Isle of Skye: Highlights & Sehenswürdigkeiten

In diesem Beitrag zeigen wir dir unsere 9 Highlights und Sehenswürdigkeiten auf der Isle of Skye, die wir jedem bei einem Besuch auf der Insel empfehlen können, der einen umfassenden Einblick in die Insel gewinnen möchte.

Du kennst vielleicht schon unseren Geheimtipps-Artikel zur Isle of Skye? Heute zeigen wir dir noch ein paar weitere, sehenswerte Orte, die teilweise etwas bekannter, aber trotzdem superschön sind.

Unsere Highlights auf der Isle of Skye

Fairy Glen auf der Isle of Skye bei Sonnenuntergang
Fairy Glen auf der Insel Skye

Tipp: Um alle Sehenswürdigkeiten gut miteinander verbinden und kombinieren zu können, bietet sich eine Unterkunft im Zentrum der Insel, etwa in Portree an, oder (unser Tipp) im Norden von Skye rund um Uig, denn: Du kannst so die Sehenswürdigkeiten im Norden, wie den Quiraing und den Fairy Glen, zu den Randzeiten am Abend oder frühen Morgen, besser besuchen.

Alle wichtigen Details & Infos zu den Sehenswürdigkeiten auf Skye findest du
in diesem Artikel.

1. Neist Point Lighthouse

Neist Point Leuchtturm auf der Insel Skye
Blick auf Neist Point Lighthouse

Unser persönlicher Lieblingsort auf der Isle of Skye und somit auch Platz 1 unserer Top 10 Sehenswürdigkeiten, ist Neist Point, der westlichste Punkt der Insel Skye.

Der Leuchtturm selbst ist nicht begehbar, dafür das Gelände drumherum. Zum Leuchtturm führt ein steiler Weg über Treppen. Man erreicht ihn vom Parkplatz aus innerhalb von 25 Minuten. Für den Rückweg sollte man eher 40 Minuten einplanen.

Besonders schön ist der Blick für ein Foto vom rechten Rand der Anhöhe, auf der sich der Parkplatz befindet.

Weg zum Neist Point
Weg zum Leuchtturm

Historisch interessant: Das heutige Neist Point Lighthouse wurde vom Ingenieur David A. Stevenson entworfen und 1909 erstmals in Betrieb genommen. Der Leuchtturm wurde später automatisiert und wird heute nicht mehr bemannt.

Wie viel Zeit einplanen: 1,5 bis 2 Stunden plus Anfahrt. Die eigentliche Strecke ist recht kurz, aber die vielen Treppen, der Rückweg und die Aussicht sorgen meist dafür, dass man länger bleibt als gedacht.

Neist Point auf der Isle of Skye in Schottland
Neist Point

Insidertipps & Wissenswertes:

Neist Point ist nicht nur wegen des Leuchtturms beliebt, sondern auch wegen der Tierbeobachtung. Im Sommer hat man hier die Chance, Minkwale zu sehen.

Viele Besucher konzentrieren sich fast nur auf den Weg direkt zum Leuchtturm, dabei lohnen sich gerade auch die Blicke zu den Klippen und entlang der Küste.

Rund um Neist Point kann man außerdem sehr gut angeln.

Zum Nachlesen: Angeln in Schottland.

