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bunq Erfahrungen & Test 2026: Kosten, Vorteile, Nachteile und unsere Bewertung zu Konto und Kreditkarte

Bei bunq kann man online innerhalb von 5 Minuten ein Konto eröffnen und erhält bereits im Free-Tarif eine virtuelle Kreditkarte. Die Kreditkarte von bunq ist zwar eine Prepaid-Kreditkarte, dennoch lassen sich damit Kautionen für Hotels und Mietwagen hinterlegen. bunq bietet damit Reisenden auf den ersten Blick große Vorteile.
Doch wie genau funktioniert bunq in der Praxis und welcher Tarif lohnt sich für wen?

Was man über bunq wissen muss, die Vorteile und Nachteile, wenn man bunq unterwegs und auf Reisen nutzen möchte, erklären wir in diesem Beitrag.

bunq auf einen Blick

  • Ideal für mobiles Banking unterwegs: bunq funktioniert vollständig digital per App, bietet sofort eine deutsche IBAN sowie virtuelle Karten und eignet sich besonders für Reisende, digitale Nomaden und Expats.
  • Stark bei Fremdwährungen & internationalen Zahlungen: In den Tarifen bunq Free und bunq Core profitiert man bereits von ZeroFX: Zahlungen im Ausland aus dem passenden Fremdwährungskonto, oder aus einem anderen Währungskonto nahe des Echtzeit-Wechselkurs (0,5 % Aufschlag).
    Bei bunq Pro und bunq Elite sind Multiwährungskonten, gebührenfreie Fremdwährungsüberweisungen und Zahlungen nahe am Echtzeitkurs ebenfalls enthalten.
  • Attraktive Zinsen: Neukunden erhalten 3,11 % Bonuszins auf das gesamte Spar-Guthaben bis 100.000 €, bis zum nächsten Reset im Januar oder Juli. Danach gilt der Basiszins von 1,61 % auf die ersten 10.000 € und 1,51 % darüber. Die Zinsen werden wöchentlich ausgezahlt.
  • Flexible Tarife statt starres Konto: Die Abo-Modelle lassen sich monatlich wechseln oder kündigen, sinnvoll, wenn sich Reiseintensität oder Bedarf kurzfristig ändern.
  • Kreditkarte ohne Schufa: Die bunq Mastercard Kreditkarte ist weltweit einsetzbar (z. B. für Hotels & Mietwagen), funktioniert aber auf Guthabenbasis ohne Dispo.
  • Nicht optimal für bargeldlastige Reisen: Kostenlose Bargeldabhebungen sind limitiert und erst in höheren Tarifen enthalten, für bargeldintensive Länder nur bedingt geeignet.

Wie funktioniert Banking mit bunq?

Bei bunq funktionieren alle Banking-Funktionen komplett über die App. Es gibt ein kostenloses und verschiedene gebührenpflichtige Abo-Modelle, die du monatlich wechseln und kündigen kannst.

Nach der Kontoeröffnung erhältst du sofort eine virtuelle Mastercard und eine IBAN, mit der du Geld empfangen, online sowie in Geschäften mit Apple und Google Pay zahlen und Geld auf ein anderes Konto überweisen kannst. Bargeld kann mit dieser digitalen Karte nur an Automaten abgehoben werden, die kontaktloses Abheben unterstützen.

So eröffnest du ein Konto bei bunq:

  1. Lade dir die bunq-App auf dein Smartphone herunter*.
  2. Gib deinen Namen, deine Adresse, deine E-Mail-Adresse und deine Handynummer ein.
  3. Bestätige deine Identität mit einem kurzen Video-Selfie.
bunq Erfahrungen und Test: Online-Banking per App

Wenn du eines der kostenpflichtigen Abos wählst, erhältst du zusätzlich physische Mastercards, mit denen du weltweit bezahlen und Geld abheben kannst. Ab bunq Pro sind 6 Abhebungen pro Monat kostenlos.
Wichtige Kernfunktionen von bunq sind, dass du je nach Abo bis zu 25 Konten mit eigenen IBANs in verschiedenen Währungen eröffnen kannst, vergleichsweise hohe Zinsen erhältst und dein Geld übersichtlich verwalten kannst.

Was unterscheidet bunq von klassischen Banken?

Im Unterschied zu klassischen Banken ist bunq eine reine Online-Bank ohne Filialen und mit vollständig digitalem Banking.

Statt eines festen Kontomodells setzt bunq auf flexible Abo-Tarife, die monatlich anpassbar sind. Zusätzlich verfolgt bunq ein klares Nachhaltigkeitskonzept, bei dem für Kartenzahlungen bis zu einem bestimmten Betrag automatisch Bäume gepflanzt werden.

Bunq richtet sich besonders an Expats, digitale Nomaden und Geschäftskunden, da mehrere IBANs, kostenlose Fremdwährungsüberweisungen, Multi-Währungs-Konten, eSIMs und Reiseversicherungen angeboten werden. Außerdem kann man bei bunq eine Kreditkarte ohne Schufa-Prüfung erhalten, was den Anbieter vor allem für Selbstständige mit schwankendem Einkommen interessant macht.

