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Unsere 15 Insidertipps auf der Royal Mile in Edinburgh

Die belebteste Straße von ganz Edinburgh ist wohl unbestreitbar die Royal Mile. Auf keiner anderen Straße der Stadt sind so viele Menschen unterwegs, dicht gefolgt von der Princes Street.

In diesem Beitrag zeigen wir dir einige Insidertipps auf der Royal Mile (ohne Touristenmassen), an denen du sonst vielleicht einfach vorbeilaufen würdest. Denn es sind genau diese Orte, die die Royal Mile so einzigartig und entdeckenswert machen. Viele Einheimische kennen diese Orte, doch die meisten Besucher übersehen sie.

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1. Am oberen Ende der Royal Mile: Castle Hill

Edinburgh Castle am oberen Ende der Royal Mile
Edinburgh Castle

Wir arbeiten uns vom oberen Ende der Royal Mile, dem Edinburgh Castle, hinunter und enden später am Holyrood Palace.

ℹ️ Fakten für Schlauberger am Rande: Die Royal Mile ist übrigens keine echte Meile  (1,609 Kilometer) lang, sondern misst knapp eine „schottische Meile“ (’A Scotch Mile‘), die 1,852 Kilometer lang ist.

Edinburgh Castle ist eine der Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hier lohnt sich eine Führung, um die Geschichte des Schlosses besser zu verstehen.

🎟️ Tickets ohne Anstehen und inklusive Führung kannst du online über GetYourGuide für 43 € p.P. buchen* (auch auf Deutsch verfügbar).

ℹ️ Tipp: Wenn du aus dem Schlosshof herauskommst, befinden sich zu deiner Rechten Treppen (‚Castle Wynd‘). Auf der mittleren Ebene der Treppen findest du öffentliche Toiletten (nur während der Öffnungszeiten des Schlosses geöffnet).

➡️ Vor dem großen Hof des Edinburgh Castle stehend und nach unten blickend, sehen wir links und rechts wunderschöne, alte Sandstein-Gebäude stehen:

Royal Mile in Edinburgh auf Höhe des Schlosses
Royal Mile am oberen Ende, nahe Edinburgh Castle

2. The Witches Well

Hexenbrunnen von Edinburgh auf der Royal Mile
The Witches Well

Vor der Esplanade des Schlosses befindet sich zu unserer Linken ein unscheinbarer Blumentopf mit einer Bronze-Plakette. Darauf eine Schlange und Heilkräuter: Es handelt sich um den „Hexenbrunnen“, den Witches Well. Er erinnert an die – schätzungsweise – 2500 Menschen, die im Mittelalter als Hexen & Magier der Hexenverfolgung zum Opfer fielen und hier auf dem Castle Hill den Tod fanden. Mehrheitlich waren es Frauen, die als Hexen verurteilt wurden.

Dieser Hexenbrunnen erinnert daran, dass Edinburgh keineswegs immer die einladende und weltoffene Stadt war, die sie heute ist. Edinburgh erlebte ziemlich düstere Zeiten und es wurde viel Blut vergossen. Der Hexenbrunnen wird auch heute immer wieder neu interpretiert, etwa als Symbol gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.

🎟️ Attraktionen auf dieser Ebene der Royal Mile:

🛌 Gute Unterkünfte in der Nähe:

The Scotch Whisky Experience auf der Royal Mile in Edinburgh
Whisky Verkostung im The Scotch Whisky Experience*

Tipp

3. Camera Obscura &
The World of Illusions

Camera Obscura in Edinburgh auf der Royal Mile
Auf dem Dach der Camera Obscura in Edinburgh

Am oberen Ende der Royal Mile befindet sich ein großes Gebäude mit einer schwarzen Kuppel: Camera Obscura & The World of Illusions. Eine Camera Obscura ist in der Lage, nur mit Spiegeln & ohne Elektronik, eine Live-Projektion von der Umgebung als Bewegtbild darzustellen.

Einst auf dem Calton Hill errichtet, steht sie nun auf der Royal Mile. Gemeinsam mit der Welt der optischen Täuschungen (The World of Illusions) liefert diese Attraktion Spaß, Wissen & eine fantastische Aussicht. Besonders bei regnerischem Wetter eignet sich ein Besuch mit der gesamten Familie – wir haben bei unserem Aufenthalt in dem fünfstöckigen Gebäude eine tolle Zeit gehabt und viel gelacht.

