Phuket Reisebericht und Erfahrungen: Zwischen überfüllten Stränden & traumhaftem Sunset
Im Januar 2026 haben wir uns zum ersten Mal nach Phuket gewagt. In all den Jahren zuvor, in denen wir immer wieder nach Thailand reisten, haben wir um Phuket einen großen Bogen gemacht: zu voll, zu viel Massentourismus, zu viel Stau & Verkehr.
Wir reisen als Paar, sind Individualreisende und meiden normalerweise Orte, die von Urlaubermassen „heimgesucht“ werden. Denn dazu zählt Phuket auf jeden Fall.
Warum also sind wir überhaupt für eine ganze Woche nach Phuket gegangen? Ganz einfach: Es war der günstigste Flug von Frankfurt nach Thailand 😄. Und: Wir wollten uns selbst ein Bild davon machen, wie Phuket wirklich ist.

Dass die meisten Strände auf Phuket eine Liegestuhl-Hölle sind, darüber brauchen wir wohl kaum zu diskutieren. Wir haben sie uns natürlich trotzdem selbst angesehen. Doch auch in den größten Pauschal-Touristen-Hochburgen wie Phuket gibt es Spots, die angenehm authentisch sind und sich wirklich lohnen. Und genau die zeigen wir dir ebenfalls.
In diesem Reisebericht schildern wir dir unsere Erfahrungen aus einer Woche Phuket während der Hauptsaison im Januar, zeigen dir ein paar schöne Orte, die wir entdeckt haben, und die sich gar nicht so krass touristisch anfühlten, ehrlicherweise sogar schön und authentisch waren. Wir fanden sogar eine schöne, traditionelle und familiengeführte Unterkunft, die wir sehr empfehlen können.
Du merkst es vielleicht schon: Unser Verhältnis zu Phuket ist zwiegespalten, unsere Meinung jedoch eindeutig.
Warum genau, zeigen wir dir in diesem Artikel, damit du entscheiden kannst, ob Phuket sich für dich lohnt, oder nicht.
Spoiler: Für uns ist es nichts. Aber das kann bei dir ganz anders sein 😉.

