Barclays wird easybank: Was sich ab Februar 2026 für Kunden ändert
Ab Anfang Februar 2026 tritt das Barclays Privatkundengeschäft in Deutschland unter einem neuen Namen auf: easybank. Die Info dazu haben wir selbst per E-Mail bekommen, denn wir nutzen die Barclays Kreditkarten ebenfalls (sowohl die Barclays Visa als auch das Barclays Platinum Double).
Viele Kunden fragen sich jetzt: Ändert sich durch den Markenwechsel etwas an der Karte, der App oder den Leistungen? Die kurze Antwort vorweg: Für Bestandskunden bleibt alles wie gewohnt. Es geht vor allem um einen neuen Namen und ein neues Design, nicht um ein neues Produkt. In diesem Beitrag fassen wir kompakt zusammen, was sich ab Februar 2026 ändert – und was ausdrücklich gleich bleibt.
Dieser Artikel enthält Empfehlungslinks (*). Wenn du über einen dieser Links eine Dienstleistung oder ein Produkt buchst, erhalten wir eine Provision – für dich bleibt der Preis selbstverständlich gleich. Mit deinem Einkauf oder deiner Buchung über unsere Links unterstützt du direkt unseren Blog und hilfst uns, weiterhin wertvolle Reisetipps kostenlos bereitzustellen. Ein riesiges Dankeschön dafür! ♥️ Hinweis: Alle Empfehlungen basieren auf unseren persönlichen Erfahrungen.
Kurzfassung: Das Wichtigste auf einen Blick
- Neuer Name, neues Design: Ab Anfang Februar 2026 heißt das Barclays Privatkundengeschäft in Deutschland easybank (optisch wird aus Blau Grün).
- Deine Barclays Kreditkarte bleibt gültig: Deine bestehende Plastikkarte funktioniert ganz normal weiter.
- Neue Karte im easybank Design: Spätestens bis Ende 2027 bekommst du automatisch eine Karte im neuen Design (du wirst rechtzeitig informiert).
- App und Online-Banking: Das App-Update kommt in der Regel automatisch, deine Zugangsdaten und Funktionen bleiben unverändert.
- Leistungen und Konditionen: Versicherungen, Gebühren und Bedingungen bleiben gleich.
- Apple Pay, Google Pay, Online-Shopping: Das neue Kartendesign kann dort bis zu etwa einen Monat später sichtbar werden.
- Wichtig: Gerade bei solchen Umstellungen steigt das Phishing-Risiko. Die Zugangsdaten oder PIN werden niemals per E-Mail abgefragt.
Laut aktueller Information soll der Markenwechsel ab dem 03.02.2026 sichtbar umgesetzt werden. Für Kunden bedeutet das weiterhin: Name und Design ändern sich, Produkte und Konditionen bleiben gleich.
Wenn du selbst nachlesen willst, findest du die wichtigsten Informationen und FAQs zum Markenwechsel auf einer eigenen Seite der Bank. Außerdem wird im Zuge der Umstellung perspektivisch auch die Domain angepasst (aus barclays.de wird easybank.de). Offizielle Informationen: https://www.barclays.de/marke
Update: Mittlerweile sind auch die neuen Designs der Karten bekannt:
Warum wird Barclays in easybank umbenannt?
Damit das Ganze verständlicher wird, hilft ein kurzer Blick auf den Hintergrund: Das deutsche Privatkundengeschäft von Barclays gehört seit dem 1. Februar 2025 zur österreichischen BAWAG Group.
Trotzdem lief das Geschäft zunächst weiter unter dem bekannten Namen „Barclays“. Der Grund: Die Marke „Barclays“ durfte für das Privatkundengeschäft in Deutschland noch zeitweilig genutzt werden, weil sie entsprechend lizenziert wurde.
Ab Anfang Februar 2026 wird diese Übergangsphase nun sichtbar beendet: Statt „Barclays“ tritt das Privatkundengeschäft unter dem Namen easybank auf und stellt Design und Markenauftritt um.
Warum macht man das? Vor allem, weil die BAWAG das Geschäft langfristig unter einer eigenen Marke führen will, statt dauerhaft eine fremde Marke zu lizenzieren. Für dich als Kunde ist das in erster Linie eine Umstellung bei Name und Optik. Deine Produkte, Konditionen und Leistungen bleiben gleich.
Passend dazu wird langfristig auch die Online-Präsenz auf easybank.de umgestellt.
Parallel zum sichtbaren Markenwechsel läuft im Hintergrund eine technische Migration auf die IT-Infrastruktur der BAWAG. Diese Umstellung betrifft interne Systeme und Prozesse und soll nach aktuellen Informationen voraussichtlich im ersten Quartal 2027 abgeschlossen sein. Für Kunden bedeutet das vorerst keine Veränderungen im Alltag. Es erklärt aber, warum einige Anpassungen bewusst schrittweise erfolgen.
Was bedeutet das konkret für Bestandskunden?
Mit dem neuen Namen tauchen bei vielen Kunden ganz praktische Fragen auf: Bleibt die Kreditkarte gültig? Ändert sich etwas in der App? Und was passiert mit Leistungen und Konditionen? Genau diese Punkte schauen wir uns im Folgenden Schritt für Schritt an.