4. Riddles Court

Riddles Court auf der Royal Mile in edinburgh
Riddles Court

Ein besonders schöner und kunstvoll gestalteter Hinterhof auf der Royal Mile, nur etwa 100 Meter unterhalb des Witches Well, ist der Riddles Court.

ℹ️ Courts und Closes wurden in Edinburgh nach Personen und Persönlichkeiten der einstigen Zeit benannt: So steckt etwa hinter der heutigen Attraktion „The Real Mary King’s Close“ eine echte „Mary King“.

Hinter dem Namen des Riddles Court steht eine echte Person mit wahrer Geschichte: Das Gebäude ist nach George Riddell benannt, einem wohlhabenden Kaufmann, der Anfang des 18. Jahrhunderts lebte. Auch David Hume wohnte hier einst. Später wurde es von Patrick Geddes erworben, einer Schlüsselfigur der Altstadt-Renaissance im späten 19. Jahrhundert.

🪄 Tipp: Der Name Riddell oder „Riddle“ ist uns aus einem anderen Zusammenhang bekannt: In den Harry-Potter-Geschichten ist der bürgerliche Name von Lord Voldemort „Tom Riddle“. Den Grabstein mit seinem Namen finden wir auf dem Greyfriars Friedhof.

5. Lady Stair’s Close & Writers’ Museum

The Writers Museum auf der Royal Mile in Edinburgh
Writers‘ Museum im Lady Stair’s Close

Das Writers’ Museum erreichst du über den Eingang zum „Lady Stair’s Close“ zum „Makars Court“. Es zählt zu den schönsten Gebäuden der Innenstadt. Dabei muss man auch wissen, dass es erst um 1900 erbaut und mit Absicht im mittelalterlichen Stil errichtet wurde.

Der eigentliche Name ist „Lady Stair’s House“ und es beherbergt heute das Museum schottischer Literatur. Hauptsächlich ist es den Persönlichkeiten von Robert Lewis Stevenson („Die Schatzinsel“) sowie Robert Burns und Sir Walter Scott gewidmet – drei der herausragendsten schottischen Dichter und Literaten, die dieses Land hervorgebracht hat.

In wechselnden Ausstellungen werden weitere Autorinnen und Autoren vorgestellt. Der Eintritt in das Writers’ Museum ist kostenfrei.

6. Jolly Judge & James‘ Court

Bar "Jolly Judge" auf der Royal Mile in Edinburgh
Bar „Jolly Judge“ im schönen James‘ Court

Der Hof des James’ Court ist nicht nur einer der schönsten Innenhöfe auf der Royal Mile, er beherbergt auch das „Jolly Judge“: Eine Bar, die wunderbar das Prinzip der Bauweise entlang der Royal Mile verdeutlicht.

Denn unter dem James Court befindet sich die eigentliche Bar des Jolly Judge. So erging es vielen alten Closes: Sie sind heute durch „Überbauung“ unsichtbar.

Das gleiche Prinzip finden wir auch beim „Mary Kings Close“, welches unter den Edinburgh City Chambers verläuft.

Mit einer großen Auswahl an Cider, Bieren, Ales und Whisky bist du für den Feierabend im Jolly Judge bestens aufgestellt.

7. Advocate’s Close & The Devil’s Advocate

Advocates Close in Edinburgh auf der Royal Mile
Das Advocate’s Close auf der Royal Mile

ℹ️ Closes sind schmale Gassen, die von der Royal Mile wegführen. Da die Royal Mile ein Vulkanausläufer ist, führen diese Closes rechts und links von diesem recht steil herab in die darunterliegenden Straßen. Durch den Höhenunterschied hat man aus vielen der Closes hervorragende Ausblicke auf die Stadt und das Umland.

Jedes Close eröffnet dabei einen anderen Blickwinkel, sofern es nicht geschlossen oder zugebaut ist.

Das Advocate’s Close ist eines der längsten Closes von Edinburgh. Es führt von der Royal Mile bis auf die Cockburn Street und bietet abwechslungsreiche Blickwinkel sowie spannende Fotomotive.

