Cenoten in Yucatán, Mexiko – Cenote Oxman, Palomitas & Xkopek
Entdecke die unterirdischen Höhlen – Cenoten – von Yucatán: Die gesamte Halbinsel Yucatán ist von unterirdischen Gängen und Flüssen durchzogen. Durch diese mit Wasser gefüllten Gänge kann man sogar tauchen! An einigen Stellen treten die Cenoten in Form von großen Löchern in der Erdoberfläche zutage. Die Maya betrachteten diese Höhlen als Eingänge zur Unterwelt.
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Was sind Cenoten?
Als Cenotes, im deutschsprachigen Raum auch Cenoten genannt, bezeichnet man in Mexiko Höhlen, die durch Grundwasser in das Kalkgestein gegraben wurden. Insbesondere auf der Yucatán-Halbinsel findet man viele gut zugängliche Cenoten. Diese sind meist mit Grundwasser gefüllt.
Doch auch trockene Cenoten sind aufgrund ihres besonderen Mikroklimas und der dortigen Flora und Fauna einen Ausflug wert. Cenoten können trocken, mit Wasser gefüllt und nach oben hin geschlossen, durch Einsturz der Decke nach oben offen oder gänzlich von der Außenwelt getrennt sein. Letztere erreicht man lediglich, indem man durch das Höhlensystem der Yucatán-Halbinsel taucht und so in eine der unzähligen unterirdischen Cenoten gelangt.
Die Yucatán-Halbinsel wird von einem 372 km langen unterirdischen Grundwasser-Flusssystem durchzogen. Noch heute sind nicht alle Cenoten entdeckt, da diese oftmals im tiefen, undurchdringlichen Dschungel liegen.
Von den Maya wurden die Cenoten als Zugang zur Unterwelt und zur Welt der Toten angesehen.
Gleichzeitig dienten sie in der Vergangenheit wie auch heute als Brunnen zur Versorgung mit Wasser.
Viele Cenoten sind heute sehr gut erreichbar und teilweise touristisch komplett erschlossen.
Wir haben uns drei der vier verschiedenen Cenoten-Arten angesehen und werden dir im Folgenden einen Überblick geben, wie unterschiedlich und vielfältig diese sein können.
Cenote Oxman – oben offen, touristisch erschlossen
Die Cenote Oxman liegt gut 15 Minuten mit dem Auto oder Taxi von Valladolid entfernt.
Sie ist nach oben offen und bietet einen beeindruckenden Blick hinab in die Tiefe von gut 15 Metern auf die dunkelblaue Wasseroberfläche. Die Cenote selbst ist knapp 60 Meter tief und in ihr leben kleine schwarze Welse, die sehr zutraulich sind.
Außerdem kannst du dich von einer Felskante an einem Seil ins Wasser schwingen, was richtig Spaß macht! Früher war es wohl auch erlaubt, von der Öffnung der Cenote in die Tiefe zu springen (15 Meter). Dies hat man mittlerweile jedoch als zu gefährlich eingestuft und es ist nicht mehr erlaubt.
Hinunter in die Cenote führt eine enge, lange Treppe.
„An der Erdoberfläche“ befindet sich ein vollständig touristisch erschlossenes Gelände, auf welchem sich eine Hacienda, eine Bar, Restaurant mit Pool, sowie Umkleidekabinen und Toiletten befinden.
Am besten versucht man, relativ früh dort zu sein, bevor die ersten Busse mit Cenoten-Touristen eintreffen.
Die Cenote Oxman öffnet um 08:00 Uhr und der Eintritt kostet 250 Peso pro Person, wovon 200 Peso als Essenscoupon genutzt werden können.
Insgesamt ist die Cenote sehr schön anzusehen und auch das Schwingen am Seil ist eine nette Attraktion. Das Essen hingegen konnte nicht überzeugen und auch die Menge an Menschen vor Ort ist meist nicht gering. Außerdem gilt unten in der Cenote Schwimmwestenpflicht.
Wer also die Chance hat, eine andere Cenote zu sehen, sollte vielleicht lieber dort ein paar Stunden verbringen.
Cenote Palomitas – (fast) vollständig geschlossen
Etwas weiter außerhalb von Valladolid gelegen befindet sich die Cenote Palomitas.
Diese Cenote ist fast vollständig nach oben geschlossen. Lediglich ein knapp 1 Quadratmeter großes Loch in der Höhlendecke sorgt für ein wenig Tageslicht.
Auch in dieser Cenote ist das Schwimmen erlaubt und der Eintrittspreis beträgt 100 Pesos pro Person.
Die Cenote öffnet je nach Jahreszeit zwischen 08:00 und 10:00 Uhr und schließt um 16:30 Uhr.
Wenn man eine knappe Stunde vor Schließung dort ist, hat man die Cenote meist für sich alleine.
Hinunter führt eine Treppe, deren Eingang an der Oberfläche bereits eine mystische Stimmung verbreitet.
Das Innere wird von Lampen beleuchtet, sodass das tiefblaue, dunkle Wasser voll zur Geltung kommt.
Von der Decke herabhängen große Tropfsteingebilde, welche fast bis ins Wasser reichen.
In der Höhle selbst ist es ruhig, warm und feucht. Das Wasser hingegen ist kühl und glasklar.
Wenn du die Chance hast, dort vorbeizuschauen, nutze die Gelegenheit!
Tagesausflug der besonderen Art
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Trockene Cenote – Xkopek in Valladolid
Unsere Unterkunft in Valladolid lag auf der Bienenfarm „Xkopek“*, welche gleichzeitig ein Campingplatz mit Palapa-Unterkünften ist.
Dort kannst du unter anderem eine Führung erhalten, in der du viel Interessantes über die in Mexiko lebenden Bienenarten erfährst. Zum Beispiel über die schwarze Maya-Biene, die keinen Stachel besitzt und viel kleiner ist, als ihre europäischen Verwandten.
Trockene Cenoten sind ein wahres Biotop. Sie sind zwar nicht mit Wasser gefüllt, doch das Mikroklima in ihnen ist angenehm feucht und fruchtbar. Dies ist der Grund, weshalb sich dort sehr viel Leben ansiedelt. Du triffst auf viele Vogelarten, Bienenvölker, Schlangen und eine artenreiche Pflanzenwelt, die auf dem feuchten, humusreichen Boden gedeiht.
Die Führungen über die Bienenfarm* und in die trockene Cenote finden in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt statt. Du kannst also zu so gut wie jeder Tageszeit dort vorbeischauen, und die Wartezeit leicht mit einem Spaziergang über das wunderschön angelegte Gelände von Xkopek überbrücken.
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Unser Fazit zu den Cenoten in Mexiko
Von den drei hier beschriebenen Arten von Cenoten sind die meisten für die Öffentlichkeit zugänglich. Die noch geschlossenen, unterirdischen Höhlen bleiben den Tauchenden unter uns vorbehalten. Hierzu solltest du dir unter Umständen einen kundigen Guide suchen.
Wir sind der Meinung: Alle drei Arten sind unterschiedlich und gleichsam beeindruckend!
Wenn du also in Mexiko bist, nutze die Chance, dir die unterschiedlichen Cenoten anzusehen oder in ihnen schwimmen zu gehen!
Weitere Tipps für deinen Urlaub in Mexiko
Mexiko hat jede Menge zu bieten. In unseren Blogartikeln zeigen wir dir die Orte, die sich wirklich lohnen, und geben dir unsere Tipps mit auf die Reise:
- Auf unserem großen Mexiko-Reiseblog findest du alles, was du für deine Reise brauchst, inklusive Sicherheitstipps.
- Entdecke auch Bacalar und die einzigartigen Sonnenaufgänge über der Lagune der sieben Farben. In Bacalar warten viele Aktivitäten auf dich, wie Stand-up-Paddleboard und Kajakfahren.
- Ein besonderes Erlebnis sind die Ruinen von Calakmul im mexikanischen Dschungel.
- Um in Mexiko mobiles Internet zu haben, kümmere dich vor der Reise um eine eSIM oder Reise-SIM-Karte.
- Was du zum Bezahlen & Geld abheben wissen musst, erfährst du in unserem Beitrag „Kreditkarte & Bezahlen in Mexiko„.
- Wenn du die Unterwasserwelt rund um Yucatán kennenlernen möchtest, wirf einen Blick auf unseren Artikel zu den schönsten Schnorchel-Spots auf Yucatán.
- Wenn du die Garantie auf Schnorcheln mit Schildkröten haben willst, ist Akumal der richtige Ort. Aber: In Akumal gibt’s auch einiges zu beachten, um nicht abgezockt zu werden.
- Wie du in Mexiko und auf Yucatán von A nach B kommst, erfährst du in unserem Beitrag zur Fortbewegung in Mexiko.
Alle unsere Blogartikel zu Mexiko findest du außerdem in unserer Mexiko-Artikelreihe.