Monument Valley: Unsere Tipps & Erfahrungen für den Besuch
Das Monument Valley zählt für viele USA-Reisende zu den Orten, die man unbedingt sehen möchte. Und das zu Recht: Das Monument Valley war auch für uns eines der besonderen Highlights unserer Reise. Man kennt es aus Filmen wie „Forrest Gump“ und wenn man dann wirklich an diesem Ort steht, ist es beinahe ein unwirkliches Gefühl.
Gleichwohl wirft die durchaus abgeschiedene Lage des Valleys, mitten in der Wüste, und die vergleichsweise wenigen Unterkünfte nah am Monument Valley, bei der Reiseplanung ein paar Fragen auf und auch, dass der Eintritt zum Navajo-Tribal-Park mittlerweile 10 $ Eintritt pro Person kostet, schreckt ein bisschen ab.

👉 Wir haben das Monument Valley auf unserer USA-Rundreise im Oktober besucht, haben uns sowohl den Sonnenaufgang auf dem berühmten Highway 163 als auch den Sonnenuntergang am „The View Hotel“ angesehen, und zeigen dir in diesem Beitrag, was wir für die Reiseplanung wichtig finden.
Zum Beispiel unseren (günstigen) Unterkunftstipp, die Mexican Hat Lodge*, nur 10 Minuten vom Forrest Gump Point entfernt.
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Unsere Tipps auf einen Blick

Alle Details, unsere persönlichen Tipps & Erfahrungen, findest du
in diesem Beitrag.
1. Wie viel Zeit einplanen?

Wir empfehlen, für den Besuch des Monument Valley rund 1,5 Tage mit einer Übernachtung einzuplanen, wenn man es nicht einfach nur „im Vorbeifahren“ sehen möchte.
Möchte man den Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und den Scenic Drive erleben, sollte man 2 Tage (mit 2 Übernachtungen) einplanen.
Um das Monument Valley einfach nur mal gesehen zu haben, müsste man eigentlich nur den Highway 163 fahren, und kommt direkt hindurch. Das ist der berühmte Highway, auf dem sich auch der Forrest Gump Point befindet. Doch damit wäre die ganze Sache etwas zu kurz gedacht, denn die beiden wesentlichen Faktoren beim Besuch und der Reiseplanung für das Monument Valley sind a) die Anfahrtszeit und b) die richtige Tageszeit & Lichtverhältnisse.
Wichtig: Plant man, im Monument Valley noch den Scenic Drive (die 17 Meilen (ca. 27 km) lange, rote Staubpiste rund um die Monumente) sollte man evtl. sogar 2 Nächte einplanen, wenn man sich nicht zu sehr stressen möchte.
2. Wo am besten übernachten?

Beim Monument Valley ist der dritte (limitierende) Faktor, dass es sich so ziemlich im Nirgendwo befindet und es nur eine begrenzte Anzahl an Unterkünften gibt, die sich wirklich gut für den Besuch eignen. Denn unserer Meinung nach nützt es überhaupt nichts, wenn man das Monument Valley sehen möchte, vielleicht sogar zum Sonnenaufgang am Forrest Gump Point sein will, dann aber eine Stunde Fahrzeit weit weg übernachtet. Damit tut man sich im Urlaub keinen Gefallen.
Zwei gute Optionen direkt am Monument Valley sind das The View Hotel und die Goulding’s Lodge* (: ab ~250 € | 8,5 bei booking.com)
Unsere Empfehlung: Eine Alternative, die wir persönlich sehr gut fanden und empfehlen können:
Wir haben in der kleinen Siedlung Mexican Hat gewohnt. Dort gibt es ein paar ganz gute Motels und Hotels. Und das Beste ist, dass man in 10 Minuten am Forrest Gump Point ist.
Wenn man also den Sonnenaufgang sehen möchte, wie die Monumente in rotem Licht daliegen und davor die lange Straße, die man aus dem Film kennt, ist das die beste Option.
Denn sogar vom The View Hotel und von der Goulding’s Lodge fährt man 20 Minuten bis zum Forrest Gump Point.
Wer von Süden kommt bzw. diese Route für die Weiterreise nutzen möchte, kann auch in Kayenta übernachten. Als Ausgangsort für den Sonnenaufgang würden wir diesen Ort aber nicht empfehlen, da man 40 Minuten bis zum Forrest Gump Point fährt und sonst nur gegen das Licht schaut.
In Kayenta ist das Wetherhill Inn* eine sehr empfehlenswerte Anlaufstelle und wird von vielen Reisenden gelobt: 8,0 bei booking.com, ab ~ 110 €.
Unsere Hotelempfehlungen auf einen Blick:
| Ort | Hotel | Notizen |
|---|---|---|
| Mexican Hat | Mexican Hat Lodge* | 10 Min. bis Forrest Gump Point 30 Min. bis Monument Valley Tribal Park |
| am Monument Valley | Goulding’s Lodge* | 3 Min. bis Monument Valley Tribal Park 20 Min. bis Forrest Gump Point |
| Kayenta | Wetherhill Inn* | 20 Min. bis bis Monument Valley Tribal Park 40 Min. bis Forrest Gump Point |
3. Sonnenaufgang: Forrest Gump Point

