € bis 300 € pro Tag muss man unserer Erfahrung nach für 2 Personen auf jeden Fall rechnen.
Und dabei haben wir sogar noch eines der sehr günstigen Motels gehabt: City Center Motel in West Yellowstone*, 8,4 bei booking.com, ab ca. 220–230 $ (mit Steuern).
Und damit sind wir auch schon bei der nächsten, wichtigen Frage, bei der Reiseplanung für den Yellowstone Nationalpark:
8. Hotel: Wo am besten übernachten?
Für den Besuch des Yellowstone NP kommen im Wesentlichen drei Optionen als Übernachtung infrage:
- Man übernachtet in einem der Hotels im Park: sehr teuer
- Man campt im Park: günstig, aber man braucht einen Camper/Wohnmobil/Zelt usw.
- Man übernachtet in einem der Hotels und Motels außerhalb des Parks, aber nah an einem der Eingänge: günstiger, aber Wahl des Ortes wichtig.
Zu 1. Die Hotels direkt im Park:
Die Hotels, die sich direkt im Park befinden, sind zwar für die Ausflüge am Tag sehr gut gelegen und halten die Fahrtstrecken kurz, sind aber, um ehrlich zu sein, enorm teuer.
Die Zimmer beginnen ab etwa 200 € plus Steuern (im Oktober) und kosten bis zu 900 € plus Steuern, Suiten kosten an manchen Tagen über 1.200 € pro Nacht.

Diese Hotels, Lodges und Cabins gibt es im Park, (alle sind auf dieser Webseite online buchbar):
- Old Faithful Inn: Hotel
- Old Faithful Snow Lodge & Cabins: Lodge/Hotel + Cabins
- Old Faithful Lodge Cabins: Cabins
- Canyon Lodge & Cabins: Lodge + Cabins
- Lake Yellowstone Hotel & Cabins: Hotel + Cabins
- Lake Lodge Cabins: Lodge + Cabins
- Grant Village Lodge: Lodge/Hotel
- Mammoth Hot Springs Hotel & Cabins: Hotel + Cabins
- Roosevelt Lodge Cabins: Lodge + Cabins
👉 Eine gute Übersicht über Preise und Verfügbarkeiten bietet auch Expedia*.
Zu 2. Camping im Park:
Stellplätze direkt im Park kosten circa 40 $ pro Nacht, was enorm preiswert ist. Wir haben diese Option aber nicht selbst getestet, könnten es uns gleichwohl für den nächsten Besuch vorstellen.
Zu 3. Hotels und Motel außerhalb des Parks, aber nah am Eingang:
Diese Option ist unser Favorit. Denn außerhalb des Parks herrscht normaler Wettbewerb zwischen den Hotels und Motels und die Preise sind zwar immer noch hoch, aber nicht so hoch wie im Park selbst. Allerdings muss man in Kauf nehmen, dass man zum Beispiel von West Yellowstone 20–25 Minuten länger zu den „Hotspots“ braucht, als wenn man direkt im Park wohnt. Aber die Fahrt entlang des Madison River (direkt nach dem West-Eingang) bietet die Chance auf tägliche Tiersichtungen.
👉 Wir haben uns für das City Center Motel in West Yellowstone* entschieden & dort drei Nächte verbracht (8,4 bei booking.com, ab 200 $ zzgl. Steuern):