Angeln Schottland Meer Küste Neist Point
Angeln am Neist Point.
  • Besucheraufkommen: Neist Point ist sehr bekannt und entsprechend oft gut besucht. Da das Areal recht groß ist, verteilen sich die Besucher aber recht gut.
    Vor allem für Fotos kann sich ein späterer Besuch lohnen, und für stimmungsvolle Lichtverhältnisse gilt Neist Point ohnehin als einer der besten Orte für den Sonnenuntergang auf Skye.
  • Wichtig zu wissen:
    Der Weg ist zwar kurz, aber, wie das mit solchen Orten nun mal ist, steil (besonders der Rückweg). Der steile Abstieg über viele Stufen wird auf dem Rückweg durchaus zur Herausforderung. Stellenweise ist der Weg unbefestigt und bei Wind, Regen und Nässe solltest du entsprechend vorsichtig sein. Im Sommer gibt es hier oft einen Café-Wagen, aber keine Toiletten.
  • Anreise: Beachte, dass die Straße zum Neist Point eine Single-Track-Road mit Passing Places ist. Es gibt also Gegenverkehr.
  • Parken: Am Ende der Single-Track-Road gibt es einen offiziellen Parkplatz. Dieser ist nicht riesig und kann sich in der Hauptsaison füllen, auch wenn aktuelle Erfahrungsberichte teils von besserer Parksituation als früher sprechen. Wichtig ist vor allem die Anfahrt: Die Straße dorthin ist schmal, kurvig und stellenweise langsam zu fahren.
  • Tipp: Frühmorgens hinfahren oder kurz vor Sonnenuntergang.
  • Eintritt: kostenfrei

Insidertipp: Highland-Kühe auf dem Weg sehen

Auf dem Weg zum Neist Point, zwischen Colbost und Glendale, kommt man einer kleinen Herde Highland-Kühe vorbei, die in wunderschöner Kulisse grasen. Ein perfekter Stopp für ein Foto der zotteligen Hochland-Rinder.

🗺️ Bei Google Maps ansehen.

2. Der Quiraing

Quiraing auf der Isle of Skye: Geheimtipp zum Wandern und Sonnenuntergang
Quiraing (Skye)

Der Quiraing gehört zu den spektakulärsten Landschaften der Isle of Skye und ist Teil des Trotternish Ridge im Norden der Insel. Die bizarren Felsformationen, steilen Hänge und weiten Ausblicke machen die Wanderung über den Quiraing zu einem der besten Naturerlebnisse auf Skye.

Geologisch spannend: Der Quiraing ist Teil eines riesigen Bergsturzes beziehungsweise einer Landslip-Zone, die sich bis heute noch leicht bewegt. Deshalb sind in diesem Bereich immer wieder Straßenreparaturen nötig.

  • Wie viel Zeit einplanen:
    Für die klassische Runde solltest du etwa 3 bis 4 Stunden einplanen. Die Strecke ist rund 6,5 Kilometer lang und hat etwa 374 Höhenmeter. Auch wenn die Wanderung auf dem Papier nicht extrem lang wirkt, kostet sie wegen des Geländes, der Fotostopps und möglicher Wetterumschwünge oft mehr Zeit als gedacht.
  • Insidertipps & Wissenswertes:
    Spannend ist vor allem, dass einzelne Formationen im Quiraing eigene Namen tragen, darunter The Needle, The Table und The Prison. Gerade das macht die Runde auch fotografisch besonders reizvoll.
  • Besucheraufkommen: Der Anfang wirkt oft voller als der Rest der Strecke. Wer also ein Stück weiterläuft, erlebt den Quiraing häufig deutlich ruhiger, als es am Anfang am Parkplatz scheint. Die Menschenmenge verteilt sich hier recht gut. Wir empfehlen, am frühen Mittag hier zu sein.
  • Wichtig zu wissen:
    Der Weg ist kein reiner Spaziergang. Bei Wind und Regen ist die Route deutlich anspruchsvoller als bei gutem Wetter, wobei wir anmerken müssen, dass hier eigentlich stets eine Brise weht. Eine Mütze oder ein Stirnband können wir sehr empfehlen. Stellenweise ist der Weg auch matschig und rutschig. Gute Schuhe sind deshalb sehr sinnvoll. Bei schlechtem Wetter oder Nebel solltest du die Bedingungen nicht unterschätzen und die Wanderung eher verschieben. Ausblick hat man dann sowieso kaum. Im Winter kann es zusätzlich sogar zu Straßensperrungen rund um den Quiraing kommen, wegen Glättegefahr und engen Kurven.
  • Parken: Parkplätze sind auch hier limitiert, weshalb sich der Besuch gegen frühen Mittag anbietet. 3 Stunden 3 £, 6 Stunden 6 £, am einfachsten über die App RinGo (online bezahlen).
  • Eintritt: kostenfrei