Man könnte sagen, es sei abgedroschen, das Monument Valley und den Forrest Gump Point zum Sonnenaufgang zu besuchen, doch wer die Skyline der Monumente im wirklich „dem besten Licht“ und mit unglaublich schönen Farben sehen möchte, ist mit dem Sonnenaufgang an diesem Punkt einfach goldrichtig – da ist es egal, ob es „abgedroschen“ ist.
Aus diesem Grund ist Chris morgens um 06.30 Uhr von unserer Unterkunft, der Mexican Hat Lodge, den Highway 163 bis zu der langen geraden Straße gefahren, von der man „diese eine Aussicht“ auf das Monument Valley hat:

„Bis etwa 06:55 Uhr war ich dort vollkommen alleine. Es gibt mehrere kleine Parkplätze entlang dieses berühmten Streckenabschnitts und ich parkte unseren SUV mit dem Kofferraum zum Valley zeigend auf der linken Seite. Genau hier hatten wir gestern Abend schon beobachtet, wie das Monument Valley das Licht ausmachte.
Langsam kamen ein paar weitere Autos, hauptsächlich Fotografen, wie ich selbst. Bis etwa 7.25 Uhr tat sich am Horizont nicht viel. Eine dichte Wolkendecke lag über dem Horizont und ließ gerade so einen schmalen Spalt offen, durch den die Sonne hindurch auf die Felsen scheinen konnte.
Ich hatte also nicht viel Zeit, um „das Foto“ zu machen. Doch es sollte glücklicherweise gelingen. Etwa um 7:45 Uhr lagen die Monumente für ein paar Minuten in sattem Rot dar, bevor die Sonne hinter der Wolkendecke verschwand. Und plötzlich wurde aus Rot Grau und alles war vorbei.

Gegen 08:00 Uhr war ich wieder in der Mexican Hat Lodge* und bin super froh, mich an dem Morgen dafür entschieden zu haben, den Sonnenaufgang zu beobachten und zu fotografieren.
Und so voll war es auch nicht. Etwa ab 07.30 Uhr waren circa 40 Leute vor Ort und die meisten von ihnen stehen natürlich mitten auf der Straße. Denn das ist nun mal „das Foto“ das man haben möchte, und ehrlich gesagt verstehe ich es vollkommen. Es ist ein wirklich ikonischer Anblick: Die lange, gerade Straße führt auf das Monument Valley zu und die Felsen werden von der Morgensonne rot angestrahlt. So etwas erlebt man vielleicht ein, zweimal im Leben – vor allem an so einem bekannten und berühmten Ort.“
4. Sonnenuntergang: The View Hotel – ganz nah dran sein

Hier, am The View Hotel & Visitor Center, ist der perfekte Punkt, um kurz auf die Hintergründe des Monument Valley einzugehen. Das gesamte Monument Valley ist Stammesgebiet der Navajo Nation, also des indigenen Volkes, das diese Region seit Jahrhunderten bewohnt. Die Navajo haben eine besondere, spirituelle Verbindung zu dieser Region und besitzen innerhalb ihres Reservats weitreichende Selbstverwaltungsrechte.
Im Jahr 1958 beschloss der Navajo Tribal Council (der oberste Stammesrat), das Monument Valley als Tribal Park unter Schutz zu stellen. Daher bestimmt hier nicht etwa der National Park Service, sondern „Navajo Nation Parks & Recreation“ die Regeln.
Diese bestimmt auch die Zugangsregel und organisiert den Schutz des Valleys. Bei unserem Besuch 2026 zahlten wir pro Person 10 $ Eintritt, um überhaupt zum The View Hotel und dessen Aussichtsterrassen zu gelangen.
5. Scenic Drive mit Mietwagen fahren?