Der West Entrance liegt direkt in West Yellowstone, weshalb dieser Ort unsere absolute Präferenz ist und wir uns auch selbst für diesen als Basis entschieden haben. Wir haben uns oben bereits mit den verschiedenen Eingängen in den Park befasst und haben in unserer Tabelle die Hotels/Motels vermerkt, die nah am Park sind und gleichzeitig ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben:
Unterkünfte nah am Yellowstone NP, mit etwas günstigeren Preisen:
| Hotel | Ort/Eingang | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|
| City Center Motel* (wir haben hier 3 Nächte verbracht) | West Yellowstone /West Entrance | ab ~175 € zzgl. Steuern 👍 Preis-Leistungs-Tipp | 8,4 bei booking.com 👉 zum Motel* |
| Coral Villas Yellowstone* 📅 ganzjährig geöffnet | Gardiner (Norden) /North Entrance | 99 € bis 250 € zzgl. Steuern | 8,3 bei booking.com 👉 zum Hotel* |
| Green Creek Inn* 🚗 35 Min. vom East-Entrance | nahe Cody (Osten) /East Entrance | ab ~ 100 € zzgl. Steuern | 8,4 bei booking.com 👉 zum Hotel* |
| Headwaters Lodge & Cabin* 🧭 5 Min. vom South-Entrance | Südwest-Yellowstone /South Entrance | ab ~315 € zzgl. Steuern | 8,0 bei booking.com 👉 zur Unterkunft* |
| Silver Gate Lodging* 👍 direkt am Northeast-Entr. | Silver Gate/Cooke City; /Northeast Entrance | ab 225 € bis 530 € zzgl. Steuern; | 8,5 bei booking.com 👉 zum Hotel* |
9. Mobiles Internet: Im Park kaum vorhanden
Im Yellowstone Nationalpark bemerkt man schnell, dass man hier wirklich in der Wildnis unterwegs ist, auch, was das mobile Internet und das Mobilfunknetz angeht. Empfang hat man nur an einigen wenigen Stellen, etwa am Old Faithful oder in Mammoth. Größtenteils muss man sich aber ohne Empfang zurechtfinden.
Hierzu empfehlen wir, vorab Kartenmaterial offline auf dem Smartphone zu speichern. Das geht sowohl in Google Maps als auch in OpenStreetMap über die jeweilige App. Außerdem bekommt man bei Einfahrt in den Park eine klassische Karte auf Papier, was wirklich hilfreich ist und die wir regelmäßig genutzt haben.
10. Wahl der Reise-SIM-Karte/eSIM
Obwohl man im Park nur wenig Empfang hat, raten wir dazu, eine SIM-Karte/eSIM für die USA zu kaufen. Das ist online schnell gemacht und sollte auf jeden Fall auf deine Reiseplanungsliste.
👉 Wir haben auf dieser USA-Reise sehr gute Erfahrungen mit den Reise-SIM-Karten und eSIMs von TravSIM* und PingSIM* gemacht. Bei TravSIM* bekommt man auch eine US-Telefonnummer, mit der man Anrufe in den USA tätigen kann. Mit PingSIM* fanden wir, hatten wir im Park besseres Internet (wenn es denn mal vorhanden war).
Eine US-Rufnummer ist besonders nützlich, da viele Motels und Hotels immer noch an ihrer Politik „Reservierung ändern? Bitte anrufen“ festhalten. Auch uns ging es ein paar Mal so, dass wir die eine Reservierung ändern mussten, weil sich unsere Reiseroute geändert hatte, und mussten dazu im Motel anrufen.
Tipp: Wenn man schlechten Empfang hat, ändere in den Mobilfunknetz-Einstellungen die Wahl des Netzbetreibers. Meist steht dort „Automatisch auswählen“. Das Verizon-Netz war bei uns in ganz Wyoming besser als das Netz von AT&T. Man kann sich dann manuell auf Verizon einwählen und oft bringt das bereits eine spürbare Verbesserung des mobilen Internets.
11. Packliste erstellen
Unser Rat: Erstelle dir eine Packliste für deine Reise in den Yellowstone NP. Denn oft liest man, dass eine bestimmte Sache sinnvoll und nützlich sei, vergisst sie aber wieder, und erinnert sich dann erst wieder dran, wenn man schon im Flugzeug sitzt – jedenfalls geht es uns so, wenn wir keine Liste gemacht haben 😊.
Wir haben unsere Yellowstone-Packliste mit den Dingen, die wir im Park als besonders sinnvoll fanden, ebenfalls veröffentlicht:
12. Koffer, Kleidung & Co.

Vor dem Einpacken deiner Kleidung müssen wir vorab sagen: Wähle deinen Koffer lieber eine Nummer größer, wenn du in den Yellowstone Nationalpark fährst. Denn das Wetter, die Temperaturen und das Klima ändern sich dort schlagartig. Zu jeder Jahreszeit kann es nachts einstellige Temperaturen geben und selbst zwischen der Westseite und der Ostseite des Parks herrschen oft enorme Temperaturunterschiede.
Unser Tipp: Zwiebel-Look und auf jedes Wetter vorbereitet sein. Als wir Ende August im Park waren, hatten wir morgens 12°C in West Yellowstone, mittags 25 °C in Mammoth, und abends 11 °C im Midway Geyser Basin.
Außerdem kommt man, wenn man den Yellowstone NP in eine USA-Rundreise einbaut, durch viele verschiedene Klimazonen und sollte auch für 30°C und höher packen. Als wir in Las Vegas ankamen, waren es Ende August 36 °C.
13. Fernglas, Kameras, Objektive & Co.
Möchtest du wirklich gute Fotos von Tieren im Yellowstone machen und gleichzeitig den empfohlenen Sicherheitsabstand wahren, kommst du unserer Erfahrung nach um eine Kamera mit größerem Teleobjektiv nicht herum:

Vor der Reise legten wir uns extra ein neues Objektiv zu, das den Bereich von 50 mm bis 300 mm abdeckt, sodass wir es multifunktional einsetzen konnten.
Im Park stellten wir fest, dass, um Tiere wirklich scharf und nah auf dem Foto zu haben, 300 mm bereits das absolute Minimum sind, wenn man sich den Tieren nicht zu nah nähern möchte (und auch nicht sollte).

So sah unsere Kamera-Ausrüstung im Park aus:
Für unseren nächsten Besuch im Yellowstone steht aber bereits fest: Wir werden mind. ein 600 mm Objektiv mitnehmen.
Für die Suche nach Tieren im Park empfehlen wir außerdem, ein Fernglas mitzunehmen:

Ohne hätten wir viele Tiere gar nicht entdeckt und wären wahrscheinlich einfach weitergefahren.
Ein kleines 8×40 Fernglas ist bereits ausreichend und nimmt nur wenig Platz weg:
- Weites Sichtfeld – Erfassen Sie Panorama-Landschaften und bewegte Motive mühelos dank extra breitem Blickwinkel. Überzeugen Sie sich von brillanter Klarheit und leuchtender Farbwiedergabe.
- Starke 8x Vergrößerung – Das Fernglas bringt entfernte Details gestochen scharf nah heran. Ihr idealer Begleiter für Vogelbeobachtung, Outdoor-Abenteuer und Sportveranstaltungen.
Zuletzt geprüft am 1.10.2026, Empfehlungslink
14. Einkaufen, bevor man nach Yellowstone fährt
Eine Sache, die wir zum Glück vor der Anreise nach Yellowstone gemacht haben: Ausreichend Vorräte einkaufen, Bärenspray kaufen und eine Kühltruhe nutzen.
Denn im Park und in den Orten drumherum gibt es nur sehr wenige Einkaufsmöglichkeiten und diese sind darüber hinaus noch erheblich teurer. Lediglich in West Yellowstone fanden wir einen kleinen Supermarkt, der noch halbwegs normale Preise hatte. Wir haben ihn auf unserer Karte markiert.
Wir haben auf unserer Anreise von Las Vegas vorher in Salt Lake City im WinCo und in Idaho Falls im Walmart Supercenter eingekauft und uns mit Lebensmitteln für eine Woche eingedeckt.
Bei Walmart haben wir auch das obligatorische Bärenspray gekauft (~40 $). In West-Yellowstone kostete das Spray in den Läden, die wir besuchten, meist 50 $, in den Besucherzentren im Park sogar 60 $.
Transportiert haben wir unsere Lebensmittel in einer Kühlbox. So haben wir es auch bereits auf unserer USA-Rundreise 2023 gemacht, als wir von Los Angeles durch den Nordwesten der USA fuhren.

