Langzeitmiete bei Alamo in den USA: Unsere Erfahrungen, was man wissen sollte & Tipp für bis zu 20 % Ersparnis
Für eine große USA-Reise in den Yellowstone Nationalpark und darüber hinaus, haben wir für 8 Wochen ein Auto bei Alamo in Las Vegas gemietet. Bei einer Langzeitmiete über 30 Tage hinaus ist das Prozedere etwas anders, als wenn man das Auto etwa nur für 2 Wochen Urlaub mietet. Damit du weißt, worauf man achten muss, haben wir unsere Erfahrungen & Tipps in diesem Beitrag festgehalten und zeigen dir, wie wir für diese Anmietung fast 400 € gespart haben.

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Das Wichtigste auf einen Blick
Alle Details zeigen wir dir in diesem Beitrag.
1. Buchung direkt bei Alamo oder über Vergleichsplattform?
Zuallererst ist wichtig zu wissen, dass Buchungen und Reservierungen für Mietwagen, die über 30 Tage hinausgehen, bei manchen Vergleichsportalen nicht möglich sind. Das stellten wir gleich zu Beginn unserer Reiseplanung fest. Bei Alamo direkt kann man jedoch ohne Probleme eine Reservierung über 30 Tage hinaus durchführen.
Wir haben uns für einen Zwischenschritt entschieden und unseren Mietwagen für diesen langen Zeitraum bei USA to Go gebucht. Man bucht bei USA to Go über die Buchungsmaske direkt bei Alamo, bekommt aber über USA to Go bis zu 20 % Rabatt auf den Mietwagenpreis. Wir haben so fast 400 € (ca. 450 $) gespart!
Außerdem hatten wir so deutsche Ansprechpartner, die sehr schnell reagierten, wenn wir Fragen hatten. Die Reservierungsbestätigung für unseren Zeitraum kam prompt – und zwar sowohl von Alamo/Enterprise selbst als auch von USA to Go. Das bestätigt, dass die Reservierung tatsächlich direkt bei Alamo eingegangen war.
2. Online reservieren, vor Ort bezahlen

Der wesentliche Unterschied bei der Buchung des Autos lag bei uns darin, dass wir das Auto bei der Reservierung nicht vorab bezahlen konnten. Es war lediglich eine Reservierung möglich. Das ist bei Alamo immer dann der Fall, wenn die Buchungsdauer 30 Tage übersteigt, wie uns Micha von USA to Go später bestätigte und Rücksprache mit Alamo gehalten hatte.
Beachte: Bei Reservierungen über 30 Tage hinaus kann man kein „Skip the Counter“ machen, sondern muss zwingend an den Schalter gehen.
Am Mietwagen-Abholschalter in Las Vegas wurde sodann nur der Betrag für die ersten 30 Tage auf der Kreditkarte vorgemerkt/autorisiert. Abgebucht wurde der Betrag dann nach 30 Tagen. Der Restbetrag für weitere 26 Tage wurde nach Ablauf der ersten 30 Tage automatisch auf der Kreditkarte vorgemerkt, während wir noch unterwegs waren. Auch der Betrag für die zweiten 26 Tage wurde erst abgebucht, nachdem wir das Auto zurückgegeben hatten.
👉 Die Abbuchung auf der Kreditkarte erfolgt bei Langzeitmieten also periodisch, jeweils nach 30 Tagen bzw. nach Rückgabe.
Wichtig: Das ist auch einer der Gründe, warum Alamo für Langzeitmieten eine Kreditkarte mit ausreichend hohem Verfügungsrahmen verlangt. Wichtig ist auch zu beachten, dass durch diese periodische Abrechnung der umgerechnete Betrag, den du letztlich zahlst, schwankt: weil zum Beispiel der Betrag für die ersten 30 Tage mit einem Wechselkurs von 1 € = 1,15 $ und der zweite Betrag mit 1 € = 1,12 $ bei dir auf der Kreditkarte abgebucht wird, je nachdem, wie sich der Wechselkurs in der Zwischenzeit verändert hat. Das liegt aber nicht an Alamo (dort ist immer der vereinbarte Dollarbetrag maßgeblich), sondern am schwankenden Wechselkurs von Euro zu US-Dollar.
Tipp: Wir nutzen für Mietwagenbuchungen in den USA immer die easybank Platinum Kreditkarte. Diese hat bei uns ein Limit von 6.000 € und bietet außerdem eine Haftpflichtversicherung bis zu 1.000.000 € für Mietzeiträume bis zu 90 Tagen.
Wir wendeten uns zwischenzeitlich bzgl. der Abbuchungsthematik an Micha von USA to Go, um uns diese Praxis bestätigen zu lassen und weil der vorgemerkte Betrag plötzlich nicht mehr im Online-Banking zu sehen war. Wir wollten sichergehen, dass wir hier nichts falsch verstanden hatten.
Er bestätigte uns diese Vorgehensweise und zwei Tage später, nachdem die ersten 30 Tage abgelaufen waren, bekamen wir sowohl die Abbuchung für die ersten 30 Tage, als auch die Buchungsbestätigung für den zweiten Teil unseres Buchungszeitraums. Zeitgleich wurde der noch offene Betrag auf der Kreditkarte vorgemerkt.
Wichtig: Der Gesamtbetrag, den du bei deiner Reservierung bekommen hast, bleibt derselbe. Nur, wenn du die Mietdauer nach der Abholung verlängerst oder das Auto früher zurückbringst, kann Alamo den Preis neu berechnen.
3. Zwischenzeitliche Vorstellung des Fahrzeugs möglich
Etwas, das wir vorher nicht wussten, was uns Micha von USA to Go* noch mitteilte, ist, dass es bei Anmietungen über 30 Tage hinaus vorkommen kann, dass man das Fahrzeug bei einer Alamo-Mietwagenstation vorstellen muss.
Dort wird das Auto dann überprüft, ob weiterhin alles in Ordnung ist oder ob das Auto irgendwelche Schäden aufweist. Zum Glück war das bei uns nicht der Fall. Wir erhielten keine Aufforderung, das Fahrzeug bei Alamo vorzustellen, und konnten unsere Reise ganz normal fortsetzen.
4. Wartung & Ölwechsel während Langzeitmiete
Eine Sache, auf die man bei Langzeitmieten von Autos bei Alamo in den USA achten sollte, ist das Thema Wartung und Ölwechsel. Nach etwa 3000 km leuchtete bei uns die kleine, orangene Warnlampe, dass das Auto einen Ölwechsel bräuchte. Und damit begann eine Odyssee aus Telefonaten, Werkstattbesuchen und vielen verwirrenden Aussagen seitens Alamo.
Unser Rat: Wenn bei deinem Alamo-Mietwagen die Ölwechsel-Lampe leuchtet, fahre zur nächsten Alamo/Enterprise Mietwagenstation und gib das Auto ab. Denn alles andere kostet unserer Erfahrung nach bloß Nerven und Zeit.
Es ging „nur“ um einen Ölwechsel, also riefen wir bei Alamo an und bekamen zwei Werkstattketten genannt, die mit Alamo einen Vertrag hatten und den Ölwechsel innerhalb von 30 Minuten durchführen könnten. Wir waren bei beiden Vertragswerkstätten und keine von beiden war in der Lage, den Ölwechsel durchzuführen, weil Alamo nicht auf den Reparatur-Auftrag reagierte. Bei einer Werkstatt stellte sich sogar heraus, dass der Rahmenvertrag bereits ausgelaufen sei.

