Albanien Sehenswürdigkeiten: 21 Highlights mit Karte – und für wen sie sich wirklich lohnen

Während unserer knapp zweimonatigen Reise durch Albanien haben wir schnell gemerkt: Nicht jede Sehenswürdigkeit, die überall empfohlen wird, lohnt sich am Ende wirklich. Manche Orte sind zwar wunderschön, aber ziemlich überlaufen und touristisch. Andere wiederum wirken auf Fotos beinahe unspektakulär, gehören für uns heute aber zu den schönsten Orten des Landes, die noch nicht jeder entdeckt hat.

Deshalb findest du in diesem Beitrag sowohl eine Übersicht, welche Arten von Sehenswürdigkeiten es überhaupt zu bieten hat, damit du einen ersten Überblick gewinnst, als auch unsere persönliche Auswahl an Sehenswürdigkeiten und schönen Orten, die wir wirklich empfehlen können. Inklusive einer Karte, die dir zeigt, wo sich diese Orte befinden, unserer ehrlichen Einschätzung, für wen sich welcher Ort besonders lohnt, und wie du die Sehenswürdigkeiten sinnvoll in deine Route einbauen kannst.

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Erster Überblick: Was kann man in Albanien sehen & entdecken?

Die nachfolgende Tabelle liefert dir einen ersten Überblick darüber, welche Arten von Sehenswürdigkeiten Albanien zu bieten hat und welche Orte wir persönlich jeweils empfehlen können:

KategorieUnsere Empfehlung
Schönste historische StädteBerat, Gjirokastra, Altstadt von Himara, Ruinenstadt Butrint
Schönste Küstenregion & BadeorteSüdliche Riviera-Küste, wir empfehlen Himara
(nicht Ksamil)
Spektakulärste NaturOsumi Canyon (bei Berat), Valbona-Tal, Mt. Korab, Vjosa-River Bend
Bestes Roadtrip-ErlebnisLlogara Pass (zw. Vlora & Himara), Strecke von Permet nach Korca, Korca nach Valbona
Beste unbekanntere RegionNordosten des Landes, etwa Mt. Korab/Radomira und Shelegur‑Gërmenj-Reservat (Südosten)
Schönster SeeOhridsee und Komani-See
Kultur-HighlightsKorca, Shkodra, Berat, Tirana, Gjirokastra
Beste Orte für WandererMount Korab, Valbona Tal
Am besten für Albanien-EinsteigerTirana, Berat, Himara, Butrint, Gjirokastra, Permet
Am meisten überschätztBlue Eye von Saranda (je nach Saison), Ksamil

Orientierung: Karte der Sehenswürdigkeiten

Das folgende Schaubild zeigt dir die einzelnen Sehenswürdigkeiten mit (grober) Lage auf der Landkarte von Albanien, sodass du eine Orientierung bekommst, wo sie sich befinden. Die Zahlen vor den Namen der Orte spiegeln die Reihenfolge wider, in der wir uns später die Orte und Sehenswürdigkeiten im Detail ansehen werden:

Karte der Sehenswürdigkeiten von Albanien, die wir empfehlen

Empfehlung: Welche Sehenswürdigkeiten eignen sich für wen?

Werfen wir nun einen Blick auf die konkreten Orte und Sehenswürdigkeiten in Albanien, die uns besonders gut gefallen haben und die wir empfehlen können. Die nachfolgende Tabelle zeigt, was dich an den jeweiligen Sehenswürdigkeiten erwartet, für wen sie sich wirklich lohnen, mit wie viel Aufwand (Planung, Umwege, Route) sie verbunden sind sowie unsere persönliche Einschätzung & Meinung zum jeweiligen Ort:

Nr.SehenswürdigkeitWas dich erwartetFür wen lohnt es sich?AufwandUnsere Einschätzung
1Himara: Altstadt, Burg & BadeortHistorische Gassen, alte Steinhäuser, Burgreste und fantastische Ausblicke auf Meer und BergeKüstenurlauber, Rundreisende & alle, die Strand mit Kultur verbinden möchtenniedrig bis mittelEiner der schönsten Orte an der Küste: mehr als nur Badestrand!
2Festung und Altstadt von BeratBurgviertel, Altstadt, Aussichtspunkte, Brücken und das typische Bild der „Stadt der tausend Fenster“Erstbesucher, Kulturfans, RundreisendeniedrigFür uns ein klarer Pflichtstopp auf jeder Albanien-Reise.
3Osumi CanyonDramatische Schlucht, Aussichtspunkte, Roadtrip-Feeling und je nach Saison RaftingNaturfans, Roadtrip-Reisende, FotografenmittelEines der Top-Naturhighlights im Land, am besten mit Mietwagen ab Berat befahren.
4Die Stadt KorçaParks, Cafés, Basarviertel, Kopfsteinpflaster, Bierbrauerei und entspannte StadtatmosphäreGenussreisende, Langsamreisende, Kulturinteressierteniedrig bis mittelEiner unserer echten Lieblingsorte in Albanien. Auch „Paris von Albanien“ genannt.
5Nationalpark PrespaseeRuhige Seenlandschaft, Grenzregion, Natur, Vögel und viel WeiteNaturfans, Ruhesuchende, Reisende auf der Ost-RoutemittelNatur pur! Albanien abseits der Küste erleben.
6Mount KorabHöchster Berg des Landes, Wanderungen und ursprüngliches AlbanienWanderer & AbenteurerhochSpezialhighlight; weniger für eine normale „Urlaubs- & Sightseeing-Runde“
7Südliche Riviera-KüsteBadeorte, Buchten, klares Wasser, Küstenstraßen und mediterranes AlbanienStrandurlauber, Roadtrip-Fans, Erstbesucher, Familienniedrig–mittelBadevergnügen für die ganze Familie, in Himara und Saranda
8OhridseeSeeufer, Ort Pogradec, Seepromenade, Natur – ein ganz anderer Albanien-EindruckRuhesuchende, Reisende mit Zeit für den OstenmittelStark unterschätzte Region abseits der Touristenmassen, mit Baden im See
9Historische Stadt ButrintAusgrabungsstätte, antike Ruinen, Burg, Museum, Lagune und viel GeschichteKulturfans, Familien, Süd-Albanien-Reisendeniedrig bis mittelFür den Süden ein echtes Muss und gut mit Saranda, Ksamil oder Himara kombinierbar
10Komani-SeeBergsee, enge Täler, Fähre und spektakuläre Landschaft, Tor zum NordenNaturfans, Valbona-Reisende, AbenteurerhochLandschaftlich enorm sehenswert, aber logistisch nicht ganz unkompliziert
11Lungomare von VloraLange Promenade, Stadtstrand, Sonnenuntergang, albanisches Alltagsleben am MeerAnkommer, Spaziergänger, Familien, BadeurlauberniedrigPerfekt für das erste Gefühl von Albanien am Meer, authentisch & entspannt.
12Vjosa-Narta-DeltaLagune, Kloster von Zvërnec, Vogelwelt, Natur und ruhige Landschaft nahe Vlora, Delta des Wildflusses VjosaNaturfans, Fotografen, alle mit Mietwagenniedrig bis mittelSehr schöner Abstecher bei Vlora mit viel Natur, Fischen und Vögeln.
13Llogara PassSerpentinen, Pinienwälder, Bergluft und weite Ausblicke Richtung RivieraRoadtrip-Fans & KüstenreisendemittelNicht den Tunnel nehmen, sondern den Pass fahren
14Valbona TalAlpine Bergwelt, Valbona-Fluss, Wanderwege, Gästehäuser und ursprüngliche NaturWanderer, Naturfans, alle mit mehr ZeithochEines der besten Albanien-Erlebnisse, besonders im Herbst. Abgelegen, kein schneller „Nebenbei-Stopp“.
15Burg von ShkodraGroße Burganlage, Ausblicke, Geschichte und guter Einstieg in NordalbanienKulturfans, Nordroute, Valbona- oder Komani-Reisendeniedrig bis mittelSehr guter Stopp, wenn man auf dem Weg in den Norden ist.
16GjirokastraAltstadt, Burg, Natur & umliegende BergkettenKultur und Natur in guter Mischungmittellässt sich sehr gut in verschiedene Routen einbauen
17Thermalquellen von PërmetWarme Quellen, Steinbrücke, Fluss, Canyon und BadebeckenNaturfans, Entspannte, Reisende auf der Route Saranda-Përmet-Korçaniedrig bis mittelSchön wegen der Kulisse, aber die Quellen selbst sollte man nicht überschätzen.
18Blue Eye von SarandaTiefblaue Karstquelle, klares Wasser, kurzer Spaziergang und viele BesucherErstbesucher, Familien, Fotografen, Südrouteniedrig bis mittelSehr sehenswert, aber inzwischen ziemlich touristisch – am besten früh da sein.
19Innenstadt von TiranaSkanderbeg-Platz, Blloku-Viertel, Streetart, Museen, Cafés, modern, jung & aufstrebend Ankunft, Abreise, Stadtfans, Shopping, KulturinteressierteniedrigNicht die schönste Stadt, aber eine der spannendsten!
20Vjosa-River BendFlussschleife, Landschaft, Wälder und Steppen auf der Strecke Leskovik-KorçaRoadtrip-Fans, Naturfotografen, Reisende auf der Ost-RoutemittelKein eigenes Tagesziel, aber ein richtig schöner Fotostopp.
21Shelegur-Gërmenj ReservatWälder, Berge, Natur, Ruhe und Outdoor-Charakter im SüdostenNaturfans, Wanderer, Ruhesuchende, Wiederholungsreisendemittel bis hochEin echter Geheimtipp! Spannend, wenn du tiefer in den Südosten willst.

Unsere 21 Highlights im Detail & mit unseren Tipps

Wir stellen dir nun die Orte & Sehenswürdigkeiten aus unserer Karte und Tabelle im Detail vor, mit jeweils weiterführenden Links, wenn dich ein Ort ganz besonders interessiert:

1. Altstadt, Burg & Strände von Himara

Himara gehört für uns zu den schönsten Orten an der albanischen Riviera. Mit alten Steinhäusern in der Altstadt, Burgresten und dem sagenhaften Blick aufs Meer bekommt man hier weit mehr als „nur“ einen Badeort:

Himara: Blick von der Altstadt auf die große Bucht von Himara, Albanien
Blick auf die Bucht von Himara, von der Altstadt aus
  • Himara vereint Strandurlaub mit Kultur, Geschichte und echt authentischem Albanien-Feeling und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, die umliegende Natur zu entdecken.
  • Für wen besonders gut geeignet: Paare & Familien, die Kultur, Strand und Natur miteinander verbinden möchten.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Für Altstadt, Burg und einen entspannten Besuch etwa 3–5 Stunden; als Basis für die Riviera sind 3–4 Nächte ideal.
  • Gut kombinierbar mit: Llogara Pass, Porto Palermo, Blue Eye von Saranda, Butrint
  • Unsere Meinung: Himara ist für uns das perfekte Gesamtpaket aus Sehenswürdigkeiten und Strandurlaub (es gibt mehrere Strände), und ist noch nicht so sehr überlaufen.
  • Unterkunftsempfehlung:
    1. Amphora Guesthouse* in der Altstadt, 9,4 bei booking.com, ab ~26 € pro Nacht
    2. Rea Boutique Hotel* am Strand, ab ca. 100 € pro Nacht, 9,2 bei booking.com
  • Weiterführende Informationen: Unser Beitrag über Himara

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2. Festung und Altstadt von Berat

Berat ist einer dieser Orte, bei denen schnell klar wird, warum er in fast jeder Albanien-Route auftaucht: Die Region ist wunderbar mediterran, die Stadt historisch spannend, gut erreichbar und weit mehr als nur berühmte „Foto-Kulisse“:

Berat in Albanien, die Stadt der 1000 Fenster
Blick auf das Viertel Mangalem in Berat
  • Berat ist besonders sehenswert wegen seiner Altstadt, dem Viertel Mangalem (Foto) und der großen Festungsanlage auf dem Berg sowie der Nähe zum Osumi-Canyon, den man am allerbesten von hier aus erreicht.
  • Für wen besonders gut geeignet: Albanien-Einsteiger und Kulturinteressierte. Man sollte gut zu Fuß sein, um die Altstadt und die Festung zu erkunden.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: mindestens ein voller Tag; schöner sind 2–3 Nächte, vor allem wenn du auch den Osumi Canyon oder die Umgebung mitnehmen möchtest.
  • Gut kombinierbar mit: Osumi Canyon, Bogova Wasserfall, von Tirana als Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Riviera (bzw. umgekehrt).
  • Unsere Meinung: Berat ist für uns einer der klarsten Pflichtstopps in Albanien. Ja, der Ort ist bekannt und touristischer als manche andere Stadt im Land, aber hier ist der „Hype“ ausnahmsweise ziemlich berechtigt. Uns hat es hier so gut gefallen, dass wir hier sogar unseren Aufenthalt verlängert haben.
  • Unterkunftsempfehlung: Onufri Hotel*: perfekte Lage nahe Altstadt und Festung. Das Hotel hat eine 8,7 bei booking.com und eine Nacht im Doppelzimmer beginnt bei 45 €.
  • Weiterführende Informationen: Unser Berat Stadtführer

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3. Der Osumi-Canyon

Der Osumi Canyon gehört zu den spektakulärsten Natur-Sehenswürdigkeiten rund um Berat – und ist einer dieser Orte, bei denen Albanien auf einen Schlag ziemlich abenteuerlich werden kann, wenn man an die berühmte Holzbrücke über die Schlucht gelangt:

Der Osumi Canyon in Albanien von oben
Brücke im Osumi-Canyon
  • Das erwartet dich: Eine Schlucht mit Aussichtspunkten, Felswänden, Flusslandschaft und je nach Saison der Möglichkeit zum Rafting oder Baden in natürlichen Pools.
  • Für wen besonders gut geeignet: Naturfans, Roadtrip-Reisende, Fotografen und alle, die von Berat aus nicht nur Stadt und Kultur sehen möchten.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Plane ab Berat etwa 5–6 Stunden ein. Man sollte die Canyon-Straße auf demselben Weg verlassen, auf dem man gekommen ist.
  • Gut kombinierbar mit: Berat, Bogova-Wasserfall, schöne Weinregion rund um Berat in Richtung Canyon.
  • Unsere Meinung: Der Osumi Canyon ist für uns eines der wesentlichen Naturhighlights in Albanien. Allerdings wird dieser auch von Reisebussen angefahren, es kann also voll werden auf der Route.
    Wichtig: viele Mietwagenanbieter schließen den Osumi-Canyon aus. Achte darauf bei der Abholung und lass dir bestätigen, dass du von Berat zum Canyon und zurück fahren darfst. Die Straße ist in einwandfreiem Zustand.
  • Anreise & Unterkunft: In Berat übernachten und von dort als Tagesausflug
  • Weiterführende Informationen: Du findest einen Abschnitt zum Canyon in unserem Berat-Stadtführer

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4. Die Stadt Korça

Es mag vielleicht wie eine eher unpopuläre Meinung von uns klingen, doch wir finden, Korça zählt zu den absolut schönsten Städten in ganz Albanien – wenn nicht sogar DIE schönste Stadt des Landes.

Blick auf die Kathedrale von Korca. Wir stellen die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten vor, inklusive der besten Unterkünfte und Altstadt
Kathedrale von Korca, am Ende der Fußgängerzone
  • Korca liegt im Südosten des Landes und wird auch „Das Paris von Albanien“ genannt. Vor allem wegen seiner Altstadt und den Kopfsteinpflastergassen, den historischen Stadtvillen und dem „Feeling“ das die Stadt hat.
  • Für wen besonders gut geeignet: Paare, Familien und Alleinreisende, die das echte Leben von Albanien mitbekommen möchten
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Wenn man sich wirklich auf die Stadt einlassen möchte, 3–4 Tage, sonst reicht auch eine Übernachtung. (Wir selbst sind hier etwas länger „hängen geblieben“, es war letztlich mehr als eine Woche.)
  • Einbau in die Reise: Route von Gjirokastra über Permet in Richtung Nordosten des Landes und weiter ins Valbona Tal (sehr authentische & naturschöne Route).
  • Unsere Meinung: Korça ist einer der authentischsten und lebenswertesten Orte, die wir in Albanien kennenlernen durften. Die vielen kleinen und größeren Parks, das alte Basar-Viertel und die allgemeine „Laissez-faire“-Stimmung tragen zu einem besonders entspannten Stadtgefühl bei.
  • Unterkunftsempfehlung: Arctic Boutique Hotel*, 9,9 von 10 Punkten bei booking.com, ab 90 € / Nacht.
  • Weiterführende Informationen: ausführliche Infos in unserem Korça-Beitrag.

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5. Nationalpark Prespasee

Der Nationalpark Prespasee sowie der See selbst sind eine der Sehenswürdigkeiten in Albanien, die man meist eher durchquert, wenn man einen Teil seiner Reise-Route durch den Osten des Landes plant und die pure Natur sucht:

Eingang zum Prespa Nationalpark in Albanien
Prespasee-Nationalpark
  • Was dich erwartet: Wer auf der Suche nach unberührter Natur ist, der ist im Prespasee-Nationalpark genau richtig! Hier leben sogar noch wilde Bären, man kann Pelikane auf dem See beobachten und mit dem Boot die Inseln Maligrad und Golemgrad besuchen. Hier schlägt jedes Abenteurer-Herz höher!
  • Für wen besonders gut geeignet: Alle, die Natur mögen und gerne abseits der Touristenmassen unterwegs sind.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage, wenn man wandern möchte und eine Bootsfahrt auf dem See machen will. Besuch am See auch auf der Durchfahrt möglich.
  • Einbau in die Reise: Route von Korça Richtung Ohridsee (Pogradec), auch Ausflüge nach Griechenland oder Nordmazedonien möglich (See ist in drei Teile geteilt: Albanien, Griechenland, Nordmazedonien).
  • Unsere Meinung:
  • Unterkunftsempfehlung: Übernachtung in Korça, oder am See im Prespa’s Balcony Guesthouse, 9,0 bei Booking.com, ab 39 € pro Nacht, oder in Pustec, im Guesthouse Mitre*, 9,4 bei booking.com, ab 29 €.

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6. Der Mount Korab

Der Berg Korab in Albanien und das Dorf Radomira
Berg Korab und Dorf Radomira
  • Der Berg Korab ist der höchste Berg Albaniens und Nordmazedoniens. Genau hier, im Nordosten des Landes, verläuft auch die Landesgrenze. Die Region zählt zu den ärmsten von Albanien, doch umso schöner und eindrucksvoller ist der Berg und die Orte um ihn herum.
  • Für wen besonders gut geeignet: Natur-Liebhaber, Wanderer und alle, die Albanien von seiner authentischen Seite erleben wollen.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: auf der Durchreise 2–3 Stunden einplanen, für Wandern & Natur 1–2 Tage.
  • Routenplanung: Am besten auf dem Weg in den Norden in Richtung Valbona Tal.
  • Unsere Meinung: Der Nordosten Albaniens rund um den Mt. Korab zählte für uns zu den schönsten Regionen der gesamten Reise, ist aber durchaus kein „Traumurlaubsziel“ sondern eher etwas für alle, Ruhe & Natur suchen und mit einfachen Verhältnissen zufrieden sein können.
  • Unterkunftsempfehlung: Hotel & Restaurant Radomira* , 9,6 bei booking.com, ab 37 €.

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7. Die südliche Riviera-Küste

Unser Strandgeheimtipp in Saranda, nahe des Hotel Apollon
Die Riviera von Albanien, hier ein Strand in Saranda.
  • Die südliche Riviera-Küste Albaniens rund um die Orte Himara und Saranda bietet erstklassigen Mittelmeer-Badeurlaub, wie man ihn in manch anderen mediterranen Ländern vor 20 Jahren vorfand. Man könnte auch sagen: Hier ist die Urlaubswelt noch in Ordnung! Und genau deshalb steht dieser Teil des Landes für, was Strand, Baden und Flanieren angeht, ganz oben!
  • Für wen besonders gut geeignet: Familien, Paare und alle, die einen Strand- und Badeurlaub suchen, wie man ihn in anderen Ländern nicht mehr findet, zu günstigen Preisen.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Für Orte wie Saranda oder Himara kann man durchaus je 3 Tage einplanen, ohne dass es langweilig wird.
  • Gut kombinierbar mit: historische Stadt Butrint, Gjirokastra, Permet, als Rundreise.
  • Unsere Meinung: Die Strände und Buchten hier im Süden des Landes sind viel natürlicher und schöner als im Norden rund um Durrës.
  • Unterkunftsempfehlung:
    1. In Himara: Rea Boutique Hotel* am Strand, ab ca. 100 € pro Nacht, 9,2 bei booking.com
    2. In Saranda: Litan Hotel*, Bewertung: 9,4 bei booking.com, Preis: ab 50 € pro Nacht
  • Weiterführende Informationen:
    1. Unser ausführlicher Reisebericht zu Himara.
    2. Alles, was du über Saranda wissen musst.

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8. Der Ohridsee

Der Ohridsee in Albanien
Der Ohridsee, Ufer in Pogradec
  • Der Ohridsee ist ein echter Insidertipp unter den sehenswerten Orten Albaniens. Er grenzt an Nordmazedonien und auch der Grenzübergang ist vom Ort Pogradec nicht weit. Besonders beliebt ist der See im Sommer bei einheimischen Urlaubern, weil er einer der wenigen Seen mit Sandstränden ist. Der See ist so groß, dass man denkt, man sei am Meer!
  • Für wen besonders gut geeignet: Abenteuer-Urlauber und alle, offen sind, Albanien abseits der Touristenrouten zu entdecken.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage
  • Gut kombinierbar mit: Prespasee-Nationalpark, Korca, Mt. Korab, Elbasan. Auch sehr leicht von Tirana erreichbar über die SH3.
  • Unsere Meinung: Nicht nur der See, sondern auch die Landschaft drumherum sowie die Orte Pogradec und Tushemisht bieten ein Albanien-Urlaubs-Erlebnis, das sich nochmal komplett von der Küste oder den Bergregionen unterscheidet. Für einen ganzheitlichen Eindruck von Albanien gehört diese Region auf jeden Fall auf die Reiseroute!.
  • Unterkunftsempfehlung: In Pogradec das  Rich Hotel* (9,5 bei booking.com für ab 44 € pro Nacht).

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9. Die historische Stadt Butrint

Das Amphitheater von Butrint
Amphitheater von Butrint
  • Die Stadt Butrint ist eine archäologische Ausgrabungsstätte im Süden von Albanien. Ihre Geschichte reicht mehrere tausend Jahre zurück und ihre Mauern und Gebäude wurden in jeder der letzten bedeutenden Epochen erweitert, was diesen Ort besonders interessant macht.
  • Für wen besonders gut geeignet: kultur- und geschichtsinteressierte Reisende und Urlauber
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: mind. 3-4 Stunden für den Besuch einplanen
  • Gut kombinierbar mit: Himara, Saranda, Ksamil (südliche Riviera)
  • Unsere Meinung: Butrint ist ein Ort, wie man ihn in Albanien kein zweites Mal findet. Man muss zwar nicht extra dafür in den Süden fahren, doch wer bereits in Saranda oder Ksamil ist, sollte Butrint nicht verpassen.
  • Unterkunftsempfehlung: Am besten übernachtet man in Saranda: Litan Hotel*, Bewertung: 9,4 bei booking.com, Preis: ab 50 € pro Nacht
  • Weiterführende Informationen: unser großer Artikel über die historische Stadt Butrint.

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10. Der Komani-See

Komani See in Albanien
Komani-See
  • Der Komani-See ist ein schmaler Stausee zwischen hohen Bergen mit dramatischen Felslandschaften. Er erstreckt sich vom Ort Koman bis zum Ort Fierza, nahe Kukës. Besonders beliebt sind Fährfahrten durch die fast fjordartigen Täler. Der See ist einer der beeindruckendsten Orte Albaniens, aber auch nicht einfach zu erreichen. Die meisten Mietwagen-Anbieter schließen sowohl die Straße nach Koman als auch die Nutzung der Fähre in ihren Mietbedingungen aus.
    Unser Tipp: Man kann von Fierza eine Fahrt durch den Komani-See unternehmen und muss nicht die Straße von Shkodra nach Koman nehmen.
  • Für wen besonders gut geeignet: Naturfans, Abenteurer, Fotografen. Besonders gut, wenn man mit dem eigenen Auto unterwegs ist (nicht Mietwagen), dann kann man auch die Fähre nehmen.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Die Fährfahrt hin und zurück nimmt einen ganzen Tag in Anspruch.
  • Gut kombinierbar mit: Shkodra. Besser aber Route durch den Norden von Albanien nehmen und sich dem See aus Richtung Fierza nähern (von Südosten kommend), weiter in Richtung Valbona Tal.
  • Unsere Meinung: Der Komani-See wird unserer Meinung nach zu sehr angepriesen für das, was er eigentlich ist. Denn das Problem ist die Anreise: Bei den meisten Mietwagenanbietern in Albanien ist die Fahrt nach Koman nicht erlaubt und die Nutzung der Fähre auch nicht. Daher raten wir, den Koman-See eher von Fierza aus zu besuchen.
  • Unterkunftsempfehlung: In Kukes im  Baz’Hur Boutique Hotel*, 9,6 bei booking.com, ab ~ 50 €, und weiter nach Fierza fahren, auf dem Weg in Richtung Valbona Tal.

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11. Die Lungomare von Vlora

Blick auf die Lungomare von Vlora
Lungomare von Vlora
  • Ein echter Wohlfühlort ist die Lungomare von Vlora. Es handelt sich um die Stadt-, Strand- und Hafenpromenade der Ortes, die sich von der Marina bis ganz an den Stadtrand zieht. Gegen Abend, wenn es die Temperaturen angenehm werden, erwacht hier das echte albanische Leben: Grüppchen von Herren treffen sich zum Schachspielen und Raki-trinken und der abendliche Spaziergang (Xhiro genannt) prägt das gesamte Stadtbild entlang der Lungomare.
  • Für wen besonders gut geeignet: Albanien-Einsteiger, die eine authentische Mischung aus Badeort und Sehenswürdigkeiten suchen.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage reichen aus, um hier in Ruhe alles zu erkunden.
  • Routenplanung: Perfekt als erster Ort, wenn man die großen „Hotelbunker“ an der nördlichen Küste schnell hinter sich lassen möchte; Weiterreise über Llogara Pass nach Himara und Saranda.
  • Unsere Meinung: Vlora ist unseres Erachtens der perfekte Ort zum Ankommen in Albanien und bietet sowohl eine sehr gut touristische Infrastruktur als auch einen authentischen Einblick in das Leben vor Ort. Die Stadt ist für uns eine Mischung aus Durrës und Himara, und fühlt sich zum Glück nicht an, als wäre sie nur für Touristen geschaffen worden.
  • Unterkunftsempfehlung: Emera Apartments* mit Meerblick, 9,7 bei booking.com, ab 50€ pro Nacht
  • Weiterführende Informationen: Unser ausführlicher Reisebericht zu Vlora.

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12. Das Vjosa-Narta-Delta

Ganz in der Nähe von Vlora befindet sich das Delta des Wildflusses Vjosa: Das Vjosa-Narta-Delta.

Halbinsel Zvernec nahe Vlora, in Albanien, im Vjosa-Narta-Delta
Kloster von Zvernec im Vjosa-Narta-Delta
  • Das Ende des Wildflusses Vjosa bildet das Vjosa-Narta-Delta. Hier befindet sich auch die Halbinsel Zvërnec sowie das Kloster der Heiligen Maria.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Mit Anfahrt von Vlora kann man hier 1-2 Stunden einplanen. In der Nähe befindet sich auch der schöne Narta-Strand.
  • Gut kombinierbar mit: Vlora, Narta-Beach, Anreise von Norden kommend nach Vlora.
  • Unsere Meinung: Ein wirklich schöner Ort; eine Kombination aus Kultur, Natur und nähe zur Stadt, perfekt als erster Ausflug nach der Ankunft und Anreise nach Vlora.
  • Unterkunftsempfehlung: In Vlora die Emera Apartments* mit Meerblick, 9,7 bei booking.com, ab 50€ pro Nacht
  • Weiterführende Informationen findest du in unserem Vlora-Reisebericht.

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13. Der Llogara-Pass

Fährt man von Vlora nach Himara hat man die Wahl, ob man gerne durch den neuen Llogara Tunnel oder über den schönen Llogara Pass fahren möchte. Wir empfehlen, stets die Passstraße zu wählen:

Llogara Pass in albanien
Auf dem Llogara Pass
  • Der Llogara Pass ist eines der Roadtrip-Highlights von Albanien: Serpentinen, Berge, Pinienwälder und irgendwann dieser Moment, in dem sich plötzlich der Blick auf die albanische Riviera eröffnet. Die Bergseite nach Vlora blickend ist grün, bewaldet und meist etwas kühler. Ab dem höchsten Punkt der Passstraße wird die Vegetation karg und trocken und es wird schlagartig wärmer.
  • Für wen besonders gut geeignet: Ein Muss für alle Roadtrip-Liebhaber!
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: die Überquerung dauert mit Fotostopps etwa 2 Stunden.
  • Gut kombinierbar mit: Strecke von Vlora nach Himara.
  • Unsere Meinung: Die schönsten Aussichten, die man entlang der Küste haben kann!

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14. Das Valbona-Tal

Die Berge von Albanien: Im Valbona Tal
Valbona-Tal
  • Das Valbona-Tal ist eines der großen Natur-Highlights von Albanien: eindrucksvolle Berge, wunderschöne Landschaften und der kristallklare Valbona-Fluss bilden ein Natur-Ensemble, das man sonst nirgendwo anders im Land findet.
    Das Tal liegt im Nationalpark Albanische Alpen und ist mit dem Auto nur über die Nordostseite erreichbar. Es gibt Wanderwege zwischen Theth und dem Valbona Tal, die meist mit Übernachtungen auf Berghütten verbunden werden.
  • Für wen besonders gut geeignet: Naturliebhaber, Wanderer, Fotografen und alle, die Albaniens Berge sehen möchten.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: mind. eine Übernachtung vor Ort einplanen, eher 2-3 Tage.
  • Anreise: durchaus mit Aufwand verbunden und muss aktiv in die Route eingeplant werden.
  • Unsere Meinung: Wer sich hierher auf den Weg macht weiß, dass die Anreise länger dauern kann und dass man für die Mühen mit unglaublich schöner Natur belohnt wird, die touristisch (noch) unverdorben ist.
  • Unterkunftsempfehlung: Breezy Hotel* 9,3 bei booking.com für ab 44 € pro Nacht.
  • Weiterführende Informationen: Unser ausführlicher Bericht über das Valbona-Tal.

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15. Die Burg von Shkodra

Wer sich auf den Weg in den Norden des Landes macht, etwa nach Theth oder Valbona, kommt auch in Shkodra vorbei und kann zum Beispiel die Burg besichtigen:

Die Burg von Shkodra: Eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt
Auf der Burg von Shkodra
  • Man nennt die Stadt Shkodra auch das Tor zum Norden Albaniens. Und in gewisser Weise stimmt das auch. Etwa 2 Stunden von Tirana entfernt bemerkt man, dass sowohl die Natur als auch die Kultur anders ist: Es beginnt, etwas rauer zu werden, und dieses Bild setzt sich auch auf der Burg von Shkodra fort. Hat man im Süden des Landes durchaus filigranere Bauten und Burgen gesehen, stellt man schnell fest, dass die Burg von Shkodra massiver, grober und größer errichtet wurde. Auch sie wurde immer wieder erweitert. Von hier oben hat man eine besonders gute Sicht auf das gesamte Umland, den Shkoder-See sowie auf die Berge, die im Norden aufragen.
  • Für wen besonders gut geeignet: Kultur- und Natur-Reisende, die mehr als nur die Küste sehen wollen und auf dem Weg in den Norden sind.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage reichen aus, um Shkodra und die Burg, sowie den See, zu besuchen.
  • Gut kombinierbar mit: Ura e Mesit Brücke, Tirana, Ausflug nach Montenegro, Komani-See, Route in den Norden und Nordosten.
  • Unsere Meinung: Shkodra und seine Burg sind ein perfekter Zwischenstopp zwischen Nord- und Süd-Albanien und auch die Innenstadt ist äußerst sehenswert. Wer die Chance und die Zeit hat, sollte sich diese Region nicht entgehen lassen.
  • Unterkunftsempfehlung: In Town Guest House* in der Altstadt: 9,7 bei booking.com, ab 35€ pro Nacht
  • Weiterführende Informationen findest du in unserem ausführlichen Reisebericht über Shkodra.

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16. Die Stadt & Burg von Gjirokastra

Uhrenturm auf der Burg von Gjirokastra
In der Burg von Gjirokastra
  • Gjirokastra befindet sich im Süden des Landes und ist besonders für seine Burg und seine Altstadt bekannt. Man es auch „Die Stadt der Steine“, weil die älteren Wohngebäude mit einem Dach aus flachen Steinen gedeckt wurden und eine für die Stadt besonders typische Steinbauweise haben. Gjirokastra wirkt dadurch beinahe grau, was bei trübem Wetter noch stärker zur Geltung kommt.
  • Für wen besonders gut geeignet: Individualreisende, die ein ganzheitliches Bild von Albanien erlangen möchten und Interesse an Orten mit Historie haben. Etwa ist Gjirokastra die Heimatstadt des ehem. Diktators Enver Hoxha, der auch die unzähligen Bunker im Land errichten ließ.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Wir empfehlen, 2 Tage einzuplanen.
  • Gut kombinierbar mit: Permet, Korca, Blue Eye von Saranda.
  • Unterkunftsempfehlung: The Stone Sky Hotel*, 9,6 bei booking.com, ab 45 €.
  • Weiterführende Informationen findest du in unserem Artikel zur Stadt Gjirokastra.

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17. Die Thermalquellen von Permet

Unweit von Gjirokastra befinden sich die Thermalquellen von Permet:

Steinbrücke an den Thermalquellen von Permet
An den Thermalbecken von Permet
  • Eine Sehenswürdigkeit, die (mittlerweile) in nahezu jedem Albanien-Reiseführer auftaucht, sind die Thermalquellen von Permet, die „Llixhat e Bënjës“.
    Einst waren sie ein gut gehüteter Geheimtipp. Doch mit Social Media und der Beliebtheit Albaniens als neues Trendreiseziel, hat sich einiges vor Ort verändert: Neue Becken werden errichtet, ebenso wie eine Infrastruktur aus Parkplätzen, WCs, Duschen, Tischen und Bänken.
  • Für wen besonders gut geeignet: Albanien-Einsteiger, Fotografen, und alle, die die warmen Schwefelbäder ausprobieren wollen.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: etwa 2–3 Stunden sind ausreichend.
  • Gut kombinierbar mit: Route von der Küste über das Blue Eye und weiter in Richtung Gjirokastra.
  • Unterkunftsempfehlung: Am besten in Permet übernachten und ganz früh oder ganz spät zu den Quellen fahren: Funky Guesthouse* in der Innenstadt von Permet, 9,2 bei booking.com, ab 38 €.
  • Unsere Meinung: Wir empfehlen, die Termalquellen „lieber gestern als heute“ zu besuchen, bevor sie vollständig touristisch erschlossen sind. Wer allerdings schon mal echte, heiße Quellen erlebt hat, könnte etwas enttäuscht werden.
  • Weiterführende Informationen: Unsere ausführlichen Erfahrungen vor Ort und warum man sie eigentlich eher „warme Quellen“ nennen sollte, findest du in unserem Bericht über die Thermalquellen von Permet.

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18. Das Blue Eye von Saranda

Es ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Albanien: Das Blaue Auge von Saranda.

Am Blue Eye von Saranda, in Albanien
Das Blue Eye von Saranda
  • Das Blue Eye (Syri i Kaltër) von Saranda ist eine Karstquelle, die pro Sekunde über 6000 Liter Quellwasser an die Erdoberfläche befördert. Die genaue Tiefe ist bislang noch nicht erforscht. Das Wasser ist enorm klar und kalt (~ 12 °C).
  • Für wen besonders gut geeignet: Albanien-Erstbesucher, Familien mit Kindern, und alle, die es sehen möchten.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: für den Fußweg hin und zurück sowie Zeit vor Ort kann man etwa 3 Stunden einplanen.
  • Gut kombinierbar mit: gut als Zwischenstopp auf dem Weg von Saranda nach Permet/Gjirokastra.
  • Unsere Meinung: Wir müssen zugeben: Die Klarheit des Wassers und die Farbenspiele sind tatsächlich enorm sehenswert! Doch was aus der umliegenden Natur gemacht wurde, ist es eher weniger. Hier wurde aus einer natürlichen, wunderschönen Sehenswürdigkeit eine vollständige touristische Attraktion geschaffen. (Und leider haben wir die Befürchtung, dass dieses Schicksal in den kommenden Jahren noch viele weitere Orte in Albanien ereilen wird.)

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19. Die Innenstadt von Tirana

Die Stadt Tirana, Hauptstadt von Albanien
Tirana, von der Pyramide aus gesehen
  • Tirana, als Hauptstadt Albaniens, ist geprägt von Kultur, einer klaren Ausrichtung auf die Moderne & die Zukunft des Landes. Man spürt, dass diese Stadt dauerhaft im Wandel ist. Auch die Kunst spielt hier eine tragende Rolle. Alter, kommunistischer Baustil mischt sich hier mit dem Streben der jungen Generationen nach einer modernen Zukunft – eine unglaublich spannende Mischung!
  • Besonders gut geeignet: für Shopping, Bummeln, Kultur, Museen, nette Cafés und eine entspannte Zeit.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1–2 Tage sollte man sich für Tirana durchaus nehmen.
  • Gut kombinierbar mit: Anreise und Abreise und als kleiner Städtetrip übers Wochenende.
  • Unsere Meinung: Tirana entdeckt man am besten, indem man beobachtet: Nimm dir Zeit, dich in ein Café und auf die Stufen der Pyramide von Tirana zu setzen, und lasse das Leben und Treiben der Stadt auf dich wirken.
  • Unterkunftsempfehlung:  DeHa Rooms & Apartments* mit eigener Tiefgarage (9,8 bei booking.com* für ab 55 € pro Nacht)
  • Weiterführende Informationen findest du in unserem Reisebericht über Tirana

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20. Das Vjosa-River-Bend

Das Vjosa River Bend, zwischen Permet und Leskovik in Albanien
Vjosa-River-Bend
  • Das Vjosa River Bend ist eine Fluss-Schleife, umgeben von Bergen, eingebettet in wunderschöner Natur. Man kommt an ihr vorbei, wenn man die SH75 von Përmet in Richtung Korça fährt.
  • Standort bei Google Maps
  • Für wen besonders gut geeignet: Fotografen, Naturliebhaber und alle, deren Route sie hier entlang führt, als schöner Zwischenstopp.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: nur ein kurzer Zwischenstopp, erfordert aber, dass man bereit ist, diese Route zu fahren.
  • Routenplanung: Gemeinsam mit dem Shelegur-Gërmenj Reservat ist das Vjosa River Bend der Punkt, an dem sich die Route beginnt zu unterscheiden: zwischen der „üblichen Touristen-Route“ und einem Roadtrip, der weiter in den Osten des Landes führt, an Orte, die nicht jeder besucht:

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21. Unser Geheimtipp: Das Shelegur-Gërmenj Reservat

Wie bereits oben beschrieben, unterscheidet sich hier, ob man Albanien von seiner untouristischen Seite kennenlernen möchte, oder doch lieber an den bekannten Orten bleibt. Fährt man von Përmet auf der SH75 in Richtung Osten, durchquert man eine wunderschöne, ursprüngliche und natürliche Region: Das Shelegur-Gërmenj Reservat an der Grenze zu Griechenland.

  • Die Grenzregion zwischen Albanien und Griechenland bietet einzigartige Natur, mit Bergen, Wäldern und Steppenlandschaften, auf engstem Raum.
  • Ungefähre Region auf Google Maps ansehen
  • Für wen besonders gut geeignet: Roadtrip-Reisende, Abenteurer und alle, die gerne abseits der klassischen Touristen-Routen unterwegs sein möchten.
  • Empfohlene Aufenthaltsdauer: Auf der Durchreise mit einer Übernachtung:
  • Unterkunftsempfehlung: Das Mezini Resort in Ersekë*, gelegen mitten in der Natur, erbaut im Blockhaus-Stil. 9,2 bei booking.com, ab 58 € pro Nacht.

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Häufige Entscheidungsfragen vor der Albanien-Reise

Was sollte man in Albanien bei einem ersten Urlaub gesehen haben?

Für einen guten ersten Eindruck vom Land empfehlen wir, sowohl die Hauptstadt Tirana zu besuchen, und sich ein paar der bekannten Küstenorte anzusehen, etwa Vlora und Himara, als auch Orte wie Berat, Gjirokastra und Permet zu besuchen. So verbindet man Badeurlaub mit Kultur, Altstadt, Burgen, Festungen und geschichtlichen Aspekten in Albanien.
Für die wunderschöne Natur des Landes lohnen sich etwa der Osumi-Canyon nahe Berat, der Osten des Landes entlang der Grenze zu Nordmazedonien und dem Kosovo, sowie der Nationalpark Albanische Alpen im Norden, mit seinen zwei bekanntesten Orten Theth und dem Valbona Tal.
Genau für einen solch guten ersten Eindruck von Albanien haben wir unsere 10-Tage-Mix-Route entworfen, die du in unserem Beitrag „Albanien in 10 Tagen“ findest.

„Ich bin am liebsten in der Natur – welche Orte sind dafür am besten?“

Wer die Natur liebt und Albanien mit möglichst wenig Touristen erkunden möchte, dem empfehlen wir, sich nach ein paar Tagen Badeurlaub von der Küstenlinie in Richtung Landesinnere zu bewegen. Am besten beginnt man mit dem Llogara Pass, und fährt über Himara landeinwärts in Richtung Gjirokastra, Permet und Korca, sodann über den Prespasee nach Kukes und Fierza (anderes Ende des Komani-Sees) in Richtung Mount Korab und ins Valbona Tal. Dieser Teil des Landes (im Osten) ist noch sehr ursprünglich und bietet eine abwechslungsreiche Natur, von Wäldern über Steppenlandschaften bis zu den Bergen im Norden und Nordosten des Landes.
Wenn dein Fokus auf den Natur-Sehenswürdigkeiten von Albanien liegt, haben wir für dich die perfekte Albanien-Rundreise entwickelt: Unsere Natur-Route für 10 Tage in Albanien ansehen.

„Ich möchte die albanische Kultur und Geschichte kennenlernen. Welche Orte sind dafür empfehlenswert?“

Wenn man das Land wirklich kennenlernen möchte, empfehlen wir, einige Tage länger an Orten wie Korça, Pogradec am Ohridsee oder in Peshkopi zu verbringen. Für geschichtlich Interessierte sind besonders Butrint, Berat, Shkodra und Tirana sehenswert, da man hier besonders viel über den Werdegang des Landes erfährt und zu verstehen beginnt, wieso das Land heute so ist, wie es ist.
Für alle, die den Fokus auf die Kultur und Geschichte des Landes legen möchten, haben wir unsere 10-Tage-Kultur-Route entwickelt, mit den Orten, die ein echtes Verständnis von Albanien liefern.

Welche Highlights sind überbewertet und kann man sich sparen?

Unseren Erfahrungen nach sind z.B. die sog. Blue Eyes, die Karstquellen von Saranda und in Theth, aus denen kristallklares Wasser strömt, mittlerweile so stark besucht, dass man sie auch guten Gewissens auslassen kann. Wir fanden den Besuch am Blue Eye von Saranda zwar beeindruckend, weil es wirklich unglaublich ist wie klar das Wasser hier ist, aber die vielen Menschen und die erbaute Besucherplattform trüben das Erlebnis doch deutlich.
Einige Reiseportale behaupten gerne, dass der Badeort Ksamil die „Malediven von Europa“ sei. Die Wahrheit ist aber auch, dass in Ksamil nahezu jeder Strand mit Schirmen und Liegen zugepflastert ist, nahezu alle Strände privatisiert sind und Eintritt kosten, sowie, dass man sich hier sehr wenig um den Naturschutz kümmert, was zu viel Müll entlang der Straße und der Küstenlinie führt.

Gibt es Orte, die vielleicht bald nicht mehr sehenswert sind?

Das Land Albanien befindet sich in einem starken Wandel. Überall entlang der Küste wird gebaut und an vielen Orten wird eine touristische Infrastruktur errichtet. Ein gutes Beispiel, wie sich ein Ort durch den Tourismus zum Schlechteren entwickeln kann, ist Ksamil. Auch touristische „Hotspots“ wie der Shala River oder der Bovilla Lake haben wir ganz bewusst nicht in unsere Liste aufgenommen, weil sie zu sehr überlaufen sind.
Doch auch Orte, die einst ein Geheimtipp waren, wie die Thermalquellen von Permet oder das Valbona-Tal, könnten sich in den nächsten Monaten und Jahren weg vom „natürlich schönen Albanien“ hin zu „Touristenfallen“ entwickeln.
Daher ist es sicher eine gute Idee, das Land so schnell wie möglich zu erkunden, bevor der Massentourismus Einzug hält.

Drei Routen-Empfehlungen: Natur, Kultur & Einsteiger-Route

Zum Abschluss möchten wir dir noch drei besonders schöne Routen durch Albanien empfehlen:
Klicke einfach auf die jeweilige Route, um zu den jeweiligen Details zu gelangen.

Weiterführende Informationen & Tipps

Auf unserer Webseite findest du viele weitere Informationen für deinen Urlaub in Albanien. Wir haben das Land ausgiebig bereist und stellen dir unsere Erfahrungen vor. Zum Beispiel:

Albaniens Städte & Orte

  • Tirana: Entdecke die lebendige Hauptstadt von Albanien mit unseren Geheimtipps.
  • Durres: Lohnt sich hier ein Strandurlaub? Wir haben es getestet.
  • Saranda: Urlaubstipps für Saranda – die besten Hotels, Strände und unsere Insidertipps.
  • Butrint: UNESCO Weltkulturerbe und Nationalpark: Infos für den Besuch.
  • Himara: Ist das der schönste Urlaubsort in Albanien? Es spricht vieles dafür!
  • Shkodra: Unsere Tipps und Erfahrungen, sowie Sehenswürdigkeiten, die du besuchen solltest.
  • Berat-Stadtführer: Erkunde die Stadt der 1000 Fenster mit unserem Stadtführer.
  • Vlora: Unsere Tipps für Sehenswürdigkeiten, Strände und Altstadt.
  • Gjirokastra: Erlebe die Stadt der Steine mit unseren Geheimtipps.
  • Korça: Unser geheimer Lieblingsort in Albaniens Südosten.
  • Das Valbona Tal: Ein einzigartiges Naturerlebnis, das die Reise erst komplett macht.

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