Ein spannender Unterschied zu klassischen Banken sind auch die Spar- und Investmentoptionen von bunq. Du kannst beispielsweise mitbestimmen, wie deine Einlagen investiert werden sollen, und erhältst verschiedene Möglichkeiten zum Sparen sowie zur Kategorisierung deiner Finanzen. Zinsen werden wöchentlich ausgezahlt, wodurch du langfristig von einem höheren Zinseszins profitierst.

bunq auf einen Blick (Konto & Karten)

1. Welche Konten gibt es?

bunq bietet verschiedene Abo-Modelle an, die online beantragt werden können. Es gibt Konten für den persönlichen und für den geschäftlichen Gebrauch:

Darunter gibt es die Option auf Sparkonten in verschiedenen Währungen und gemeinsame Konten, die man mit bis zu 10 Personen nutzen kann. So können Gruppenausgaben nachverfolgt, Kosten geteilt oder auf gemeinsame Ziele hin gespart werden. Eine sehr nützliche Funktion, etwa für Reisen mit Freunden.

2. Welche Karten gibt es bei bunq?

Bei bunq gibt es diese Karten:

  • virtuelle Mastercard-Debitkarten und -Kreditkarten
  • physische Mastercard-Debitkarten (nur erhältlich für die kostenpflichtigen Abos)
  • physische Mastercard-Kreditkarten (nur erhältlich für die kostenpflichtigen Abos)
  • Firmenkarten und Karten für Mitarbeitende für bunq-Business-Abos
bunq Debitkarte von Mastercard
bunq Kreditkarte

Wichtig zu wissen: Bei den bunq-Kreditkarten handelt es sich nicht wirklich um „Kredite“. Du kannst sie überall dort einsetzen, in denen Kreditkarten erforderlich sind (z.B. zur Hinterlegung einer Mietwagenkaution), allerdings kannst du damit nicht dein Konto überziehen, wie das bei einer herkömmlichen Kreditkarte der Fall ist. Das Geld wird umgehend nach der Zahlung vom Konto abgebucht.

Für wen passt bunq und für wen nicht?

Grundsätzlich eignet sich bunq für alle, die Banking komplett digital, flexibel und ohne Papierkram nutzen möchten – also vor allem für Menschen, die viel unterwegs sind und häufig online zahlen.

  • Für Sparfüchse, die ein kostenloses Sparkonto mit Online-Bezahlfunktion suchen, eignet sich bunq Free. Neukunden erhalten 3,11 % Bonuszins auf ihr gesamtes Spar-Guthaben bis 100.000 €. Der Bonuszins gilt bis zur ersten Neuberechnung deines Schwellenwerts am 1. Januar oder 1. Juli. Je nach Anmeldezeitpunkt profitierst du also bis zu 6 Monate davon. Dein Schwellenwert ist dein höchster Sparstand der letzten 6 Monate.

    Bis zu diesem Wert bekommst du nach dem Reset den Basiszins: 1,61 % auf die ersten 10.000 € und 1,51 % auf alles darüber. Alles, was du darüber hinaus sparst, bekommt weiterhin 3,11 %. Da die Zinsen wöchentlich ausgezahlt werden, profitierst du zusätzlich vom Zinseszins. Wichtig: Die Zinsen gibt es nur auf Guthaben in Sparkonten, nicht auf dem Girokonto.

    Außerdem kannst du gemeinsame (Spar-)Konten anlegen, um Gruppenausgaben nachzuverfolgen oder auf gemeinsame Ziele wie die nächste Reise zu sparen. Auch Sparkonten in Fremdwährungen sind möglich, etwa in US-Dollar oder britischen Pfund mit bis zu 3,51 % Zinsen. Beachte aber: Vom Sparkonto kannst du im ersten Jahr nur zweimal im Monat kostenlos Geld abheben, danach dreimal im Monat. Jede weitere Abhebung kostet dich einen Teil der bereits erhaltenen Zinsen.

    Im bunq Pro- und Elite-Account sind außerdem Funktionen wie „Auto Round Up“ integriert, die bei jeder ausgehenden Zahlung den Betrag aufrunden und die Differenz zwischen der Ausgabe und dem aufgerundeten Betrag automatisch aufs Sparkonto schicken oder in vorher gewählte Aktien investieren. Außerdem kann man Ausgabenlimits für einzelne Kategorien festlegen und erhält Benachrichtigungen, wenn man sich dem Limit nähert. So kann man sein Budget im Alltag und auf Reisen einfacher einhalten.
  • Für Studierende ist bunq interessant, weil diese den Pro-Tarif kostenlos nutzen können. Besonders für Auslandssemester oder längere Reisen in den Semesterferien ist das Pro-Abo nützlich, um kostenlos Geld in Fremdwährungen auf ausländische Konten zu überweisen oder Bargeld im Ausland am Automaten abheben zu können.
  • Auch für Familien kann bunq interessant sein, denn die Abos Core, Pro und Elite ermöglichen es, Konten für bis zu 4 Kinder zu erstellen. Diese sind bis zur Volljährigkeit des Kindes mit dem Konto der Eltern verknüpft, mit anpassbarer Kontrolle durch die Eltern.
  • Für digitale Nomaden, Freelancer und Expats, die viel im Ausland unterwegs sind, sind die kostenpflichtigen Abos von bunq interessant. Ein großer Vorteil besteht beispielsweise darin, dass man Fremdwährungskonten anlegen und Geld in verschiedenen Währungen gebührenfrei an ausländische Konten senden kann. Mietet man sich etwa ein Apartment im Ausland, kann die Miete ganz einfach überwiesen werden und der Bedarf für ein lokales Konto im jeweiligen Land entfällt.

    Außerdem kann man bis zu 6 Mal pro Monat weltweit kostenlos Bargeld abheben, Kunden in verschiedenen Währungen abrechnen, indem man internationale Zahlungen gebührenfrei empfangen kann, sowie Einnahmen und Ausgaben automatisch sortieren.

    Wenn man etwa seinen Wohnsitz in Deutschland hat und die Hälfte des Jahres im Ausland lebt oder reist, profitiert man bei bunq Elite von der inkludierten Reiseversicherung. Auch praktisch ist, dass man eine Kreditkarte ohne Schufa-Abfrage bekommt, was für Freelancer mit einem unregelmäßigen Einkommen nützlich ist, um beispielsweise Kautionen für einen Mietwagen auf Reisen zu hinterlegen.
  • Kleine Unternehmen & Start-ups können mit bunq Business bis zu 25 Unterkonten führen, Mitarbeiter- und Firmenkarten ausstellen und die Buchhaltung verknüpfen. Wer mit weltweiten Freelancern arbeitet, Geld in verschiedenen Währungen überweisen muss oder internationale Ausgaben auf Geschäftsreisen hat, kann mit bunq eine geeignete Lösung finden.

Für wen ist bunq weniger geeignet?

  • Für Langzeitreisende, die oft den Ort oder das Land wechseln und regelmäßig Bargeld abheben müssen, sind die meisten Tarife von bunq weniger geeignet. Bei bunq sind die Bargeldabhebungen limitiert und kostenpflichtig; im kostenlosen Abo fehlen eine physische Karte oder kostenlose Fremdwährungszahlungen. Dieser Tarif lohnt sich dann eher als kostenloses Sparkonto mit gutem Zinssatz.
  • Nutzer, die ein Gratis-Konto mit Karte suchen. Im Free-Tarif gibt es keine physische Karte zum Bezahlen. Wenn du also ein Konto plus Debit-/Kreditkarte gänzlich ohne Gebühren benötigst, ist bunq daher weniger für dich geeignet.
  • Menschen, die auf klassischen Bankservice angewiesen sind. bunq bietet keine Kredite, kein Überziehen, keinen Dispo und keinen klassischen Telefon-Support, nur eine Notfall-Hotline ab bunq Core. Deshalb ist bunq weniger geeignet für Nutzer, die persönliche Betreuung oder klassische Bankprodukte erwarten oder Bankfilialen benötigen.

Die bunq-Tarife erklärt: Free, Core, Pro, Elite

bunq bietet vier Tarife zu unterschiedlichen Preisen an:

  • bunq Free ist kostenlos und dient vor allem als Sparkonto mit gutem Zinssatz. Hier fehlt eine physische Karte und Bargeldabhebungen sind nur eingeschränkt möglich. Da man aber eine digitale Mastercard erhält, lässt es sich gut als Ergänzung zu einem anderen Konto verwenden, oder um bunq zunächst kostenfrei auszuprobieren.
  • Bei bunq Core erhält man auch eine physische Karte. Anders als bei bunq Free kannst du damit unbegrenzt zum günstigen ZeroFX-Kurs im Ausland bezahlen. Bargeldabhebungen kosten allerdings Gebühren.
  • Die Tarife Pro und Elite richten sich mit Funktionen wie gebührenfreien Fremdwährungsüberweisungen und Bargeldabhebungen im Ausland, bis zu 25 Konten in verschiedenen Währungen und Extras wie einer inkludierten Reiseversicherung vor allem an digitale Nomaden und Freelancer.

Vergleichstabelle der verschiedenen Tarife

Featurebunq Freebunq Corebunq Probunq Elite
Monatspreis0 €3,99 €9,99 €18,99 €
Physische Debit- und Kreditkarten❌ Keine✅ 1 Karte (weitere: 3,49 €/Monat)✅ Bis zu 3 kostenlos✅ Bis zu 3 kostenlos
Digitale Debit- und Kreditkarten✅ 1✅ 1✅ Bis zu 25✅ Bis zu 25
Max. Konten mit eigener IBANBis zu 3Bis zu 5Bis zu 25Bis zu 25
Gemeinsame Konten✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja
Bargeldabhebungen2× pro Monat für je 2,99 € an Automaten mit Google Pay oder Apple Pay oder auf ein anderes Konto5× pro Monat für je 0,99 €, danach je 2,99 €6× pro Monat weltweit kostenlos, 5 weitere für je 0,99 €, danach je 2,99 €6× pro Monat weltweit kostenlos, 5 weitere für je 0,99 €, danach je 2,99 €
Überweisungen in Fremdwährung (ins Ausland)Gebühren von 2 %  Gebühren von 2 %✅ 5 x pro Monat kostenlos mit Wise Integration✅ 10 x pro Monat kostenlos mit Wise Integration
Fremdwährungsgebühren bei Auslandseinsätzen (0,5% Aufschlag auf den Mastercard-Wechselkurs)Bis 1.000 € / Jahr, danach 1,5 %unbegrenztunbegrenztunbegrenzt
Ausländische IBANs❌❌✅ Ja✅ Ja
Aktienhandel✅ Ab 10 €✅ Ab 10 €✅ Ab 10 €, mit 20 % Rabatt auf Gebühren✅ Ab 10 €, mit 50 % Rabatt auf Gebühren
Zinsen auf Ersparnisse✅ 3,11 % für Neukunden, danach 1,61 % bzw. 1,51 %, wöchentliche Auszahlung✅ 3,11 % für Neukunden, danach 1,61 % bzw. 1,51 %, wöchentliche Auszahlung✅ 3,11 % für Neukunden, danach 1,61 % bzw. 1,51 %, wöchentliche Auszahlung✅ 3,11 % für Neukunden, danach 1,61 % bzw. 1,51 %, wöchentliche Auszahlung
Automatisches Sparen, Budgetplanung & -kategorisierung❌❌✅ Ja✅ Ja
Eingehende Zahlungen automatisch sortieren❌❌✅ Ja✅ Ja
Rechnungen scannen❌❌✅ Ja✅ Ja
API-Zugriff für automatisiertes Banking❌❌✅ Ja✅ Ja
Zapier-Integration zur Verbindung von bunq mit anderen Apps❌❌✅ Ja✅ Ja
App in verschiedenen Sprachen✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja
Metall-Kreditkarte❌❌✅ 99 € einmalig✅ 99 € einmalig
Baum-Pflanzprogramm1 Baum / 1.000 € Umsatz1 Baum / 1.000 € Umsatz1 Baum / 250 € Umsatz1 Baum / 100 € Umsatz
Dual PIN (2 Konten – 1 Karte)❌❌✅ Ja✅ Ja
Reiseversicherung❌❌❌✅ Inklusive
eSIM❌❌❌✅ 4× 2 GB / Jahr kostenlos

Für die geschäftliche Nutzung gibt es bunq Business, das viele Funktionen von Pro und Elite enthält, aber speziell auf Unternehmen zugeschnitten ist: Es gibt mehrere Konten, Firmen- und Mitarbeiterkarten, Automatisierungen und Integrationen für die Buchhaltung und die Möglichkeit internationaler Zahlungen. Um bunq Business zu nutzen, musst du zunächst einen persönlichen Account eröffnen.

bunq auf Reisen: Bezahlen, Bargeld, Hotel-/Mietwagen-Kaution

1. Die bunq-Kreditkarte im Ausland nutzen

Du kannst die bunq-Kreditkarten und Debitkarten im Ausland einsetzen, um damit Zahlungen zu leisten, Geld abzuheben und auch, um Reservierungen zu tätigen, die eine Kaution erfordern. Beim kostenlosen Abo von bunq kannst du dich zwischen einer digitalen Mastercard-Debitkarte und einer Kreditkarte entscheiden. Diese kannst du überall digital einsetzen, an Geldautomaten jedoch nur eingeschränkt, nämlich dort, wo digitale Scanner am Automaten angebracht sind. Bei den gebührenpflichtigen Abos ist zusätzlich eine physische Kreditkarte erhältlich, die du wie jede andere Kreditkarte nutzen kannst, um Geld abzuheben.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kreditkarten funktioniert diese jedoch auf Guthabenbasis. Du kannst dein Konto also nicht überziehen und nur so viel Geld ausgeben, wie dein Kontostand hergibt. Dein Geld wird direkt nach der Zahlung vom Konto abgebucht. bunq bürgt also nicht als Kreditor für dein Geld, wie das bei einer „echten Kreditkarte“ der Fall wäre. Der Vorteil daran ist, dass keine Schufa-Abfrage für die Kontoeröffnung nötig ist und du anders als bei klassischen Banken auch eine Kreditkarte erhalten kannst, wenn du beispielsweise als Freelancer oder Kleinunternehmer kein regelmäßiges Einkommen hast.

Praktisch bedeutet das, dass du die Kreditkarte trotzdem wie eine normale Kreditkarte nutzen und sie weltweit für Hotelbuchungen oder zur Hinterlegung von Kautionen einsetzen kannst. Hinterlegst du beispielsweise die Kaution für einen Mietwagen, wird diese zunächst vom Konto abgebucht und nach der Rückgabe des Mietwagens wieder zurücküberwiesen.

2. ZeroFX & Zahlungen in Fremdwährung

ZeroFX nennt sich eine Funktion, mit der du im Ausland entweder direkt aus einem passenden Fremdwährungskonto oder, wenn ein solches nicht vorhanden ist, sehr nah am echten Wechselkurs zahlen kannst. Somit sparst du hohe Auslandseinsatzgebühren, die bei klassischen Banken oft 1 bis 3 % betragen. bunq erhebt stattdessen lediglich einen geringen Aufschlag von etwa 0,5 % auf den Echtzeitkurs, wenn die Zahlung aus einer anderen Währung umgerechnet werden muss.