Wer den Monument Valley Scenic Drive fahren möchte, zahlt neben den 10 $ Eintritt pro Person nochmal 15 $ pro Fahrzeug. Der Scenic Drive ist 17 Meilen (ca. 27 km) lang und führt hauptsächlich über rote Sandpisten.
Ja, das wirft bei den allermeisten schnell eine Frage auf: „Kann ich den Scenic Drive mit meinem Mietwagen fahren?“
Und ehrlicherweise müssen wir sagen: Wir haben ihn nicht gefahren.
Denn: Am Nachmittag desselben Tages hatten wir bereits die Loop Road im Valley of the Gods gefahren und damit unseren VW Atlas, einen großen, schweren SUV, an seine Grenzen gebracht.

Da beide Routen miteinander vergleichbar sind, entschieden wir, dass es das Risiko, mit dem Auto im Sand stecken zu bleiben, nicht wert sei.
Daraus lässt sich unserer Meinung nach auch eine ganz einfache Regel ableiten: Wenn man ein Allradfahrzeug (AWD) oder 4×4‑Fahrzeug als Mietwagen hat, dann kann man den Monument Valley Scenic Drive fahren – sofern das Wetter es zulässt. Denn auch bei Regen sollte man, selbst mit einem geländefähigen Fahrzeug, diese Sand- und Steinpisten nicht unterschätzen. Manchmal wird der Scenic Drive bei schlechtem Wetter auch ganz gesperrt.
Wir haben die vergleichbare Route im Valley of the Gods mit unserem Frontantrieb-SUV gerade so gepackt – bei trockenem Wetter – und waren dabei einige Male in Situationen, die erhebliches fahrerisches Können und Erfahrung erforderten.
👉 Basierend auf unseren Erlebnissen mit solchen Routen in dieser Region würden wir den Monument Valley Scenic Drive mit dem Mietwagen nur fahren, wenn es sich um einen AWD oder 4×4 handelt und das Wetter es zulässt.
Aber: Das ist nur der praktische Aspekt, der die Frage nach dem „Kann man das machen?“ beantwortet. Kommen wir nun zur (rechtlichen) Frage: „Darf man das mit dem Mietwagen überhaupt?“
Achtung bei der Mietwagenversicherung
Beim Scenic Drive im Monument Valley gibt es für Urlauber mit Mietwagen ein versicherungsrechtliches Problem: Die rund 27 Kilometer lange Rundstrecke ist nicht asphaltiert, sondern führt über eine teils sehr holprige Sand- und Schotterpiste. Die Navajo Nation erlaubt grundsätzlich, mit geeigneten Fahrzeugen hier selbst herumzufahren, weist aber auf das schwierige Gelände hin und übernimmt keine Haftung für Fahrzeugschäden.
Das Problem liegt meist im Mietvertrag, den man mit seiner Autovermietung hat: Viele amerikanische Autovermieter verbieten das Fahren auf unbefestigten Straßen (unpaved roads). Beispielsweise schließen Avis, Alamo und Budget solche Fahrten in ihren Mietbedingungen ausdrücklich aus. (Wir hatten ebenfalls bei Alamo in Las Vegas gemietet.)
Wenn man also trotzdem auf dem Scenic Drive unterwegs ist, und man hat einen Schaden, fällt man möglicherweise aus dem Schutz der vereinbarten Haftungsbefreiung (CDW/LDW). Das heißt: Die Autovermietung wird die Reparaturkosten in Rechnung stellen.
Auch zusätzliche Mietwagen-Selbstbehaltversicherungen, wie sie etwa von der Hansemerkur für 7,49 € pro Tag* angeboten werden, greifen in solch einem Fall nicht.
Unsere Empfehlung: Vorher den Mietvertrag genau prüfen, ob „unpaved Roads“ erlaubt sind, und den Scenic Drive nur fahren, wenn man ein geländefähiges Fahrzeug hat (AWD/4×4 mit ausreichend Bodenfreiheit), man es sich zutraut, in schwierigem Gelände zu fahren, und im Zweifel bereit ist, für einen Schaden zu zahlen.
Wer kein Risiko eingehen, den Scenic Drive aber sehen möchte, kann stattdessen an einer der beliebten Navajo-Touren teilnehmen:
6. Navajo-Touren durchs Monument Valley
Möchte man mit dem Mietwagen das Risiko nicht eingehen, auf einem Schaden sitzen zu bleiben, nur weil man unbedingt den Scenic Drive fahren wollte, oder möchte man einfach die Fahrt durch das Monument Valley genießen, ohne sich aufs Fahren konzentrieren zu müssen, empfehlen wir die Teilnahme an den Navajo-Touren.