3. Rha Waterfalls

Rha Waterfall auf der Insel Skye

Die Rha Waterfalls sind ein wenig bekannter Ort und gleichzeitig wunderschön. Es handelt sich um zwei Kaskaden-Wasserfälle, die etwas versteckt in einem Tal liegen. Wir haben sie mal durch Zufall entdeckt, als wir uns auf dem Weg zum Fairy Glen verfahren haben.

  • Wie viel Zeit einplanen: 1 Stunde
  • Insidertipp: Im April und Anfang Mai wächst hier Bärlauch.
  • Parken: An der Straße, wo man niemanden behindert
  • Eintritt: kostenfrei
  • bei Google Maps

April bis Oktober in Schottland:

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Zuletzt geprüft am 2.04.2026, Empfehlungslink

4. Fairy Glen

Geheimtipp im Norden der Isle of Skye: Fairy Glen bei Uig

Der Fairy Glen gehört zu den ungewöhnlichsten Orten, die man auf der Isle of Skye erleben kann. Er liegt unweit von Uig im Norden der Insel. Es handelt sich um eine fast märchenhafte Landschaft mit kleinen, grasbewachsenen Hügeln, Felsen und Teichen. Gerade diese fast miniaturhaft wirkende Kulisse macht den Fairy Glen so besonders, insbesondere am Abend bei Sonnenuntergang.

Ein markanter Punkt ist dabei Castle Ewen, eine felsige Erhebung, die wie eine kleine Burgruine wirkt, obwohl sie natürlichen Ursprungs ist.

Fairy Glen auf der Isle of Skye bei Sonnenuntergang
Fairy Glen, Blick auf den Felsen „Castle Ewen“
  • Wie viel Zeit einplanen:
    Für den Fairy Glen reichen meist 45 Minuten bis 1,5 Stunden, je nachdem, wie viel du herumlaufen, fotografieren oder auf kleine Anhöhen steigen möchtest. Die Wege sind kurz, aber verwinkelt: Theresa und ich haben uns im Fairy Glen sogar mal verloren 😄.
  • Insidertipps & Wissenswertes:
    Trotz seiner Bekanntheit ist das Areal vergleichsweise klein. Viele stellen sich das Gebiet größer vor, als es tatsächlich ist. Genau deshalb lohnt sich der Besuch besonders dann, wenn du ohnehin im Norden von Skye unterwegs bist, etwa rund um Uig, den Quiraing oder Kilt Rock.
  • Besucheraufkommen: Der Fairy Glen ist beliebt, aber wegen seiner geringen Größe wirkt er bei vielen Besuchern schneller voll als andere Orte auf Skye. Wir empfehlen deshalb vor allem den frühen Morgen oder späteren Nachmittag, um die ruhigeren Zeiten besser zu erwischen. Zum Sonnenuntergang wird es meist voller, aber dann ist der Ort einfach am schönsten.
  • Wichtig zu wissen:
    Die Wege sind insgesamt kurz und einfach, können aber stellenweise boggy, also feucht oder matschig, sein. Dann sinkt auch mal ein Fuß im weichen Untergrund ein oder der Boden gibt unter den Füßen etwas nach. Der Aufstieg auf Castle Ewen endet in einem etwas unbequemen Kletterschritt, ist aber machbar. Hier klettern auch regelmäßig Fotografen mit Stativ hinauf. Außerdem gibt es keine Toiletten direkt vor Ort; die nächsten Toiletten findest du in Uig am Fährhafen.
  • Parken:
    Am Fairy Glen gibt es einen offiziellen kleinen Parkplatz. Aktuell kostet das Parken 2 Pfund für 2 Stunden oder 3 Pfund für 4 Stunden. Es gibt zusätzlich markierte Ausweichflächen, insgesamt bleibt das Parkangebot aber begrenzt. Bezahlt wird am Automaten mit Karte oder Münzen sowie über die App RingGo
  • Eintritt: kostenfrei.