Je nach Tarif gelten unterschiedliche Bedingungen: Mit bunq Free kannst du bis zu 1.000 € pro Jahr zum günstigen ZeroFX-Kurs im Ausland ausgeben. Danach berechnet bunq 1,5 % Gebühr auf jede weitere Zahlung in Fremdwährung. Mit bunq Core gibt es kein Limit mehr. Du zahlst dann immer zum Mastercard-Kurs plus 0,5 % Aufschlag. Mit bunq Pro und Elite kannst du zusätzlich Konten in Fremdwährungen eröffnen (z. B. USD, GBP, CHF, AUD). Du kannst auf diesen Konten Geld in der jeweiligen Währung empfangen, dort anlegen und später wieder ausgeben, ohne dass bei jeder Transaktion neu gewechselt wird.​ Zahlst du zum Beispiel in den USA und besitzt ein bunq Konto in US-Dollar, wird direkt davon abgebucht.

3. Kann man mit bunq gebührenfrei im Ausland Bargeld abheben?

Die beschränkte Möglichkeit zur Bargeldabhebung bei bunq ist ein Nachteil für Reisende, die häufig in Ländern unterwegs sind, in denen Zahlungen hauptsächlich mit Bargeld getätigt werden. Mit den Tarifen Free und Core zahlst du nämlich für jede Abhebung einen Betrag zwischen 0,99 € und 2,99 €.

Mit den Tarifen Pro und Elite sind 6 weltweite Bargeldabhebungen pro Monat kostenfrei enthalten. Diese Tarife sind aber monatlich auch am teuersten. Es kommt also darauf an, welchen Tarif du wählst und welchen Nutzen dir die weiteren Tarif-Funktionen bringen.

DE-IBAN & SCHUFA

Bekomme ich bei bunq eine deutsche IBAN?

Ja. Obwohl bunq offiziell den Sitz in den Niederlanden hat, kann man eine deutsche IBAN beantragen. Mit den kostenpflichtigen Abos kann man sogar verschiedene IBANs aus mehreren europäischen Ländern gleichzeitig erhalten, darunter die Niederlande, Deutschland, Frankreich, Spanien und Irland.

Fragt bunq meinen Schufa-Score ab?

Nein, bunq fragt keinen Schufa-Score ab. Das liegt unter anderem daran, dass bunq keinen klassischen Kredit gewährt, sondern es sich um Konten auf Guthabenbasis handelt. Selbst wenn dein Schufa-Score also unliebsame Einträge enthält, hast du bei bunq gute Chancen auf ein Konto und eine Kreditkarte.

eSIM von bunq direkt in der App

Nutzer des bunq-Elite-Tarifs bekommen pro Jahr 8 GB weltweites Datenvolumen (4 × 2 GB) inklusive. Dazu installiert man direkt in der bunq-App eine eSIM für das Zielland, die bei Einreise automatisch aktiviert wird. Man benötigt also keinen separaten eSIM-Anbieter.

Auch Nutzer der anderen Tarife können eine eSIM in der bunq-App nutzen, deren Preis je nach Land und Datenmenge variiert.

Hinter der bunq‑eSIM steckt der externe Roaming-Partner BetterRoaming, der Infrastruktur und Datentarife bereitstellt, während Kauf, Verwaltung und Nutzung vollständig innerhalb der bunq-App stattfinden.

Wie gut ist die Reiseversicherung von bunq?

Bei der Reiseversicherung von bunq darf eine einzelne Reise maximal 90 Tage am Stück dauern, insgesamt sind höchstens 180 Tage pro Jahr versichert. Der Versicherungsschutz greift weltweit und umfasst unter anderem medizinische Notfälle, Reiserücktritt und -abbruch, Gepäckverlust, Flugverspätungen, Mietwagen-Selbstbeteiligung sowie Sportunfälle. Positiv hervorzuheben ist, dass auch Partner und Kinder unter 19 Jahren (in Ausbildung bis 25) mitversichert sind, wenn sie mit dir reisen.

Deswegen sehen wir die bunq-Reiseversicherung als solide Lösung für kurze Trips, Gelegenheitsreisende und Familienurlaube, aber nicht als vollwertige Lösung für langfristige Weltreisen oder digitale Nomaden, die länger als 90 Tage am Stück und mehr als 180 Tage pro Jahr unterwegs sind. Für Online-Selbstständige, die nur einen Teil des Jahres im Ausland sind, kann die Reiseversicherung durchaus eine gute Lösung sein und bietet zusätzlichen Schutz.

Die bunq-Reiseversicherung ist im Elite-Tarif für 18,99 € monatlich enthalten. Du musst sie einmalig in der App aktivieren. Danach bist du versichert, wenn du Flug, Hotel oder Mietwagen im Ausland mit deiner bunq-Karte bezahlst. Wichtig: Versichert sind nur Elite-Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Spanien, Irland, Belgien oder Italien. Wer sich aus Deutschland abmeldet, ist also nicht mehr versichert.