Bei diesen Touren sitzt man meist auf der Ladefläche eines Pickup-Trucks, der mit Bänken und Überdachung ausgestattet wurde – ein bisschen also, wie bei einer Safari. Die Gruppengrößen sind daher klein, es passen maximal 6–8 Personen auf einen Pickup.
Daher sollte man, wenn man die Tour zu einer bestimmten Uhrzeit machen möchte, entweder etwas früher vor Ort sein, oder, wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, vorab online für die Uhrzeit buchen, zu der man an der Tour teilnehmen möchte.
Denn besonders von Mai bis Oktober sind die Navajo-Touren durch das Monument Valley sehr gut gebucht. Die Jeep-Touren mit einem Navajo-Guide über den Scenic Drive sind auch online auf GetYourGuide vorab buchbar:
- Tour 2,5 Stunden mit zeremonieller Musikdarbietung:
Start 09:30 Uhr und 13:00 Uhr
Preis: ab 71 € pro Person,
Bewertung: 4,8 bei GetYourGuide
👉zur 2,5‑Stunden-Tour*
- Sonnenuntergangs-Tour:
Dauer 3 Stunden,
Start um 15:15 Uhr Ortszeit,
Preis: ab 82 € pro Person,
Bewertung: 4,8 bei GetYourGuide
👉 zur Sonnenuntergangs-Tour*
Wer das Monument Valley lieber zu Pferd genießen möchte, findet bei den Navajo-Indianern ebenfalls ein gutes Angebot:
Es werden geführte Ausritte mit einem Navajo-Guide angeboten. Man kann zwischen 30 Minuten (ab 65 €) und 60 Minuten (ab 80 €) Ausritt wählen.
Der 60‑minütige Ausritt kann zeitlich auch zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gewählt werden. Die Gruppengrößen sind klein (maximal 10 Personen plus Guide(s) und finden auf dem Navajo-Gebiet statt.
7. Schöne Orte in der Nähe
Da man am Monument Valley zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang meist noch etwas mehr Zeit hat, haben wir hier vier sehenswerte Orte für dich, die nicht weit entfernt und super cool sind:
7.1. Gooseneck State Park

Der Gooseneck State Park ist etwa 5 Minuten von Mexican Hat entfernt. Es handelt sich um eine dreifache Flussschleife des Colorado Rivers – man könnte also sagen, einen dreifachen Horseshoe Bend 😉.
Der Eintritt kostet 5 $ pro Auto und die Aussicht ist wirklich super! Man braucht auch nicht viel Zeit hierfür einplanen, 30 bis 40 Minuten sind mehr als ausreichend. Es gibt auch ein paar Picknickbänke mit Überdachung, wenn man hier vielleicht den Mittag mit Snacks verbringen möchte.
7.2. Valley of the Gods

Wir haben oben unter dem Stichpunkt „Scenic Drive“ schon mal über das Valley of the Gods gesprochen. Das Valley of the Gods ist ebenfalls ein 17 Meilen (ca. 27 km) langer Loop Drive. Er führt über Pisten aus Rollsplitt, Kies, Gestein, mehrere Flussbetten (die manchmal trocken sind, manchmal aber auch Wasser führen), steile Abhänge, bei denen man nicht weiß, was dahinter ist, und sollte unserer eigenen Erfahrung nach nur bei gutem Wetter befahren werden.

Wir finden, das Valley of the Gods ist sehr sehenswert, aber man sollte wissen, worauf man sich einlässt. Wir sind hier mit einem VW Atlas (Frontantrieb) durchgefahren und sagen wir es mal so: Das war gerade noch machbar, aber nicht empfehlenswert. Übrigens wird das Valley of the Gods auch „Monument Valley für Arme“ genannt, eben weil es keinen Eintritt kostet.
Wer den gesamten Loop fahren will, sollte 2 Stunden einplanen. Wenn man möchte, kann man aber auch einfach nur 2–3 Meilen in das Valley hineinfahren, denn der schwierigste Teil sind die mittleren 10 Meilen (ca. 16 km). Dann sieht man einige der Monumente und kann dort die Wüste genießen.
7.3. Mexican Hat