5. Dunvegan Castle & Gardens

Dunvegan Castle auf der Isle of Skye in Schottland während Rundreise
Dunvegan Castle

Dunvegan Castle zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Isle of Skye und liegt rund eine Meile nördlich des Ortes Dunvegan. Das Schloss ist bis heute der Stammsitz des Clan MacLeod und gilt als das älteste durchgehend bewohnte Castle Schottlands.

Historisch interessant: Im Castle wird unter anderem die berühmte Fairy Flag aufbewahrt, eines der bekanntesten Clan-Heiligtümer Schottlands. Laut Dunvegan Castle stammt sie vermutlich aus Syrien oder Rhodos und wurde aus Seide im 4. Jahrhundert n. Chr. gewebt. Um sie ranken sich bis heute Legenden über wundersame Kräfte und den Schutz des Clan MacLeod.

  • Wie viel Zeit einplanen:
    Für den Besuch von Schloss und Gärten solltest du etwa 2 bis 3 Stunden einplanen. Wer sich die Ausstellungsräume in Ruhe ansehen, durch die Gärten spazieren und noch im Café etwas trinken möchte, bleibt oft auch länger. Gerade Dunvegan ist kein Ort, den man nur schnell abhakt, sondern eher eine Sehenswürdigkeit für einen entspannten halben Tag.
  • Insidertipps & Wissenswertes:
    Die meisten Besucher kommen zwar in erster Linie wegen des Castles, aber die Gärten sind unseres Erachtens noch viel schöner! Sie werden auch immer wieder für ihre Schönheit mit Preisen ausgezeichnet.
  • Besucheraufkommen: Der Ort ist sehr beliebt, aber alles ist gut organisiert, sodass es nie zu voll wird. Lediglich im Café kann es an stärkeren Besuchstagen etwas länger dauern.
  • Parken: Vor Ort gibt es einen Parkplatz direkt an der Anlage. Von dort gehst du zum Ticket Office und weiter zum Castle. Der Parkplatz ist ausreichend groß und man bekommt eigentlich immer einen freien Platz.
  • Eintritt:
    Schloss & Gärten: Erwachsene £17,50, Kinder (5–15 Jahre) £12,00, Studenten/Senioren £15,00, Familienticket £45,00.
    Nur Gärten: Erwachsene £15,50, Kinder £10,00, Studenten/Senioren £13,00.

6. Portree

Portree auf der Isle of Skye in Schottland während unserer ersten 3 Wochen Rundreise
Portree (Skye)

Portree ist der Hauptort der Isle of Skye und für viele Besucher erster Anlaufpunkt, wenn es auf die Insel geht. Besonders bekannt ist der kleine Naturhafen mit seiner Reihe bunter Häuser, die heute zu den meistfotografierten Motiven auf Skye zählen.

  • Historie: Der Ort selbst ist noch vergleichsweise jung: Portree entstand erst Anfang des 19. Jahrhunderts als Fischerdorf. Einerseits ist es ein praktischer Hauptort mit Geschäften, Restaurants und Unterkünften, andererseits eines der ikonischsten Fotomotive der Insel.
  • Der Name: Oft wird der Name Portree mit „King’s Port“ erklärt und mit einem Besuch von King James V. im Jahr 1540 verbunden. Gleichzeitig wurde der Name Portree beziehungsweise ähnliche Formen (Portrae) auch schon vor diesem Besuch verwendet und kann auch aus dem Englischen und Gälischen abgeleitet werden: Port = Hafen oder auch „Hafenreihe“ (Ree, Rae = Row = Reihe).
  • Wie viel Zeit einplanen:
    Für den Hafen und die bunte Häuserzeile reichen oft schon 30 bis 60 Minuten, wenn du nur kurz schauen, fotografieren und etwas durch den Ort laufen möchtest. Wenn du Portree als Pause für Kaffee, Mittagessen, kleine Erledigungen oder einen Bummel nutzt, werden daraus schnell 1,5 bis 2 Stunden. Genau dafür eignet sich der Ort ob seiner Lage in der Mitte der Insel sehr gut, weil sich Sightseeing und praktische Stopps hier gut verbinden lassen.

Portree ist daher auch ein guter Ort für deine Unterkunft auf Skye:

  • Insidertipp: Für das beste Foto der Hafenzeile, begib dich auf die oberhalb des Hafens liegende Straße, die Boseville Terrace. Den Punkt haben wir hier für dich auf Google Maps markiert.
  • Besucheraufkommen: Gerade tagsüber und in der Hauptsaison ist rund um den Hafen meist einiges los. Das Motiv mit den bunten Häusern ist schlicht zu bekannt, und Portree ist zusätzlich Zentrum für Tagesgäste und Bustouren.
  • Für ruhigere Fotos lohnt sich deshalb eher der frühe Morgen oder der spätere Abend, wenn weniger Betrieb im Hafenbereich herrscht. Dass Portree als Zwischenstopp auf vielen Skye-Touren fest eingeplant ist, erklärt auch, warum es hier oft voller wirkt als an manch anderer Stelle der Insel. Der Ort ist einfach auch nicht besonders groß.
  • Parken: Gerade in Hafennähe wird es mit Parkplätzen schnell eng. Man kann es auch oberhalb des Hafens beziehungsweise bei dem Aussichtspunkt probieren. Insgesamt solltest du in der Hauptsaison aber nicht damit rechnen, direkt am beliebten Fotospot immer sofort einen Platz zu bekommen. Es gibt auch größere Flächen etwas außerhalb, etwa am ehemaligen iCenter von VisitScotland, das mittlerweile leider geschlossen wurde. Am entspanntesten ist es, Portree nicht zur typischen Mittagszeit anzusteuern.
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7. Talisker Bay

Talisker Bay auf der Isle of Skye
Ein perfekter Tag in der Talisker Bay

Talisker Bay ist für uns mit einer der schönsten Buchten auf der Isle of Skye und liegt an der Westküste nahe Carbost. Anders als viele andere Strände auf Skye ist die Talisker Bay deutlich rauer und etwas dramatischer: dunkler Sand, runde Felsen, steile Klippen, die die Bucht umgeben, und, wenn es genug geregnet hat, ein Wasserfall am Ende der Bucht. Bei starkem Wind scheint der Wasserfall manchmal fast „rückwärts“ zu fließen, weil das Wasser nach oben verweht wird.

Wenn das Wetter mal nicht so gut ist und die Wolken dunkel sind, ist das schon fast eine unwirkliche Kulisse. Bei Sonne wirkt die Bucht komplett anders: ruhig, entspannt, friedlich, und dahinter grasen die Schafe.

Schafe in der Talisker Bay
Schafe laufen hier ebenfalls frei herum.

Der Strand hat einen eher dunklen, vulkanisch geprägten Basaltsand und hebt sich dadurch deutlich von vielen anderen Küstenabschnitten der Insel ab.