Unsere bunq-Empfehlung für jeden Reisetyp

  • Digitale Nomaden: Für digitale Nomaden kann bunq Pro oder Elite eine gute Option sein, weil man Fremdwährungskonten anlegen und kostenfrei zu lokalen Konten im Ausland überweisen kann, ohne dass ein separates Konto im Ausland nötig ist. Außerdem kann man bis zu 6-mal pro Monat weltweit kostenlos Geld abheben, internationale Kunden abrechnen sowie Einnahmen und Ausgaben automatisch sortieren. Auch praktisch ist, dass man eine Kreditkarte ohne Schufa-Abfrage bekommt, was für Freelancer mit einem unregelmäßigen Einkommen nützlich ist, um etwa Kautionen für einen Mietwagen auf Reisen zu hinterlegen. Für digitale Nomaden mit einem flexiblen Lebensstil ist bunq also durchaus sehr interessant.
  • Geschäftsreisende: Für Vielreisende im geschäftlichen Kontext lohnt sich bunq Elite, weil hier eine Reiseversicherung und eSIM für weltweites Internet inklusive sind. Auch die bunq-Business-Abos können sinnvoll sein, weil hier mehrere Karten für Mitarbeitende erhältlich sind.
  • Langzeitreisende: Langzeitreisenden können wir bunq nur bedingt empfehlen, aber: Der kostenlose Free-Tarif kann als Sparkonto mit Wochenzins und zusätzlicher weltweiter Online-Bezahlfunktion sinnvoll sein. Da man allerdings nicht gebührenfrei Bargeld abheben kann und es in vielen Ländern nicht überall die Möglichkeit für Online-Zahlungen gibt, würden wir für den täglichen Gebrauch im Ausland eine zusätzliche Reisekreditkarte empfehlen.
  • Urlauber: Für klassische Urlaubsreisen lohnt sich bunq unserer Meinung nach nur eingeschränkt. bunq Free kann zum Sparen und als Konto mit weltweiter Bezahlfunktion dienen, doch für Bargeldabhebungen im Ausland sollte man sich zumindest noch eine kostenlose Reisekreditkarte zulegen. Wer zusätzliche Leistungen wie eine Reiseversicherung und eSIM möchte, kann vom Elite-Account profitieren.

Sicherheit & Support (inkl. SOS)

Wie sicher ist Banking mit bunq?

Beim Thema Sicherheit ist bunq sehr gut aufgestellt. Der Anbieter verfügt über eine offizielle niederländische Banklizenz und Einlagen sind bis 100.000 € pro Kunde über das europäische Einlagensicherungssystem abgesichert.
Alle Aktivitäten im Online-Banking werden in Echtzeit per Push-Benachrichtigung auf das Smartphone gemeldet. Zusätzlich lassen sich CVC-Codes für Online-Zahlungen jederzeit neu generieren, was einen Kartenmissbrauch deutlich erschwert. Der Zugriff auf die App erfolgt sicher über biometrischen Log-in (Face ID oder Fingerabdruck).

Wie erreiche ich den Support von bunq?

Im Help-Center von bunq (https://help.bunq.com/) findest du Antworten auf viele Fragen. Der Support läuft rund um die Uhr per Chat in der App, auch auf Deutsch. Für dringende Fälle gibt es zusätzlich einen SOS-Chat, bei dem bunq eine Antwort innerhalb von 10 Minuten verspricht. Ab bunq Core kannst du in Notfällen außerdem die 24/7 SOS-Hotline anrufen und direkt mit den Mitarbeitenden sprechen.

Wie gut ist der Support von bunq?

Über den Kundensupport haben wir bislang leider überwiegend negative Kritik gelesen, was natürlich auch daran liegt, dass eher negative Erfahrungen häufiger online geteilt werden. Nutzer berichten hierbei etwa von automatisierten KI-Antworten und längeren Wartezeiten. Ein Problem ist wohl auch, dass der Support von bunq fast ausschließlich über die App läuft. Hast du technische Probleme mit dem App-Zugriff, kann der E-Mail-Kontakt zu bunq helfen. Für Nutzer ab bunq Core und aufwärts gibt es einen telefonischen SOS-Support.

Welche Alternativen gibt es zu bunq?

Wise: Wise ist ein weitverbreiteter Anbieter von Multiwährungskonten für internationale Zahlungen und ist auch im bunq Pro- und Elite-Tarif enthalten, also in die bunq App integriert. Du kannst Geld zu sehr fairen Wechselkursen und ohne Fremdwährungsgebühren tauschen, weltweit bezahlen und überweisen. Wise ist keine klassische Bank und bietet kein verzinstes Sparkonto an. Als Alternative zu bunq eignet sich Wise vor allem, wenn du nur günstige internationale Überweisungen oder Online-Zahlungen im Ausland brauchst. 

Revolut: Auch bei Revolut kannst du Konten in über 30 Währungen erhalten und im Ausland bis zu einem bestimmten Limit ohne Fremdwährungsgebühren zahlen. Dazu kommen virtuelle Karten und für mehr Sicherheit gibt es auch hier die Reiseversicherungen in den Premium-Tarifen.

C24: C24 bietet ein kostenloses Konto mit der Option auf bis zu vier Unterkonten, bargeldlose Auslandszahlungen ohne Fremdwährungsgebühren und vier kostenlose, weltweite Bargeldabhebungen pro Monat. Zusätzlich gibt es bis zu 2,5 % Cashback auf Kartenzahlungen.