15. Routenplanung: Aus welcher Richtung nach Yellowstone fahren?
Grundsätzlich kann man den Park während der Sommersaison von jedem Eingang aus an- und befahren. Praktisch muss man sich aber fragen, von welchem Eingang aus man den ersten Tag/Anreisetag beginnt und von wo man sodann die Folgetage starten möchte.
Daher ergeben sich für die allermeisten Besucher, die aus Europa mit dem Flieger nach Denver oder Las Vegas kommen und schnell in Richtung Yellowstone möchten, drei sinnvolle Einstiege in den Besuch des Parks am Anreisetag:
- Man beginnt von Süden kommend mit den Geysiren im Südwesten des Parks, etwa dem West Thumb Geyser Basin, Midway Basin und Black Sand Basin, und fährt dann weiter nach West Yellowstone zur Übernachtung. Für die Folgetage nutzt man den West Entrance, der sich direkt in West Yellowstone befindet.
👉 Diese Option ist für alle die beste, dir vorher einen Stopp in Jackson Hole und dem Grand Teton Nationalpark machen möchten. - Man beginnt direkt vom West-Entrance, weil man Jackson und den Grand Teton NP übersprungen hat.
- Man beginnt von Cody kommend am East Entrance, vorbei am Lake Yellowstone und fährt durch das Hayden Valley direkt in die Mitte des Parks, über die Norris Canyon Road. Von dort hat man die Wahl, direkt im Park zu übernachten oder über die Madison Junction nach West Yellowstone zur Übernachtung zu fahren.
Wir selbst haben Variante 1 gewählt und es nicht bereut!
Der Grand Teton Nationalpark, der Western-Ort Jackson, das Jackson Hole sowie die Anreise über den South Entrance waren für uns der perfekte Auftakt in unserer Zeit im Yellowstone!
Wir sind morgens in Victor (nahe Jackson) losgefahren, noch einmal durch den Grand Teton NP, und waren gegen frühen Nachmittag am South Entrance.
So konnten wir noch am Anreisetag einige Geysir-Becken anschauen und waren gegen 18.30 Uhr im Motel in West Yellowstone. Am besten schaust du dir die Eingänge und deren Lage noch mal auf unserer Karte an.

Tipp: Wir haben vorher zwei Nächte in Victor im Teton Valley Resort* verbracht, das wir sehr empfehlen können, weil wir einen ganzen Tag im Grand Teton NP verbringen wollten. Man fährt nach Jackson etwa 25 Minuten über den Jackson Pass und erreicht den Grand Teton NP nach etwa 40 Minuten.
Die Holzhäuser sind geräumig, komfortabel und haben eine Küche sowie Klimaanlagen. Das Frühstück ist inkludiert und für amerikanische Verhältnisse sehr gut!
Bewertung: 9,4 bei booking.com
Preise: ab ca. 150 € pro Nacht
16. Tipps für die Anreise ab Las Vegas
Wenn du wie wir von Las Vegas nach Yellowstone reist, haben wir hier noch ein paar sehr sehenswerte Tipps für dich, mit denen man die Anreise aufteilen kann.
Wir empfehlen, für die Anreise ab Las Vegas 2 Zwischenübernachtungen einzuplanen, plus eine bis zwei Nächte rund um Jackson, wenn man zusätzlich noch den Grand Teton NP erkunden möchte:
Wenn man erst spät in Las Vegas landet, empfehlen wir, eine Nacht in Las Vegas zu schlafen und erst am nächsten Tag aufzubrechen. Wir wählten hierfür das ruhig gelegene Ahern Hotel* im Norden des Strips: 8,9 bei booking.com, ab ca. 100 € pro Nacht.
Auf dem Weg zum Yellowstone NP:
Reisetag Nr. 1: Cedar Breaks National Monument – der Doppelgänger des Bryce Canyon, nur ohne Massentourismus. Richtig schöne Natur und eindrucksvolles Amphitheater, das dem Bryce Canyon Konkurrenz macht.

Übernachtung in Parawan: The Valor Hotel*, 9,2 bei booking.com, ab 111 € mit Frühstück.
Reisetag Nr. 2: Stoppover in Salt Lake City:
Übernachtung im Holiday Inn Express*: 8,5 bei booking.com, ab ca. 100 €
Am nächsten Morgen kann man noch das ganz neu eröffnete Museum of Utah und das Capitol besichtigen (2-3 Stunden). Der Eintritt in beide Stätten ist kostenfrei und man kann die Plenarsäle des Capitols besichtigen. Im Inneren erwartet dich ein wunderschönes Gebäude und das Museum ist super interessant.

Weiterfahrt nach Jackson Hole: Am Abend noch durch Jackson flanieren und das „Old West Feeling“ einsaugen – der perfekte Auftakt für den Yellowstone NP!
Alternativ: Bereits in Victor im Teton Valley Resort* einkehren und am nächsten Tag Jackson ansehen.

Tag 3 der Anreise: Grand Teton NP & Einfahrt nach Yellowstone
Option A: eine Nacht mehr in Jackson/Victor einplanen, um einen vollen Tag im Grand Teton Nationalpark zu haben.
Option B: Grand Teton NP nur auf der Durchfahrt nach Yellowstone ansehen: Dann sollte man früh in Jackson aufbrechen, damit man noch etwas Tageslicht hat, wenn man vom South Entrance in den Yellowstone NP hineinfährt.