Am Fuße des Advocate’s Close befindet sich ein angenehm ruhiger Pub: The Devil’s Advocate. Wenn du auf der Suche nach einem ruhigen Ort für eine Mittagspause in Edinburghs Innenstadt bist, bist du hier genau richtig!

8. Edinburgh City Chambers & Mary King’s Close

Edinburgh City Chambers
Innenhof der City Chambers (Frei zugänglich)

Die Edinburgh City Chambers haben eine lange Geschichte und sind heute der Verwaltungssitz der Stadt.

Auf den Seiten des Innenhofs, in den Boden eingelassen, finden sich Betonplatten, in denen sich die Gewinner des „Edinburgh Awards“ mit ihren Handabdrücken verewigt haben. Darunter z.B. Ian Rankin und J.K. Rowling.

Der Hof der City Chamber wird darüber hinaus auch gerne für Filmproduktionen genutzt.

Doch das eigentliche Geheimnis befindet sich unter den City Chamber!

ℹ️ Unter den City Chambers sind Gänge und Räume, denn nach dem großen Brand von Edinburgh baute man einfach „über die Trümmer“ und versteckte somit die einst offenliegenden Closes unter mehr und mehr Stockwerken.

So liegt etwa das Mary King’s Close heute unter den City Chambers! Die alten Räume und Gänge sind heute nur mit einer geführten Tour zu besuchen, da es sich um ein gesichertes Regierungsgebäude handelt, unter dem man sich sodann aufhält.

Ohne eine Führung durch diesen Teil von Edinburgh wären uns viele interessante Details verborgen geblieben. Wir haben hier so etwa zum ersten Mal davon erfahren, dass die Princes Street Gardens früher ein See waren.

Eingang zum Mary King's Close
Mary King’s Close

Tipp

„The Real Mary King’s Close“

Unter den Edinburgh City Chambers befinden sich Gänge & Räume, die du nur über das Mary King’s Close erreichst: Erfahre, wie es in Edinburgh früher zuging und was sich unterhalb der Royal Mile verbirgt!

Wer Edinburgh wirklich verstehen möchte, muss tiefer abtauchen als die Besucher auf der Royal Mile: Im The Real Mary King’s Close* erhältst du Zutritt zu Orten, die anderen verborgen bleiben.

Wir haben die spannende Tour durchs Mary King’s Close (ab 33 € p.P. bei GetYourGuide)* mitgemacht und waren erstaunt, was wir hier unten vorfanden!

🚰 Tipp: Etwas unterhalb des Mary King’s Close und der City Chambers befindet sich auf der linken Seite eine blaue Säule: Ein Trinkwasserspender, an dem du deine Wasserflasche kostenfrei auffüllen kannst (Scottish Water Top Up Tap).

9. Das Einhorn auf dem Mercat Cross

Das Einhorn ist das Wappentier von Schottland
Einhorn auf dem Mercat Cross

Vor der St. Giles Cathedrale befindet sich neben einer Statue von Adam Smith das Mercat Cross, auf dessen Säule ein Einhorn sitzt.

Das Einhorn ist für Schottland weit mehr als ein Fabelwesen: Es steht für Stärke, Unabhängigkeit und Würde. Das passt perfekt zur schottischen Geschichte und Identität!

Schon im 15. Jahrhundert tauchte das Einhorn in schottischen Wappen auf, besonders unter König Jakob III. Den Legenden nach konnte nur ein König das Einhorn wirklich beherrschen.

Im Vereinigten Königreich erscheint es heute im britischen Wappen neben dem englischen Löwen: Der Löwe steht für England, das Einhorn für Schottland.

10. Die Katakomben unter der Stadt (Vaults)

Katakomben unter der Stadt  Edinburgh
Die „Vaults“ unter der South Bridge

Immer wieder werden bei Renovierungsarbeiten in Edinburgh versteckte Räume und Keller entdeckt. Wer Edinburghs Geschichte verstehen möchte, sollte aber nicht nur über die Royal Mile laufen, sondern den Weg darunter nehmen: durch die Katakomben unter der South Bridge, die Blair Street Vaults.

Das Spannende ist, dass man diese Gewölbe tatsächlich nur im Rahmen einer geführten Tour betreten kann.