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Unsere Erfahrungen & Tipps auf einen Blick
👉 Unsere Meinung: Wir haben Phuket ehrlicherweise genauso wahrgenommen, wie wir es uns vorstellten: voll, viel Stau auf der Straße, überfüllte Strände und absolut durchtouristisiert. Gleichwohl fanden wir ein paar schöne Orte, die noch etwas authentisch sind. So authentisch, wie Phuket eben noch sein kann.
🏖️ Strände: die schönsten Strände sind an der Westküste der Insel, besonders die Strände im Süden sind aber maßlos überfüllt und haben uns wenig Freude bereitet. Die Strände im Nordwesten wurden uns als etwas leerer empfohlen.
🥑 Vegan & vegetarisch essen: Dok Bua & Yo Vegan; Insidertipp: Der Foodcourt in der Limelight Mall
💚 Orte, die uns gut gefallen haben:
- Chillva Nightmarket, Mo-Sa, ab 17 Uhr
- Khao Rang Viewpoint und Thun Ka Café
- Phuket Old Town
📅 Empfohlene Aufenthaltsdauer: Wir waren 7 Tage auf Phuket, würden aber eher maximal 3–4 Tage empfehlen.
🏝️ Reisezeit: ab November bis März ist Hauptreisezeit, Vorsaison beginnt im Oktober, Nachsaison im April. Von Mai bis September tendenziell Regenzeit. Während der Hauptsaison mit langen Wartezeiten an der Einreisekontrolle rechnen oder Fast-Track buchen: Standard-Fast-Track online über Viator buchbar ab ca. 52 € pro Person*.
🛏️ Unsere Unterkunftsempfehlungen:
- Wenn man eher lokal wohnen möchte, empfehlen wir das Baan Ratchapruek*, 9,1 bei booking.com, ab 26 € pro Nacht.
- Wenn man eher modern und am Strand wohnen will (typischer Phuket-Urlaub), am Karon Beach das Pullman Phuket Karon Beach Resort*, 8,4 bei booking.com, ab 90 € in der Nebensaison, ab 170 € in der Hauptsaison.
- Luxus-Pool-Villa-Resort am Kata Beach: The Shore at Katathani*, 9,3 bei booking.com, ab 409 € pro Nacht.
- Wenn man in der Nähe vom Flughafen übernachten will, das Bella Nara Phuket Naiyang Beach Resort* (8,5 bei booking.com, ab 91 € pro Nacht).
🚤 Unsere Weiterreise: Speedboat Phuket → Koh Lanta*, mit dem Anbieter Bundhaya, 90 Minuten Fahrzeit, 40 € pro Person.
Alle Details und unsere ausführlichen Tipps, Empfehlungen und Eindrücke zu Phuket, findest du ausführlich
in diesem Beitrag.
Ankunft & Einreise in Phuket
Eines muss man Phuket auf jeden Fall lassen: Der Landeanflug bei Nacht, mit Schleife über der, vom grünen Licht der Tintenfischfischer erleuchteten, Phang Nga Bucht, ist schon einzigartig schön.
Besonders nach dem langen Flug freuten wir uns sehr, endlich wieder in Thailand anzukommen und das uns so bekannte Leuchten auf dem Meer zu sehen.
Doch an der Einreisekontrolle dauert es auf Phuket oft etwas länger, besonders, wenn man zwischen November und März einreist.
Bei unserer Ankunft stand die ganze Einreisehalle voll mit Menschen und nichts schien sich zu bewegen.
Ob die neu angeschafften, digitalen Einreise-Gates das ändern werden, bleibt erstmal abzuwarten.
Wir fanden schließlich einen Weg, den örtlichen Fast-Track zu nutzen, und konnten unsere Einreise beschleunigen. Solche Fast-Track-Services kann man auch online im Voraus buchen, zum Beispiel den Standard-Fast-Track ab ca. 52 € pro Person, online über Viator buchbar*.
👉 Alle Infos dazu findest du in unserem Artikel „Einreise auf Phuket mit Fast-Track/Fast-Lane“.
Transfer vom Flughafen zur Unterkunft
Der Flughafen von Phuket liegt im Nordwesten der Insel, die meisten Unterkünfte und Hotels aber eher im Süden. Wir folgten den Schildern in Richtung Taxi/Bus/Ride-Hailing (Grab & Co.) und riefen uns ein Grab-Taxi. Dieses wollte aber nicht in den Flughafen hineinfahren, und so liefen wir erstmal aus dem Flughafen raus an die Hauptstraße. Dort sind die Grab-Taxis nämlich rund 30 % günstiger. Letztlich zahlten wir 500 Baht, anstelle der üblichen 800. Alternativ kann man auch einen Transfer vorab buchen, am besten online über 12Go Asia*.
Unsere Unterkunft auf Phuket
Hier haben wir eine Woche auf Phuket gewohnt: Baan Ratchapruek*
Bewertung: 9,1 bei booking.com
Preis: ab 26 € pro Nacht.

Es war schon spät am Abend, als wir in unserer Unterkunft auf Phuket ankamen. Doch die herzliche Betreiberin dieses Guesthouses wartete auf uns und checkte uns persönlich ein. Das Haus sei von ihren Eltern erbaut worden und seit etwa 20 Jahren betreibe sie gemeinsam mit ihrem Bruder dieses, für Phuket-Verhältnisse, sehr echte und authentisch thailändische Gästehaus.
Am Morgen gab es Kaffee, Tee und je zwei Flaschen Wasser pro Zimmer, sowie immer wechselnde Snacks zum Frühstück: ganz thailändisch gab es Reis in Bananenblättern, Bananen oder auch mal in Fett gebackene Gebäckstücke. Wasser aus dem Wasserspender stand rund um die Uhr zur Verfügung.
Wir hätten es mit der Unterkunft wirklich schlechter treffen können! Es gibt sie noch auf Phuket, die wirklich gemütlichen Gästehäuser, in denen man versacken kann, wenn man möchte.
9,1 bei booking.com, ab 26 € pro Nacht
Strände auf Phuket? Nicht unser Ding.
Die Strände auf Phuket sind nicht dafür bekannt, besonders ursprünglich oder einsam zu sein, das wussten wir auch schon vorher. Doch was wir vor Ort vorfanden, hat uns schockiert. Insbesondere im Vergleich dazu, wie wir andere Inseln und Strände in Thailand kennen:

Menschenmassen, soweit das Auge reicht, eine Strandliege neben der anderen, Parasailing mitten auf dem belebten Strand und dahinter, auf der Strandstraße, sieht es nicht unbedingt besser aus:

Das Gute: Man kann mit dem Roller direkt bis an den Strand fahren und, wenn man noch einen freien Platz für den Roller findet, auch direkt dort parken. Etwas zu spät erfuhren wir, dass die Strände an der Nordwestküste, nahe des Flughafens, wohl leerer sein sollen. Doch da wir nun im Süden von Phuket wohnten und die Wege, wegen des vielen Verkehrs sehr lang dauern, blieben wir im Süden und schauten uns noch den benachbarten Karon Beach an. Dieser war zwar ebenfalls super voll, doch insgesamt etwas entspannter als der Kata Beach:

Am nördlichen Ende des Karon Beach fanden wir dann aber doch noch einen netten Spot für den Sonnenuntergang, direkt gegenüber vom Pullman Phuket Karon Beach Resort* (8,4 bei booking.com, ab 90 € in der Nebensaison, ab 170 € in der Hauptsaison):

Roller mieten auf Phuket?

Phuket war, neben Bangkok, bislang der einzige Ort in Thailand, an dem wir keinen Roller gemietet haben. Denn der Verkehr auf Phuket ist unserer Meinung nach nicht ganz ungefährlich. Die Autos und Roller fahren sehr schnell, und besonders auf den großen Hauptstraßen muss man echt aufpassen. Wir haben auf Phuket daher meist Grab und InDrive genutzt, die bekannten Taxi-Apps, um von A nach B zu kommen. Außerdem wird von der Polizei sehr viel kontrolliert: Besonders die Helmpflicht und der internationale Führerschein mit Fahrerlaubnis für Motorräder (mind. 125 ccm) werden hier sehr stark kontrolliert und Verstöße kosten meist eine Geldbuße.
Chris ist ein sehr geübter Motorradfahrer, besitzt alle nötigen Führerscheine, fährt, seit er 16 Jahre alt ist, und hat nach den ersten Eindrücken vom Straßenverkehr auf Phuket ganz klar gesagt, dass er hier keinen Roller fahren wird. Im Endeffekt muss also jeder selbst entscheiden, ob es ihm das Risiko wert ist. Wir sind mit Grab sehr gut klargekommen.
Viele Wege haben wir in unserem Bezirk auch einfach zu Fuß erledigt. Denn ein Vorteil von Phuket ist, dass man nahezu überall alles bekommt, was man braucht. 7-Eleven gibt es wie Sand am Meer, Massagesalons und Waschmaschinen gibts ebenfalls an jeder Ecke, und Restaurants und Cafés sowieso.
Auslandsgebühren: Denke daran, eine Kredit- oder Debitkarte in Thailand zu nutzen, die keine Gebühren für den Karteneinsatz im Ausland und für’s Bargeldabheben erhebt.
Wir empfehlen die Hanseatic GenialCard.
Als Vegetarier fanden wir es manchmal in den Restaurants auf Phuket etwas schwer. Doch wir haben auch einige sehr gute, vegetarische Restaurants entdeckt, die wir dir hier gleich vorstellen werden.
Orte, die uns auf Phuket gut gefallen haben
Phuket ist für uns einerseits der Inbegriff des Massentourismus in Thailand, andererseits, und glücklicherweise, haben wir auf Reisen ein Talent dafür entwickelt, auch im größten Trubel ein paar schöne, ruhige und stimmungsvolle Ecken zu entdecken. Genau diese Orte, die uns auf Phuket tatsächlich gut gefallen haben, zeigen wir dir jetzt:
1. Zwei gute, vegane Restaurants: „Dok Bua“ & „Yo Vegan“
Ganz in der Nähe unserer Unterkunft, dem Baan Ratchapruek*, fanden wir zwei sehr gute, vegane & vegetarische Restaurants:
1. Das Dok Bua Vegetarian Restaurant ist ein etwas gehobeneres Restaurant an einer Straßenecke von Talat Yai. Hier fanden wir sogar Tempeh auf der Speisekarte.
Tipp: Man sollte sagen, dass man den Tofu oder Tempeh angebraten haben möchte, wenn man das mag. Ansonsten kommt er eher nur „aufgewärmt“ auf den Teller.

2. Das Yo Vegan ist ganz in der Nähe des Chillva Nightmarket. Es besteht aus zwei Geschäften: Wenn man davorsteht, rechts das etwas gehobenere Restaurant und links das „Local-Restaurant“.
Wir waren natürlich im Local-Restaurant, das auch eine Buffet-Theke hat.
Eine Portion vom Buffet kostet zwischen 50 und 80 Baht. Es gibt aber auch eine Speisekarte, aus der man frisch gekochte Gerichte auswählen kann. Alle Speisen sind vegetarisch und auf Wunsch vegan.

2. Der Chillva Night Market

Am Abend zog es uns zum Chillva Night Market. Der Markt liegt nicht direkt an einem der großen Strände, sondern in Phuket Town beziehungsweise im Bereich der Yaowarat Road, nur ein paar hundert Meter vom veganen Restaurant Yo Vegan entfernt. Hier trifft man nicht nur Reisende, sondern auch viele junge Thais, Expats, Studierende und Einheimische, die nach Feierabend zum Essen, Bummeln und Zusammensitzen hierherkommen.

Besonders auffällig sind die bunten Container, aus denen viele kleine Shops, Bars und Stände gebaut wurden. Zusammen mit den Lichterketten, Musik und den vielen Food-Ständen entsteht eine moderne, entspannte Nachtmarkt-Atmosphäre. Der Chillva Market wirkt dadurch weniger wie ein klassischer Souvenirmarkt, auch wenn man diese dort natürlich auch kaufen kann, sondern mehr wie ein Treffpunkt für alle, die entspannte Abendstimmung mögen.
Es gibt Thai-Snacks, Fleischspieße, Fried Chicken, Seafood, Süßes, Getränke und natürlich auch Klassiker wie Mango Sticky Rice. Unser Tipp: Der Bereich vor der Freilichtbühne, auf der oft Livemusik gespielt wird. Hier steht auch die „Singha-Terrasse“ von der wir einen tollen Rundumblick auf den Markt hatten.
Wir würden den Chillva Night Market vor allem für den frühen Abend, zwischen 19 und 21 Uhr, empfehlen. Meist findet der Markt von Montag bis Samstag ab dem späten Nachmittag bis etwa 22 oder 23 Uhr statt, sonntags ist er in der Regel geschlossen. Wer es etwas ruhiger mag, kommt eher unter der Woche. Wer mehr Trubel, Musik und volle Gänge sucht, ist am Freitag oder Samstag besser aufgehoben.

Der Chillva Market ist aus unserer Sicht kein Markt, zu dem man unbedingt für große Souvenir-Einkäufe fahren muss. Dafür gibt es auf Phuket größere Märkte. Lohnenswert ist er aber, wenn man einen entspannten Abend, mit authentischem Phuket-Feeling verbringen möchte. Uns hat der Chillva Nachtmarkt überraschend gut gefallen!
3. Khao Rang Viewpoint & das Thun Ka Café

Ein schöner Abstecher während unserer Zeit in Phuket war der Khao Rang Viewpoint oberhalb von Phuket Town. Der Aussichtspunkt liegt auf einem Hügel, der von den Locals sehr gerne als Joggingstrecke genutzt wird. Auf dem Weg nach oben befindet sich auch ein sehr schöner Tempel.
Wir sind komplett zu Fuß zum Viewpoint hinaufgelaufen, da er nahe bei unserer Unterkunft lag, und standen nach etwa 45 Minuten Fußweg auf der schönen Plattform mit Blick über Phuket Town, die umliegenden Hügel und das Meer.

Mit dem Roller ist der Viewpoint sehr einfach erreichbar und lässt sich auch gut mit einem Abendessen mit Thun Ka Café verbinden. Hier sollte man vorab einen Tisch reservieren, da das Restaurant mit Aussicht sehr beliebt ist.
Besonders schön ist es am späten Nachmittag oder frühen Abend, wenn das Licht weicher wird und Phuket Town langsam in die Abendstimmung gleitet.
Ein bisschen aufpassen sollte man wegen der Affen und Wildschweine, die rund um den Aussichtspunkt und die Parkplätze unterwegs sein können. Wir würden deshalb nichts füttern, Abstand halten und lose Sachen und Plastiktüten, die nach „Essen drin“ aussehen, lieber direkt verstauen.

4. Phuket Old Town

Phuket Old Town ist ein schöner Kontrast zum Rest der Insel. Die Altstadt zeigt noch heute, dass Phuket früher nicht nur vom Tourismus lebte, sondern vor allem durch den Handel geprägt wurde. Chinesische Einwanderer, Händler und europäische Einflüsse hinterließen hier ihre Spuren, was man besonders an der Architektur, dem sogenannten sino-portugiesischen Stil erkennt.
Rund um die Thalang Road, die Soi Romanee und einige Nebenstraßen findet man viele dieser pastellfarbenen Gebäude mit verzierten Fassaden, Bögen, kleinen Balkonen und überdachten Gehwegen. Dazwischen liegen Cafés, kleine Läden, Streetart, Tempel und chinesische Schreine. Genau diese Mischung aus Geschichte und modernem Stadtleben macht Phuket Old Town so interessant.

Wir fanden es am schönsten, einfach ohne festen Plan durch die Straßen zu schlendern. Man entdeckt immer wieder kleine Details: alte Handelshäuser, bunte Fassaden, religiöse Schreine in Hinterhöfen und natürlich schöne Fotomotive.
Besonders lebendig wird es sonntagabends, wenn auf der Thalang Road die Walking Street stattfindet. Dann kommen Streetfood, Musik und Marktstimmung zusammen. Wer die Altstadt ruhiger erleben möchte, sollte lieber tagsüber am späteren Nachmittag oder an einem anderen Wochentag kommen.
Für uns gehört Phuket Old Town zu den spannendsten Orten auf Phuket, weil man hier eine andere Seite der Insel sieht: weniger Strand, mehr Geschichte, Architektur und lokales Leben. Man sollte aber auch wissen, dass die meisten Geschäfte und Cafés mittlerweile rein für die Touristen geschaffen sind.

5. Der Food Court in der Limelight Mall
Ein echter Insidertipp von uns, wenn man mal klimatisiert essen möchte, ist der Foodcourt in der Limelight Mall. Es gibt auch ein bisschen vegetarische Auswahl und die Gerichte sind allesamt sehr günstig. Auch die Locals kommen gerne hierher zum Essen.