  • Wie viel Zeit einplanen: etwa 1 bis 1,5 Stunden.
    Der Hin- und Rückweg ist kurz und einfach, aber meist bleibt man länger als gefacht, weil die Bucht sehr fotogen ist. Wir machen hier gerne ein kleines Picknick. Der Weg ist etwa 3 Kilometer lang und dauert ohne längere Stopps etwa 20-30 Minuten pro Strecke.
  • Insidertipps & Wissenswertes: Richtig schön ist Talisker Bay vor allem bei Ebbe, weil dann deutlich mehr Sand und Steine freiliegen. Ein weiterer guter Tipp ist der Besuch am Abend: Dann ist die Parksituation entspannter und die abendliche Stimmung ist ebenfalls wunderbar!
    Vor der Talisker Bay gibt es einen kleinen Bauernhof, wo auch Pfauen umherlaufen.
Pfau in der Talisker Bay
  • Besucheraufkommen: Die Talisker Bay ist beliebt, aber ruhiger als die ganz großen Skye-Klassiker.
  • Wichtig zu wissen: Der Pfad führt durch Weideland und über mehrere Gatter, die man wieder schließen sollte. Wegerechtlich ist das kein Problem, dank des „Right to Roam“.
  • Parken: Das Parken ist einer der wichtigsten Punkte bei Talisker Bay, denn die Plätze sind begrenzt. Wir parken meist in der Nähe der kleinen Farm, bevor der Weg zur Bucht beginnt. Achte darauf, keine Passing Places oder Tore zu versperren und parke nicht auf Grünflächen.

8. Fairy Pools

Fairy Pools auf der Isle of Skye

Die Fairy Pools sind eine ganze Reihe kleiner Pools entlang des Bachs Allt Coir’ a’ Mhadaidh, am Fuß der Black Cuillin Berge bei Glen Brittle. Kaskaden und kleinere Wasserfälle haben natürliche Becken geformt, die als Pools bezeichnet werden, und in denen man, wenn man mutig und kälteresistent genug ist, wunderbar baden kann.

Die Kombination aus klarem Wasser, den dunklen Bergen im Hintergrund und der vergleichsweise einfachen Erreichbarkeit macht die Fairy Pools zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten auf Skye.

Der Weg bis ganz hinauf den Bergen ist weit, man muss ihn aber nicht vollständig gehen, um die Pools zu sehen. Die Fairy Pools sind daher nur der erste Teil einer längeren Route, hinein in die eindrucksvolle Landschaft von Cuillin.

  • Wie viel Zeit einplanen: Für den klassischen Besuch der Fairy Pools solltest du etwa 1,5 bis 2,5 Stunden einplanen. Wer nur zu den bekanntesten Pools läuft, fotografiert und wieder zurückgeht, ist oft schneller fertig. Wer sich mehr Zeit nimmt, weiter entlang des Bachs läuft oder einfach das Panorama genießt, bleibt entsprechend länger.
  • Insidertipps & Wissenswertes: Besonders der erste Teil des Weges ist in den letzten Jahren durch Social Media sehr stark frequentiert. Weiter oben wird es aber immer weniger belebt. Das Wasser ist auch im Sommer eiskalt, bereite dich also gedanklich darauf vor, einen kleinen Kälteschock zu bekommen, falls du dort baden möchtest. Es reicht auch, einfach nur die Füße ins Wasser zu halten.
  • Besucheraufkommen: Die Fairy Pools gehören zu den vollsten Orten auf Skye. Besonders in der  Hauptsaison sollte man am besten früh da sein, weil der kostenpflichtige Parkplatz stark frequentiert ist. Auch am Abend wird es meist wieder leerer. Gegen Mittag kommen meist die Reisebusse.
  • Gut zu wissen: Auf dem Weg entlang der Pools gibt es immer wieder nasse, steinige und rutschige Abschnitte, besonders nach Regen. Gute Schuhe sind deshalb sinnvoll.
    Dazu kommt: Das Wetter kann am Fuß der Cuillin schnell umschlagen, und bei Nässe oder Wind werden die Felsplatten an den Pools gefährlich rutschig.
  • Parken: An den Fairy Pools gibt es einen großen offiziellen Parkplatz mit rund 120 Stellplätzen. Der Platz wurde 2020 gebaut, um das frühere Chaos durch wildes Parken an den Straßenrändern zu entschärfen. Parken: £8 für den Tag. Vor Ort gibt es auch Toiletten.
  • Eintritt: kostenfrei; bezahlt wird nur das Parken.
  • An die passende Wetter-Kleidung denken:
    In Schottland ist es stets von Vorteil, eine gute Regenjacke dabeizuhaben. Auch, wenn der Himmel klar erscheint. Das Wetter schlägt hier oben sehr schnell um. Chris nutzt seit Jahren diese The North Face-Regenjacke:
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Zuletzt geprüft am 2.04.2026, Empfehlungslink