Von der Straße aus sieht man rein gar nichts von diesen sich in der South Bridge und unter den Häusern befindlichen Räumen und Gängen, die in der Vergangenheit Schauplatz unterschiedlichster Begegnungen waren. Sie waren Ort der Arbeit, des Handelns und des Trinkens. In ihren düsteren Phasen waren sie auch Ort des Todes und illegaler Machenschaften.

Mercat Tours ist der einzige Anbieter, der Touren in den Blair Street Vaults anbietet. Wir haben im Sommer die Historic Vaults Tour* gemacht und zusätzlich im Winter die Haunted Underground Tour*. Inhaltlich sind beide Touren ähnlich aufgebaut, aber die Haunted-Version setzt klar auf die schaurigeren Storys, atmosphärischer erzählt und inklusive Geister-Look des Guides. Zum Schluss der Haunted Tour hatten wir sogar noch einen richtig gut gemachten Schreckmoment. Wenn du ein wenig Grusel magst und/oder die Geschichte Edinburghs verstehen möchtest, können wir eine klare Empfehlung für Mercat Tours aussprechen.

Wichtig: Die Touren finden nur auf Englisch statt. Man bekommt die Erzählungen per Kopfhörer übertragen, sodass man den Guide auch in der Gruppe gut versteht.

11. Tourenempfehlung auf der Royal Mile

Tipp:

Mercat Tours – in die Blair Street Vaults unter der South Bridge

Mercat Tours Edinburgh: Rundgang durch den Untergrund der Stadt

Mercat Tours bietet seit 40 Jahren geführte Rundgänge durch und unter Edinburgh an. Wir haben sowohl die Historic Vaults Tour* als auch die Haunted Underground Tour* in den Blair Street Vaults gemacht und können dir den Anbieter sehr empfehlen. Die Geschichte der beiden Touren ähnelt sich, aber die Haunted-Version ist deutlich gruseliger erzählt, inklusive Schreckmoment am Ende.

Beliebte Touren von Mercat Tours:

🎧 Tipp: Die Führungen sind auf Englisch. Dank Kopfhörern versteht man den Guide trotzdem sehr gut.

12. Closes auf der High Street

Close auf der Royal Mile in Edinburgh
Borthwick’s Close

Auf der High Street, etwa auf halber Höhe der Royal Mile, findest du sehr viele Closes.

Wirf einen Blick hinein und entdecke Edinburgh jedes Mal aus einer neuen Perspektive!

Wenn du gerne zentral wohnen möchtest, können wir dir empfehlen, eine Unterkunft auf der Höhe der High Street zu buchen. Unsere Empfehlungen:

Als Nächstes bewegen wir uns weiter die Royal Mile hinab und erreichen den Stadtteil Canongate.

13. Canongate Kirkyard

Canongate Kirkyard in Edinburgh als Inspiration für Harry Potter?
Canongate Friedhof

In Edinburgh auf Friedhöfen unterwegs zu sein, hat nichts mit einem Hang zum Morbiden zu tun, sondern ist Teil der Sache, wenn man die Geschichte der Stadt entdecken möchte.

Neben dem Greyfriars Kirkyard, der besonders für die Gräber berühmter Namen aus den Harry-Potter-Geschichten bekannt ist, ist der Canongate Friedhof ein echter Geheimtipp! Hier findest du etwa das Grab des berühmten Ökonomen Adam Smith.

Die Grabsteine Edinburghs sind ein Fenster in die Vergangenheit, und es lohnt sich, aufmerksam durch die kreuz und quer stehenden Erinnerungsorte zu gehen und den Namen auf ihnen mehr Beachtung zu schenken.

Das geheime Edinburgh

Grab von Adam Smith auf dem Canongate Friedhof in Edinburgh

Edinburgh ist voller versteckter & geheimer Orte.

  • Entdecke die Closes & Hinterhöfe von Edinburgh!
  • Lerne die dunkle Vergangenheit der Stadt kennen & verstehe, warum Edinburgh heute so ist, wie es ist.
  • die Geschichte um Burke & Hare
  • Besuch auf dem Canongate Kirkyard
  • die Wahrheit über Maria Stuart & Hexenverbrennungen in Edinburgh

14. Dunbar’s Close Gardens

Der Garten im Dunbars Close in Edinburgh
Versteckte Dunbar’s Close Gardens

Dunbar’s Close ist einer der Orte, an denen die meisten Besucher Edinburghs einfach vorbeilaufen. Denn zugegeben: Es ist ein eher unscheinbarer Eingang, hinter dem sich eine Überraschung versteckt – so wie wir es von Edinburgh kennen.