Bezahlt wird ausschließlich mit einer aufladbaren Karte, die man am Info-Point bekommt, und mit einem Betrag auflädt. Für uns haben 200 Baht ausgereicht, da die Gerichte dort sehr günstig sind.
Unser Fazit und Weiterreise nach Koh Lanta
Offen gestanden hat uns Phuket weder sonderlich überrascht, noch besonders gut gefallen. Es war für uns im Wesentlichen genauso, wie wir es uns vorstellten: eine nahezu reine Massentourismus-Veranstaltung, besonders an den Stränden. Klar, das ist allgemein bekannt, doch wir wollten es uns zumindest selbst einmal angesehen haben. Wenigstens hatten wir es mit unserer Unterkunft, dem Baan Ratchapruek*, recht gut getroffen.
Phuket kann aber auch sehr bequem sein, besonders, wenn man einfach „nur Urlaub“ machen möchte, wenn einem das Strand-Resort ausreicht, und man sich ehrlicherweise nicht sonderlich tief mit der Kultur beschäftigen möchte. Einen Hauch Authentizität und Tempelbesuche bekommt man ja auch auf den vielen angebotenen, geführten Touren und Ausflügen mit, die man etwa über GetYourGuide* buchen kann. Für einen guten Überblick und ersten Einblick, sind solche Tagestouren durchaus sinnvoll.
Lohnt sich Phuket? Die Antwort auf diese Frage ist immer eine Frage der Prioritäten. Für uns hat sich Phuket vor allem als Anreiseort gelohnt, da die Flüge von Deutschland nach Phuket oft günstig und teilweise sogar als Direktflug zu haben sind. Für einen Thailand-Urlaub im Resort ist Phuket ganz sicher eine ideale Wahl, denn davon gibt es wirklich viele. Vor allem hochwertige Resorts wie
- das The Shore at Katathani*, mit seinen berühmten Pool-Villen am Südende des Kata-Beach (9,3 bei booking.com, ab 409 € pro Nacht), sowie
- das Sawasdee Village*, ebenfalls am Kata-Beach (9,4 bei booking.com, ab 333 € pro Nacht)
zählen zu den besten Resorts von Phuket.
Für uns persönlich ist Phuket leider nichts. Wir bevorzugen die Nachbarinseln wie Koh Lanta, Koh Yao Yai und Koh Yao Noi, sowie authentische kleine Orte auf dem Festland, wie die Region Pratchuap Khiri Khan, mit Badeorten wie Pran Buri, Sam Roi Yot oder Ban Krut, die wir im Verlauf unserer 100 Tage in Thailand später noch kennenlernen durften.
Das Beste an Phuket? Das Schnellboot nach Koh Lanta.
Nach 7 Tagen auf Phuket hatten wir von der Insel alles gesehen, was wir sehen mussten, und es war höchste Zeit, die Insel zu verlassen. Wir nahmen das Schnellboot nach Koh Lanta und waren froh darüber, nun wieder auf unserer Lieblingsinsel zu sein, auch wenn diese sich in den letzten Jahren ebenfalls sehr verändert hat.
Hier ein kurzer Überblick, welche Anreise-Optionen es von Phuket nach Koh Lanta gibt:
| Unser Ranking: | Dauer | Komfort | Preis p. P. (€) |
| 1. Speedboat Phuket → Koh Lanta* (z.B. Bundhaya) | ~90 min | 6 von 10 | ~ 40 € |
| 2. Fähre Phuket → Koh Lanta* (z.B. Phi Phi Cruiser) | ~5 h 10 min | 7 von 10 | ~ 20–26 € |
| 3. Minibus Phuket → Koh Lanta* (Good Luck Lanta Tours) | ~5 h 30 min | 7 von 10 | ~ 14 € |
| 4. Minivan Phuket → Koh Lanta* | ~ 5-7 h | 5 von 10 | ~ 20–30 € |
👉 Alles zur Anreise von Phuket nach Koh Lanta, die verschiedenen Optionen und Preise, findest du in unserem Artikel
„Von Phuket nach Koh Lanta“.
Wenn du dich für Koh Lanta interessierst, bist du bei uns im Übrigen genau richtig:
Wir haben in über 4 Jahren, die wir die Insel nun bereisen, jede Menge Infos und Insidertipps für dich gesammelt, was man auf Koh Lanta machen kann und wie man dort eine richtig gute Zeit verbringt:
Weitere Tipps von uns für deinen Urlaub in Thailand
Bei uns findest du außerdem weitere Tipps zu den schönsten Orten in Thailand, Thailands Inseln, was du für deine Reiseplanung und Urlaubsvorbereitung brauchst, sowie stets echte Erfahrungsberichte aus Thailand:
Besuche auch unseren Thailand-Reiseblog. Hier findest du alle Beiträge zu Thailand, die wir verfasst haben, mit unseren Tipps und Erfahrungen.