Sodann: Weiterfahrt in den Yellowstone Nationalpark (South Entrance), Stopp am West Thumb Geyser Basin, vorbei am Midway Basin und dem Firehole River nach West Yellowstone für die Übernachtung.

Übernachtung in West Yellowstone: City Center Motel*, 8,4 bei booking.com, ab ~175 € zzgl. Steuern (ca. 220-230 $, Unser Preis-Leistungs-Tipp)
17. Die Folgetage: Park in mehrere Abschnitte teilen
Es hängt natürlich ein bisschen davon ab, wie viel vom Park man bereits am Anreisetag gesehen hat, doch nach unseren Erfahrungen im Yellowstone sollte man sich für die Folgetage einen groben Plan machen, und die verschiedenen Abschnitte des Nationalparks auf mehrere Tage aufteilen.
Bei uns sah die Aufteilung so aus:
Am Anreisetag haben wir den Südwesten des Parks angesehen: Lewis Falls, West Thumb Geyser Basin und das Grant Visitor Center am See.
Den zweiten Tag haben wir uns vollständig für die Geysir-Becken im Südwesten genommen: Grand Prismatic Overlook am Mittag (für bestes Licht), Black Sand Basin (unser Insidertipp), Old Faithful & Upper Basin.
Zum Sonnenuntergang das Midway Basin und den dortigen Boardwalk, weil dann die Strukturen des Basins am besten zur Geltung kommen.

Tag 3 haben wir uns im Nordwesten des Parks rund um Mammoth aufgehalten:
Nach einer Bärenbegegnung am Madison River fuhren wir an der Madison Junction nach Norden, hatten eine wunderbare Aussicht auf die Berge von Montana nahe des Swan Lake und erreichten gegen frühen Nachmittag Mammoth.
Hier: Mammoth Hot Springs Hotel, Visitor Center, Fort Yellowstone, Hirsche die auf den Grünflächen herumliegen, Mammoth Hot Springs und Upper Terrace Loop. Auf dem Rückweg ein kurzer Stopp an den Sheepeater Cliffs und am Gardner River sowie am Roaring Mountain. Danach noch zum Norris Geyser Basin und zum Steamboat Geyser, dem weltgrößten aktiven Geysir.
(Bildstrecke von links oben).

Tag 4 planten wir mit Ausfahrt aus dem Park nach Cody, wo wir Freunde besuchen wollten. Von West Yellowstone sind wir über die Norris Canyon Road nach Osten gefahren, zum Grand Canyon of the Yellowstone (2–3 Stunden einplanen) und weiter ins Hayden Valley, wo große Bisonherden grasen.
Ein Stopp an der Strecke, der sich lohnt: Mud Vulcano & Dragons Mouth.
Bei herrlichstem Sonnenschein ging es über Lake Yellowstone in Richtung East Entrance und von dort noch weitere 50 (wunderschöne) Meilen nach Cody.

Am fünften Tag unseres Aufenthalts im Greater-Yellowstone-Gebiet fuhren wir mit einem Stopp in Cooke City auf den Beartooth Pass, der zwar nicht mehr zum Nationalpark gehört, aber gleichwohl ein absolut einzigartiger Ort ist! Außerdem kann man dort Pikas (Pfeifhasen) beobachten.
Mit Stopp in Red Lodge, Montana, ging es zurück nach Cody. Die Tour nahm einen ganzen Tag in Anspruch und so haben wir das Lamar Valley leider nicht mehr geschafft. Wir müssen also wiederkommen 😉.

👉 So haben wir es gemacht und so kann eine grobe Planung für den Yellowstone-NP und das Umland aussehen, wenn man möglichst viel sehen möchte, ohne sich jeden Tag bis zum Rand mit Stopps „vollzustopfen“. Denn genau das sollte man unserer Meinung nach vermeiden. Nimm dir nicht zu viel für einen Tag vor, denn es kommen immer wieder ungeplante Stopps dazu, etwa für Wildtiere oder weil man einfach mal eine Pause braucht. Auch die Fahrzeiten im Park sollte man nicht unterschätzen, weil man doch eher langsam unterwegs ist und viel öfter anhält, als vorher gedacht.
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