Unsere Bewertung zu bunq

Unser Testbericht zu bunq: Konten und Kreditkarten
bunq

bunq ist eine vollständig digitale Online-Bank mit europäischer Banklizenz, die sich besonders an Reisende, digitale Nomaden, Expats und Selbstständige richtet. Über die App erhältst du in wenigen Minuten ein Konto mit deutscher IBAN, Multiwährungskonten, (virtuellen und physischen) Mastercard-Karten sowie flexiblen Abo-Modellen, die günstige Auslandseinsätze, internationale Überweisungen und vergleichsweise hohe Sparzinsen ermöglichen.

Bewertung des Redakteurs:
4.5

Vorteile

  • Multiwährungskonten
  • Kreditkarte ohne Schufa-Prüfung
  • Fremdwährungsüberweisungen
  • geringe Fremdwährungsgebühren
  • Komplett digitales Banking
  • Flexible Abo-Modelle
  • Mehrere IBANs & Unterkonten
  • Hohe Sparzinsen mit wöchentlicher Auszahlung
  • Kostenlose Bargeldabhebungen möglich
  • Reiseversicherungen verfügbar
  • eSIM verfügbar

Nachteile

  • Viele Funktionen nur in den Bezahl-Tarifen
  • Gebühren für Bargeldabhebungen in den unteren Tarifen
  • keine Kreditlinie (Dispo)
  • Teilweise Gebühren bei Fremdwährungsüberweisungen (Free/Core)
  • Physische Karten nur in kostenpflichtigen Abos
  • Digitale Karte nicht an allen Geldautomaten einsetzbar

Unser Fazit

bunq ist insgesamt eine sichere und sehr moderne Digitalbank, bei der dein Guthaben bis 100.000 € durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt wird.

Vor allem für digitale Nomaden, Freelancer und Expats kann eines der kostenpflichtigen Abos wie Pro oder Elite interessant sein. Hier sind Funktionen wie gebührenfreie internationale Zahlungen und Bargeldabhebungen, Multiwährungskonten mit mehreren IBANs sowie eine Reiseversicherung und eSIM integriert. Auch vergleichsweise hohe Zinsen mit wöchentlicher Auszahlung machen bunq attraktiv.

Der kostenlose Tarif von bunq lohnt sich hauptsächlich als Sparkonto mit digitaler Zahlfunktion zusätzlich zu einer anderen Reisekreditkarte. Bei bunq Free sind wichtige Auslandsfunktionen wie Bargeldabhebungen kostenpflichtig und man erhält keine physische Kreditkarte, weswegen das kostenlose Kontomodell eher eine Ergänzung (z.B. für Kartenverlust oder Online-Zahlungen) darstellen sollte.

Häufige Fragen & Antworten rund um bunq

Welche Vorteile hat Banking mit bunq?

  • Komplett digitales Banking, ideal für Langzeitreisende & digitale Nomaden
  • Niedrige Kosten bei Auslandseinsätzen: Mastercard-Kurs plus 0,5 % Aufschlag (bei bunq Free nur bis 1.000 € pro Jahr)
  • Bei den Abos bunq pro und bunq Elite: keine Gebühren auf Überweisungen in Fremdwährung sowie weltweit kostenloses Bargeld abheben
  • Hohe Sicherheit: CVC-Code wird für jede Online-Zahlung neu erzeugt und Einlagen bis 100.000 € sind durch EU-Einlagensicherung abgesichert
  • Kostenlose Sparkonten
  • Hohe Zinsen: 3,11 % Bonuszins für Neukunden bis 100.000 €, danach 1,61 % auf die ersten 10.000 € und 1,51 % darüber. Auf Sparkonten in US-Dollar und britischen Pfund gibt es bis zu 3,51 %. Wöchentliche Zinsauszahlung verstärkt den Zinseszinseffekt → Dadurch verdienen deine Zinsen selbst wieder Zinsen und dein Geld wächst immer schneller.
  • Nachhaltiges Banking: Pro Zahlung werden Bäume gepflanzt
  • Mehrere IBANs und Karten möglich
  • Multiwährungskonten möglich
  • Reiseversicherung und eSIM bei bunq Elite inklusive
  • Bei bunq Pro und Elite viele Zusatzfunktionen wie Rechnungen scannen, eingehende Zahlungen automatisch sortieren
  • Gemeinsame Konten mit bis zu 10 Personen möglich
  • Bargeldeinzahlung von bis zu 100 € pro Abrechnungsmonat kostenlos in Geschäften wie Rewe, DM, Penny, Rossmann.
  • Kontaktloses Bezahlen mit Apple Pay & Google Pay
  • Schnelle Überweisungen in Echtzeit

Welche Nachteile gibt es bei bunq?

Die meisten Einschränkungen fallen uns bei der kostenlosen Version von bunq auf. Der größte „Nachteil“ besteht also darin, dass die ganzen guten & nützlichen Funktionen nur in den Bezahl-Tarifen enthalten sind.

Was du wissen musst:

  • Bargeldabhebungen sind limitiert und nur bei bunq Pro und Elite in einer gewissen Anzahl kostenfrei.
  • Überweisungen in Fremdwährung (ins Ausland) nur bei bunq Pro und Elite kostenfrei
  • Physische Kredit- und Debitkarte nur bei kostenpflichtigen Tarifen verfügbar
  • Die digitale Mastercard ist nicht überall einsetzbar, da sie die Möglichkeit von Online-Zahlungen voraussetzt.
  • Customer Support könnte laut den Nutzern verbessert werden
  • bunq bietet keine Kredite oder Überziehung des Kontos an. Die „Kreditkarte“ funktioniert also nicht wie eine übliche Kreditkarte, sondern kann nur im Guthaben geführt werden.