9. Old Man of Storr

Old Man of Storr auf der Insel Skye
Old Man of Storr

Der Old Man of Storr – der große Felsbrocken, den man sogar bereits aus der Ferne von der Straße sehen kann – ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Isle of Skye und gehört für die meisten Urlauber zum Pflichtprogramm. Er ist eine markante Felsnadel an den Hängen des Storr im Trotternish-Gebiet nördlich von Portree.

Geologisch interessant: Der Old Man of Storr ist Teil eines gewaltigen prähistorischen Bergsturzes an der Ostseite des Trotternish Ridge. Die dortige Landschaft wirkt daher besonders zerklüftet. Der eigentliche „Old Man“, die große Felsnadel, ist also keine isolierte Felsfigur mitten im Nichts, sondern Teil einer viel größeren, geologisch außergewöhnlichen Felskulisse.

Berge von Trotternish auf der Isle of Skye beim Old Man of Storr
  • Wie viel Zeit einplanen: etwa 1,5 bis 2,5 Stunden. Die meistgelaufene Strecke bis zum Old Man und zurück ist eher kurz, hat aber einen ordentlichen Anstieg und nimmt durch Fotostopps und Aussichten auf den verschiedenen Höhen oft mehr Zeit als gedacht in Anspruch.
  • Insidertipps & Wissenswertes:
    Viele laufen nur bis zum typischen Fotobereich unterhalb der Felsen. Wer noch ein Stück weitergeht, bekommt häufig nicht nur bessere Perspektiven, sondern auch etwas weniger Besucher im Bild.
  • Besucheraufkommen: Der Old Man of Storr ist zwar extrem bekannt, aber die Menschen verteilen sich besser, als es unten am Parkplatz den Anschein haben mag. Für ruhigere Bedingungen lohnen sich vor allem der frühe Morgen oder der späte Nachmittag. Zwischen 10 und 15 Uhr ist es meist am vollsten.
  • Wichtig zu wissen:
    Die Wanderung ist kein gemütlicher Spaziergang, sondern geht steil bergauf. Der Weg ist zwar ausgebaut, aber bei Regen werden die oberen Abschnitte schnell matschig, rutschig und unangenehm.
  • Parken:
    Der offizielle Parkplatz am Storr ist heute deutlich besser ausgebaut als früher und verfügt über 70 Stellplätze. Aktuell gelten dort £5 bis 6 Stunden und £7 bis 12 Stunden, zahlbar am Automaten oder per RingGo-App. Es gibt inzwischen Toiletten am Parkplatz, die 50 Pence kosten.
  • Hinweis: Ab 1. April 2026 ist laut Highland Council eine Erhöhung der Parkgebühren auf £6 bis 6 Stunden und £8 bis 12 Stunden vorgesehen.
  • Wohnmobile können wegen der Höhenbegrenzung nicht auf den Hauptparkplatz einfahren, und wildes Parken an Straßenrändern, Grasflächen oder in Passing Places ist ausdrücklich nicht erwünscht.
  • Eintritt: kostenfrei; bezahlt wird nur das Parken.

Das waren sie auch schon, unsere Highlights auf der Isle of Skye. Wirf am besten auch einen Blick auf unseren Isle of Skye Geheimtipps-Artikel.

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UnterkunftsTipps: Isle of Skye

Die besten Unterkünfte auf der Isle of Skye nach Preis-Leistungs-Verhältnis

Die besten Unterkünfte auf der Isle of Skye

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