Die Gärten von Dunbar’s Close sind eine wunderbar gepflegte Gartenanlage, wie man sie in Edinburghs Altstadt nur noch hier findet!

Besonders, wenn du in Ruhe ein mitgebrachtes Sandwich essen und als Abwechslung zu den alten Steinhäusern mal ins Grüne schauen möchtest, ist dieser Ort einer unserer Insidertipps auf der Royal Mile.

Tipp

Das untere Ende der Royal Mile eignet sich hervorragend als Standort für deine Unterkunft:

  1. BrewDog Brauerei-Haus*: Mit einem interessanten Konzept aus Brauerei-Gebäude, Restaurant und unglaublich vielen Biersorten, bietet das DogHouse von BrewDog* (9,3 bei booking.com, ab 176 €) exklusive und einzigartige Suiten und Zimmer an. Auf der Terrasse kannst du die Abendsonne genießen und dich durch die Bierkarte testen.
  2. Apartment Hotel Adagio*: Wenn du Wert auf Komfort, gute Lage und Preis-Leistung legst, ist das Adagio Aparthotel* (8,5 bei booking.com, ab 81 €) im unteren Teil von Edinburgh unser Insidertipp für dich! Die Zimmer sind topmodern eingerichtet, die Betten bequem, und vor allem bist du schnell bei den bekannten Sehenswürdigkeiten auf der Royal Mile.

15. White Horse Close

White Horse Close Edinburgh Royal Mile
White Horse Close

Auch das White Horse Close befindet sich am unteren Ende der Royal Mile, gegenüber dem schottischen Parlament und Holyrood Palace.

Ein historisch gewachsener Gebäudekomplex, den man nur findet, wenn man ihn kennt.

Mit seinen alten Häusern, die noch heute bewohnt sind, steht das White Horse Close sinnbildlich für das Edinburgh, bevor es zu einem Touristenmagneten wurde.

ℹ️ Heutzutage wohnen nur noch knapp 4000 Menschen dauerhaft in Edinburghs Altstadt. Der Rest sind Hotels, Souvenir-Shops, Geschäfte und Touristen-Attraktionen. Daher finden wir es sehr passend, unsere kleine Insidertipp-Tour über die Royal Mile hier enden zu lassen.

Edinburghs Royal Mile: Unser Fazit & abschließende Tipps

Auf der Royal Mile in Edinburgh
Im Zentrum der Royal Mile

Wer Edinburgh besucht, wird mehrfach die Royal Mile queren, passieren und sie auf- und ablaufen. Neben diesem Prozess des Wandelns haben wir in diesem Beitrag einige Beispiele für die tieferen Ebenen der Royal Mile nähergebracht. Nicht nur auf und unter der Royal Mile, sondern auch links und rechts davon, in den Closes, Hinterhöfen und Seitenstraßen, findest du die Orte, die wirklich sehenswert sind und die das echte Edinburgh konservieren.

Daher reicht es kaum aus, einmal über die Royal Mile zu laufen. Man sollte auch einen Blick darunter sowie daneben werfen. Wir selbst entdecken nahezu jedes Mal, wenn wir in der Stadt unterwegs sind, neue Orte und Winkel, die sich nicht mal 50 Meter von der Royal entfernt befinden und an denen die meisten Besucher einfach vorbeilaufen.

Natürlich kann man während eines Aufenthalts von 2–3 Tagen in Edinburgh nicht jeden Winkel erkunden. Vielleicht bekommst du in diesen Tagen Lust, Edinburgh als reinen Städteurlaub zu besuchen? Wenn ja, weißt du nun, dass die Royal Mile noch viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick erkennen mag.

Unterkunft-Tipps: Edinburgh

Die besten Unterkünfte in Edinburgh nach Preis-Leistungs-Verhältnis

Motel One Royal Mile*: 8,6 bei booking.com, ab 101 € pro Nacht. Klassisch schottischer Stil gepaart mit hohem Standard und praktischer Einrichtung.