Sodann wollten wir das Auto bei einer Mietwagenstation von Enterprise/Alamo an einem Regionalflughafen tauschen. Der Callcenter-Mitarbeiter teilte uns mit, dass dort ein VW Atlas stünde, den wir haben könnten – also genau das Auto, das wir auch in Las Vegas mitgenommen hatten. Der Mitarbeiter bestätigte uns am Telefon, er hätte der Station Bescheid gesagt.
Wir kamen an dieser Provinz-Station an und es wusste niemand von unserem geplanten Auto-Tausch.
Letztlich schickte uns der Manager zurück in die Stadt zu einer Werkstatt, die bei allen ihren Autos die Wartung durchführte, und wir sollten dort den Ölwechsel machen lassen. Doch das war wohl eine „Provinz-Absprache“ und keinesfalls allgemeingültig.
Der Ölwechsel wurde durchgeführt, es gab für die Wartezeit sogar Kaffee, Snacks und Popcorn, und wir nehmen aus dieser insgesamt rund 6-stündigen Zeitverschwendung mit, dass wir uns wohl nicht mehr um den Zustand eines Mietwagens kümmern werden, sondern ihn einfach abgeben und ein neues Auto verlangen werden.
Der Manager von Alamo, mit dem wir am Regionalflughafen sprachen, meinte sogar, wir hätten das Auto auch einfach weiterfahren können, ohne, dass etwas passiert wäre.

5. Unser Fazit zur Langzeitmiete bei Alamo

Bis auf das „Drama“ mit dem Ölwechsel bei unserem Mietwagen hat die Langzeitmiete (8 Wochen) bei Alamo in den USA/Las Vegas reibungslos funktioniert. Wenn man vorher weiß, dass man den Betrag meist nicht bei der Buchung bezahlt, sondern erst, wenn man vor Ort ist, und dass die Beträge im 30-Tage-Rhythmus auf der Kreditkarte belastet werden, kann man unseren Erfahrungen nach sehr gut bei Alamo für einen längeren Zeitraum mieten.
Wir persönlich können die Anmietung bei Alamo über USA to Go* wegen des Mietwagenrabatts empfehlen, und insbesondere auch, weil man mit Micha und Basti, den Betreibern des Portals, einen direkten Draht zu Alamo hat, die dich, wenn es Probleme bei der Buchung oder vor Ort gibt, unterstützen können.
Besonders bei Langzeitmieten finden wir es enorm wichtig, einen deutschsprachigen Ansprechpartner zu haben, der nicht in einem Call-Center sitzt, sondern sich wirklich für die Belange der Kunden einsetzt. Und da ist man als angemeldetes Mitglied bei USA to Go* auf jeden Fall gut aufgehoben.
Die Registrierung/Anmeldung ist kostenfrei und bietet darüber hinaus noch andere Vorteile, wie dass man den reservierten Preis jederzeit mit einem Klick prüfen kann, ob es vielleicht gerade günstigere Angebote gibt. Wir haben sogar zwei Mal bei USA to Go umgebucht, als die Preise günstiger wurden: Wir buchten zum besseren Preis und stornierten anschließend die alte Buchung. So haben wir für unsere 8 Wochen fast 400 € gespart und zahlten letztlich 2.175 $, was zum damaligen, schwankenden Wechselkurs etwa 1.905 € entsprach. Das ist für 56 Tage und das Fahrzeug, das wir hatten, absolut fair.
Tipp: Den vollen Alamo-Mietwagenrabatt von USA to Go bekommst du, wenn du dich kostenfrei anmeldest*.
Weitere Informationen, Tipps & Erfahrungen für die USA-Reise
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