Bekomme ich bei bunq eine Kreditkarte?

Bei der kostenlosen Version von bunq kannst du eine digitale Kreditkarte erhalten. Alle anderen Tarife bieten auch eine physische Kreditkarte an. Diese kannst du wie eine normale Kreditkarte einsetzen, allerdings kannst du nur so viel damit bezahlen, wie auf deinem Konto verfügbar ist.

Welche Konten und Abos gibt es?

Es gibt Konten für den persönlichen und für den geschäftlichen Gebrauch. Darunter gibt es die Option auf verschiedene Sparkonten und gemeinsame Konten, die man mit bis zu 10 Personen nutzen kann.

PersönlichGeschäftlich
bunq Free (kostenlos)  bunq Free Business (kostenlos für Einzelunternehmer)  
bunq Core (3,99€ monatlich)  bunq Core Business (7,99€ monatlich)  
bunq Pro (9,99€ monatlich)  bunq Pro Business (13,99€ monatlich)  
bunq Elite (18,99€ monatlich)  bunq Elite Business (23,99€ monatlich)

Wie unterscheiden sich die Abos?

Die Abos unterscheiden sich vor allem in der Anzahl an

  • Unterkonten,
  • Karten (physische vs. digitale Kredit- und Debitkarten),
  • gebührenfreien Bargeldabhebungen und
  • gepflanzten Bäumen pro Kartenzahlung.

Außerdem gibt es Unterschiede darin, ob man ohne Fremdwährungsgebühren Geld auf ausländische Konten überweisen kann, welche Sparpläne verfügbar sind und ob Extras wie Reiseversicherungen oder eine eSIM inkludiert sind. Für Freelancer ist außerdem interessant, dass sich die Abos darin unterscheiden, ob Funktionen wie „Rechnungen scannen“ oder „eingehende Zahlungen automatisch sortieren“ verfügbar sind.

Was kostet bunq monatlich?

bunq bietet unterschiedliche Tarife, von bunq Free für 0 € bis hin zu bunq Elite für 18,99 € monatlich für den privaten Gebrauch. Unter den geschäftlichen Tarifen gibt es den kostenlosen Tarif für Einzelunternehmer, bis hin zu Elite Business für 23,99 € monatlich.

Eignet sich bunq für einen flexiblen, internationalen Lebensstil?

Unserer Einschätzung nach lohnt sich vor allem das kostenpflichtige Abo bunq Pro für digitale Nomaden und Freelancer, die viel reisen oder Kunden im Ausland haben.

Ein großer Vorteil besteht darin, dass man Multiwährungskonten mit bis zu 25 Währungen anlegen kann, ohne Fremdwährungsgebühren zahlen kann, gebührenfreie Überweisungen auf ausländische Konten vornehmen kann und eine ausreichende Anzahl an kostenlosen Abhebungen an Automaten weltweit hat.

Da bunq vergleichsweise hohe Zinsen abwirft, eignet es sich auch gut als Sparkonto. Ein weiterer Vorteil von bunq besteht darin, dass du eine Kreditkarte ohne Schufa-Abfrage bekommst, was besonders für Freelancer mit einem variablen Einkommen vorteilhaft gegenüber anderen Banken ist. Auch die verschiedenen Unterkonten sind praktisch, um Einkommen und Ausgaben zu strukturieren.

Falls du allerdings lediglich ein kostengünstiges Konto suchst, mit dem du im Ausland gebührenfrei Bargeld abheben und bezahlen kannst und nur gelegentlich Geld auf ausländische Konten überweisen möchtest, gibt es auch kostenlose Varianten mit etwa dem gleichen Funktionsumfang.

Die Reise-Features von bunq Elite lohnen sich, wenn sie zum eigenen Reisestil passen: Da man mit der Reiseversicherung maximal 180 Tage pro Jahr versichert ist, lohnt sich der Tarif am meisten, wenn du dich nur zeitweise als digitaler Nomade im Ausland aufhältst. Hast du einen Wohnsitz in Deutschland, arbeitest mit internationalen Kunden oder Auftraggebern und bist lediglich für „kürzere“ Reisen von bis zu 3 Monaten unterwegs, könnte der bunq Elite Plan genau das Richtige für dich sein.

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2 Kommentare

  1. Ich habe ein Wise Konto mit physischer Debitkarte, es ist also schon möglich, nicht wie oben erwähnt. Vielleicht hat sich das auch in der Zwischenzeit geändert.
    Bei Wise ist eher das Abheben schwierig, da es ein monatliches Limit gibt, aber ansonsten bin ich damit auch recht zufrieden.

    1. Hi Markus, danke für den Hinweis. Wise haben wir im Beitrag nur sehr knapp erwähnt, weil es primär um bunq geht und Wise nur als eine von mehreren Alternativen auftaucht. Schön, dass du damit zufrieden bist!