Leonardo Royal Edinburgh*: 8,5 bei booking.com, ab 113 € pro Nacht. Gemütliche Zimmer in modernem Stil sowie Top Service.

Holiday Inn Express City Center*: 8,1 bei booking.com, ab 89 € pro Nacht Sehr gute Lage für 2-3 Tage in Edinburgh & mit hohem Komfort.

Berühmte Hotels in Edinburgh

Balmoral Hotel Edinburgh*: 9,2 bei booking.com. Der absolute Edinburgh Klassiker in einem großen, historischen Gebäude – allein der Name sagt bereits alles!

The Witchery by the Castle*: 9,5 bei booking.com. Eines der beliebtesten Hotels mit dem gewissen Extra, in einer Top Lage direkt am Schloss.

The Royal Scotsman Hotel*: 8,8 bei booking.com. Das Traditions-Hotel in Edinburgh mit einer der größten Whisky-Bars der Stadt & authentischer Atmosphäre.

Weitere Tipps für deine Zeit in Edinburgh

In diesem Beitrag haben wir dir gezeigt, wie du die Royal Mile mit unseren Insidertipps authentisch erleben kannst und mehr Einblicke in die Stadt bekommst, als die meisten Touristen, die Edinburgh besuchen. Denn die versteckten Winkel der Stadt sind nahezu endlos.
Für deine Zeit in Edinburgh haben wir einige weiterführende Beiträge, mit denen du Edinburgh auf die beste Art und Weise entdeckst:

Weitere Tipps für deine Schottlandreise

Neben Edinburgh möchten wir dir den Besuch in diesen weiteren Städten in Schottland empfehlen:

  • Stirling: Eine Stadt voller Geschichte(n)
  • Glasgow: Einst Zentrum des industriellen Fortschritts, heute ein echter Insidertipp voller Sehenswürdigkeiten.
  • Aberdeen: Die Silver-City und unglaublich weite Strände
  • Inverness: Erlebe die Hauptstadt der Highlands
  • Ullapool: Die letzte große Siedlung an der Nordwestküste

Praktische Tipps für deine Reiseplanung:

Hier geht’s zur Artikel-Sammlung mit über 80 Beiträgen zu Schottland.

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2 Kommentare

  1. Hallo ihr zwei,
    ich bin Heike und wir /mein Mann Harry / haben gestern einen Kurztrip nach Edinburgh spontan gebucht.
    euere Tips sind toll, mich hat besonders die Fahrt vom Flughafen in die City interresiert.
    Die Info mit der extra Kreditkarte ist auch klasse.
    wir fahren mit kleinem Budget und haben Hotel und Frühstück.
    gibt es noch ein paar Tips von euch über günstige Mahlzeiten in Pubs oder ähnliches ?
    ich würde auch unbedingt zum Hafen wollen,Tip ?

    lieben Gruß aus Dortmund
    Heike & Harry Hagemann

    1. Hallo Heike,
      wie schön, dass ihr euch spontan Edinburgh gegönnt habt. 😊

      Wenn ihr mit kleinem Budget unterwegs seid, lohnt es sich in Edinburgh ein bisschen vorauszuplanen, weil viele Pubs inzwischen eher auf der teureren Seite sind. Was bei uns gut funktioniert hat: Wir schauen kurz online in die Speisekarte, entweder bei Google Maps oder direkt auf der Webseite, dann können wir die Preise besser einschätzen und laufen nicht auf gut Glück rein.

      Zum Sparen können wir euch auch Too Good To Go empfehlen. In Edinburgh gibt es richtig viele Angebote, das ist praktisch für und nebenbei auch noch nachhaltig.

      Zum Hafen nach Leith kommt ihr übrigens ganz entspannt mit den Öffis, sowohl mit Bus als auch mit der Tram. Und vor Ort könnt ihr die Gegend super zu Fuß erkunden. Wenn ihr Lust auf Fish and Chips habt, fanden wir The Fishmarket dort sehr lecker.
      Kleiner Spartipp: Wenn ihr nicht im Restaurant sitzt, sondern das Essen an der Theke holt und draußen esst, ist es deutlich günstiger.

      Liebe Grüße,
      Theresa & Chris
      von Reisekröten