Mexican Hat ist nicht nur eine Siedlung, es ist eigentlich ein sehr markanter Stein, der wie ein mexikanischer Sombrero aussieht. Man sieht ihn sogar direkt von der Straße und kann ihn sich einfach als kurzen Stopp auf der Karte markieren, um ein Foto zu machen.
7.4. Moki Dugway

Der Moki Dugway befindet sich ebenfalls ganz in der Nähe und ist etwa 40 Minuten vom Monument Valley entfernt. Es handelt sich um eine Serpentinenstraße, die in den Berg gebaut wurde und auf das Plateau führt. Die Straße ist unbefestigt, aber geschottert. Wir sind diese Straße mit unserem Fronttriebler-SUV gefahren (bei gutem Wetter), was gut funktionierte.
Die Straße wird in den sozialen Medien gerne mal als „die gefährlichste Straße von Utah“ bezeichnet, was wir nicht unterschreiben können. Vielmehr bietet sie sehr schöne Ausblicke bis zum Monument Valley und wenn man das Wetter und sein Fahrtalent richtig einschätzt, gibt es mit der Straße keine Probleme.
8. Lohnt sich das Monument Valley? Unser Fazit

Das Monument Valley gehört für uns, neben Orten wie dem Grand Canyon und dem Yellowstone Nationalpark, auf jeden Fall zu den großen Highlights im Westen der USA. Ganz besonders, wenn die Sonne am Morgen und am Abend tief steht und die Monumente direkt angestrahlt werden, ist dieser Ort einfach magisch.
Die Aussicht vom Navajo-Tribal-Park kostet zwar 10 $ Eintritt p.P., doch wir finden, sie lohnt sich, wenn man sich die Zeit nimmt, am Abend für 1–2 Stunden einfach nur zu beobachten, wie die herabsinkende Sonne die Szenerie alle 10 Minuten verändert.
Der Highway 163 und der Forrest Gump Point sind kostenlos, gleichwohl beliebt und gut besucht. Doch wer sich am Morgen aus dem Hotelbett bemüht, wird mit einem wunderbaren Farbenspiel belohnt:

Man muss auch nicht direkt zum Sonnenaufgang dort sein, da die Sonne meist erst 10 Minuten nach Aufgang direkt auf das Monument Valley strahlt, wenn sie es über die Erhebungen im Osten des Tals geschafft hat😉.
Eine Nacht sollte man unserer Meinung nach daher auf jeden Fall einplanen und wem das The View Hotel zu teuer ist, was verständlich ist, dem können wir auf jeden Fall eines der Hotels in der Siedlung Mexican Hat empfehlen. Die haben sogar eine noch bessere Lage für den Sonnenaufgang: 10 Minuten von den perfekten Fotospots entfernt.
👉 Unsere Preis-Leistungs-Empfehlung:
Mexican Hat Lodge, ab 135 € | 7,5 bei booking.com*
Scenic Drive (Sandpiste): Nachdem wir schon den Loop Drive im Valley of the Gods in unserem Frontantrieb-SUV absolviert hatten, war uns klar: Den Scenic Drive am Monument Valley fahren wir nicht. Und das war auch vollkommen in Ordnung so. Beim nächsten Mal würden wir uns wahrscheinlich einfach direkt einer der geführten Navajo-Touren anschließen. Dann können auch alle Mitreisenden die Fahrt genießen und man muss nicht ständig darauf achten, sich nicht festzufahren. Wer einen 4×4 oder AWD als Mietwagen hat, hat vielleicht etwas mehr Zuversicht bei der Sache.
Insgesamt können wir festhalten, dass das Monument Valley und seine mystische Atmosphäre insbesondere vom Licht, also von der richtigen Tageszeit, leben. Wir können uns hier nur wiederholen: Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sind die besten Zeiten für den Besuch der Monumente und natürlich auch für die Fotografie.
Was die perfekte Reisezeit angeht, haben wir den direkten Vergleich zwischen Sommer und Herbst: Theresa war vor 10 Jahren schon mal im Monument Valley, im Juli, und es war brütend heiß. Da war es Anfang Oktober mit 25 °C doch erheblich angenehmer.
Wer also den Besuch am Monument Valley plant, kann auch im Sommer mit der Wahl einer klimatisierten Unterkunft und frühem Aufstehen einen wunderbaren „Monument-Valley-Moment“ am Forrest Gump Point haben, und zum Sonnenuntergang auf den Aussichtsterrassen des The View Hotels ganz nah beobachten, was diesen Ort so einzigartig macht.

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