Kreditkarten
Deine bestehende Barclays-Kreditkarte kannst du weiterhin ganz normal nutzen. Die physische Karte bleibt gültig und funktionsfähig, auch wenn darauf noch der alte Name steht. Eine neue Karte im easybank Design bekommst du automatisch und spätestens bis Ende 2027, in der Regel im Zuge eines regulären Kartentauschs. Du musst dafür nichts beantragen und wirst rechtzeitig informiert.
Auch digitale Karten bleiben nutzbar. In der App wird das neue Design in der Regel zuerst sichtbar. Bei Apple Pay, Google Pay oder beim Online-Shopping kann es etwas länger dauern, bis dort ebenfalls das neue Kartenlayout angezeigt wird. An der Funktion ändert das nichts.
Der Austausch der physischen Karten erfolgt nicht sofort für alle Kunden. Nach aktuellem Stand soll der Kartentausch schrittweise ab März 2026 erfolgen und in der Regel dann, wenn deine bestehende Karte regulär abläuft. Spätestens im Laufe des Jahres 2027 sollen alle Karten auf das neue easybank Design umgestellt sein.
Wenn du Neukunde wirst, kann es sein, dass du ab Februar 2026 bereits direkt eine Karte im easybank Design erhältst.
App & Online-Banking
Die Barclays App wird im Zuge der Umstellung automatisch auf das easybank Design aktualisiert. Falls das Update nicht sofort erscheint, reicht ein manuelles Update über den App Store oder Google Play Store.
Deine Zugangsdaten bleiben gleich, ebenso alle Funktionen im Online-Banking. Auch hier gilt: Die Optik wird neu aussehen, die Bedienung funktioniert allerdings wie gewohnt.
Leistungen & Konditionen
An den Inhalten deiner Kreditkarte ändert sich nichts. Versicherungsleistungen, Gebühren, Abrechnungen und Vertragsbedingungen bleiben unverändert bestehen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Produktumstellung, sondern um einen reinen Markenwechsel.
Wenn du die Barclays Visa oder das Barclays Platinum Double bisher genutzt hast, kannst du das auch unter dem Namen easybank weiterhin genauso tun.
Wichtig während der Umstellung: Vorsicht vor Phishing
Gerade bei Marken- und Namenswechseln nutzen Betrüger die Verunsicherung vieler Kunden aus. Deshalb lohnt es sich, in den kommenden Wochen besonders aufmerksam zu sein.
easybank (bzw. zuvor Barclays) fragt niemals per E-Mail oder SMS nach Zugangsdaten, PINs oder vollständigen Kartennummern. Seriöse Nachrichten enthalten weiterhin ein Sicherheitsmerkmal in Form von zwei bis drei Ziffern deiner Postleitzahl. Fehlt dieses Merkmal oder wirkt eine Nachricht ungewöhnlich, solltest du sie kritisch prüfen.
Öffne Links und Anhänge nur, wenn du sicher bist, dass sie wirklich von der Bank stammen. Im Zweifel ist es immer besser, die App direkt zu öffnen oder die offizielle Website manuell aufzurufen, statt auf einen Link zu klicken.
Es wird also einen neuen Namen sowie ein neues Design geben, aber die bekannten Sicherheitsregeln gelten weiterhin unverändert.
Unsere Einschätzung
Für dich als Nutzer einer Barclays-Kreditkarte ändert sich durch den Wechsel zu easybank im Alltag so gut wie nichts. Name und Design werden angepasst, die Produkte selbst bleiben gleich. Karten, App, Leistungen und Konditionen laufen weiter wie gewohnt.
Aus unserer Sicht ist das Rebranding vor allem organisatorischer Natur. Wichtig ist nur, den neuen Namen einzuordnen und sich nicht von der Umstellung verunsichern zu lassen. Wenn du deine Kreditkarte bisher gerne genutzt hast, gibt es keinen Grund, jetzt etwas zu ändern oder aktiv zu werden.
Wir aktualisieren unsere bestehenden Kreditkartenbeiträge und ergänzen die wichtigsten Informationen zum Markenwechsel. Gleichzeitig kann es in der Übergangszeit sein, dass du an manchen Stellen noch den alten Namen „Barclays“ siehst. Zum Beispiel in bestehenden Artikelüberschriften oder Kreditkartenvergleichen. Das liegt daran, dass die Umstellung schrittweise passiert und nicht alles am selben Tag umbenannt wird. Entscheidend ist, dass die Funktion deiner Karte davon unberührt bleibt.
Nach Abschluss der technischen Migration plant die BAWAG, das Angebot perspektivisch weiterzuentwickeln. Konkrete Änderungen oder neue Produkte gibt es aktuell noch nicht und mögliche Erweiterungen werden frühestens nach Abschluss der Umstellung erwartet.
Weiterführende Informationen & Tests
Wenn du mehr über die Karten und ihren Einsatz im Alltag erfahren willst, hier unsere ausführlichen Beiträge rund um Barclays / easybank und Reisekreditkarten: